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Die kulinarische Weltreise: Mudardara – مجدرة – Libanesisches Linsen-Reisgericht

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Juli geht es mit Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft in den Libanon. Das Land am Mittelmeer zählt zur Levante und teilt sich damit ganz viele köstliche Gerichte mit Syrien, Jordanien, Palästina und Israel.

Bisher habe ich einen leckeren Salat namens Fattoush und einen tollen Mezzeteller eines kleinen Imbisses im Kaff vorgestellt. Im letzten Beitrag habe ich auch Gerichte aus der Levante verlinkt, die ich schon im Blog habe.

Heute habe ich eine vegane Fastenspeise dabei, die vor allem bei libanesischen Christen, denen freitags der Verzehr von Fleisch verboten ist, beliebt ist. Gefunden habe ich das Rezept auf der Seite Lebanesecookingdays von Silvana Sayegh, einer libanesischen freien Journalistin und Friedensforscherin, die seit 10 Jahren in Stuttgart lebt.

Es gibt verschiedene Schreibweisen für dieses Gericht: Megadarra, Majadra, Mejadra, Moujadara, Megadarra. Laut Silvana Sayegh wird im Libanon hauptsächlich zwischen Mujadara, bei der die Linsen zu einer dicken Suppe püriert werden und Mudardara, so wie ich es heute vorstelle, unterschieden.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 350 g Berglinsen (ich: rote Pilgerlinsen aus der Linsenmanufaktur in Paderborn)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Langkorneis (ich: Basmatireis)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Piment mit Kreuzkümmel und Zimt oder 7-Gewürz (ich: Baharat *)

*) Nach meiner Recherche im Netz ist Baharat tatsächlich das 7-Gewürz im Libanon. Ersatzweise kann man Ras el-Hanout oder auch Garam Masala nehmen.

Für das Topping:
  • 2 Zwiebeln **)
  • 2 EL Mehl **)
  • Bratöl **)
  • 1 Handvoll Pinienkerne oder Cashewnüsse **)

**) Ich hatte noch Röstzwiebeln vom Soto Ayam und einem Kartoffelstampf im Vorrat und habe Pistazien aus dem Vorrat genommen.

Zubereitung:

Linsen waschen und abtropfen lassen. Mit der doppelten Menge Wasser in einen Topf geben, einmal aufkochen und bei geringer Hitze 15 Minuten köcheln.

Zwiebel schälen, in dünne Scheiben schneiden. (Ich gewürfelt, weil ich nicht richtig gelesen habe.) Mit Olivenöl 5 Minuten anbraten und mit den Linsen mischen.

Reis waschen und in den Topf geben und mit den Linsen mischen. Salz dazu geben und mit 250 ml heißem Wasser aufkochen und bei geringer Hitze 10 -15 Minuten köcheln lassen.

Das Gemisch mit Baharat abschmecken, kurz unterrühren.

Für das Topping: Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Fünf Minuten in ein Tuch wickeln und ausdrücken. Mit 2 EL Mehl bestäuben. 2 cm Bratöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin frittieren, bis sie goldbraun werden. Auf einem Teller mit Küchenpapier entfetten.

Pistazien (Pinienkerne) kurz in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie goldbraun werden und schnell aus der Pfanne nehmen.

Das Linsen-Reis-Gemisch auf Tellern anrichten und mit den Zwiebeln und Pistazien garnieren.

Bei uns gab es einen orientalischen Möhrensalat „frei Schnauze“ dazu, was sehr gut passte.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Byrek me domate dhe qepë – Byrek mit Tomaten und Zwiebeln (Albanien)

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Im Januar 2026 ist die Reisetruppe rund um Volker von volkermampft auf der kulinarischen Weltreise in Albanien unterwegs. Nach dem Huhn mit Walnüssen (Pulë me Arra) gibt es mit dem mit Tomaten und Zwiebeln gefülltem Byrek einen typischen Snack, den man warm oder auch kalt genießen kann.

Die Ähnlichkeit des Wortes Byrek mit dem türkischen Börek oder dem in Balkanstaaten Ex-Jugoslawiens gebräuchlichen Burek lässt sich nicht verleugnen und bei allen Versionen handelt es sich um gefüllte Teigtaschen aus Yufka- bzw. Filoteig.

Auch dieses Gericht mussten übrigens Tim Mälzer und Materia in der vierten Folge der zehnten Staffel von Kitchen Impossible nachkochen. Auf der Suche nach einem Rezept stieß ich auf den Blog Food & Co. von Tina, die es sich – neben anderen interessanten Themen – zur Aufgabe gemacht hat, Rezepte aus „Kitchen Impossible“ nachzukochen und zwar nur durch notfalls mehrmaliges Anschauen der jeweiligen Arbeitsschritte der Köche. Das finde ich überaus bemerkenswert!

Von Tinas Rezept, in dem auch der Teig selbst gemacht ist, habe ich nur die Füllung übernommen. Aus den bekannten gesundheitlichen Gründen habe ich auf fertigen veganen Bio-Blätterteig zurück gegriffen, auch wenn Yufka- oder Filoteig noch ein bisschen authentischer gewesen wäre.
Statt frischer Tomaten, die jetzt einfach keine Saison haben und entsprechend fad schmecken, habe ich Tomatenwürfel (Cubetti) aus dem Glas genommen, das „nur“ 340 g beinhaltet, so dass ich auch etwas weniger Zwiebeln genommen habe.

Zutaten für 4 – 8 Stücke:

  • 1 Rolle veganer Bio-Blätterteig à 240 g
  • 1 Glas Cubetti à 340 g
  • 250 g Zwiebeln
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 gestr. TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Oregano (ich: Pizzakräuter)
  • 1 TL Salz
  • 20 g Reis (z.B. Basmati), falls zum Aufnehmen überschüssiger Flüssigkeit nötig

Zubereitung:

Mit etwas Vorlauf die Füllung zubereiten, damit diese etwas abkühlen kann.

Dafür die Zwiebeln würfeln und in 2 EL Olivenöl ca. 5 Minuten glasig dünsten. Cubetti mit den Gewürzen zugeben, dann unter gelegentlichem Rühren 15 – 20 Minuten bei offenem Deckel garen, bis sämtliche Flüssigkeit verdampft ist.

Vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Dann den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen und den Blätterteig auf einem Backblech abrollen.

Auf eine Hälfte des Teiges die Füllung geben, die zweite Teighälfte darüber klappen und an den Rändern rundum „zusammenzwirbeln“ und nach Wunsch mit einer Gabel zusammendrücken. In den Teigdeckel mit der Gabel ein paar Luftlöcher pieksen und den Byrek ca. 30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Wir haben den Byrek mit einem grünen Salat als Hauptmahlzeit gegessen, in kleinere Stücke aufgeschnitten schmeckt er aber auch kalt als Snack zwischendurch.

Einen Rest haben wir sogar am Folgetag mit einem Spiegelei zum Frühstück gegessen.

Hier geht es zu den Rezepten der Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Karamellisierte Zwiebel-Apfel-Pasta mit Salbei von 1x umrühren aka Kochtopf)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

In Runde 19 des großen von volkermampft iniziierten Foodblogwichtelns wurde mir der Blog 1x umrühren aka Kochtopf von Zorra zugelost. Sie ist natürlich keine Unbekannte, ist sie doch ein echtes Foodblogger-Urgestein. Ihr „Kochtopf“ wird dieses Jahr sage und schreibe 20 (in Worten: zwanzig) Jahre alt. Ein Wahnsinn!

Ich selber nehme gerne regelmäßig an den von ihr organisierten Blog-Events, dem Synchronbacken oder dem World-Bread-Day teil.

Zorra lebt schon eine ganze Weile in Spanien, stammt aber ursprünglich aus der Schweiz.

Wie immer, wenn es um Rezepte zum Nachkochen geht, habe ich meinem GöGa den Link zum Kochtopf geschickt. Quasi postwendend hatte er sich für das Rezept für Pasta mit Apfel und Zwiebel entschieden. Es handelt sich dabei um ein relativ neues Rezept, das Zorra für das Blog-Event CCVI Süße und herzhafte Rezepte mit Südtiroler Apfel gekocht hatte.

Meinem Blog wurde übrigens Michael von Salzig, Süß, Lecker zugelost. Ich bin sehr gespannt, für welches Rezept er sich entscheidet.

Inzwischen ist raus, dass er Pasta mit Steakstreifen und Edamame basierend auf diesem Rezept gemacht hat.

Ganz lieben Dank für Deine netten Worte über mich und meinen Blog!

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Die kulinarische Weltreise – Tomaticán (Chile)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Chile - die besten Rezepte und Gerichte

Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft geht weiter und zwar nach Chile.

Chile zieht sich auf dem südamerikanischen Kontinent zwischen Pazifikküste und Andenkordillere auf einer Länge von rund 4200 Kilometer Nord-Südausdehnung aber nur knapp 200 Kilometer in der Breite. Die Hauptstadt ist Santiago de Chile, zum Land gehören u. a. auch die Osterinsel (Rapa Nui) sowie diverse andere im Pazifik gelegene Inselgruppen. Durch die ebenfalls zu Chile gehörende Magellanstraße ist der direkte Zugang zum Atlantik gewährleistet. Das Land grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Es gehört zu den wohlhabendsten Ländern Südamerikas.

Die Essgewohnheiten in Chile sind vielfältig und unterliegen manigfaltigen Einflüssen, u. a. auch durch deutsche Einwanderer. [mehr lesen auf Wikipedia]

Wenn ich nun gerade keinen eigentlich deutschen Kuchen backen wollte, fand ich es trotzdem schwierig, ein nachkochbares und schmackhaft klingendes Gericht zum Nachkochen zu finden.

Schließlich fand ich nach einiger Recherche das Rezept für Tomaticán, bei dem es sich um einen Schmortopf aus Mais, Tomaten und Rindfleisch handelt, auf der Seite Chilean Food and Garden von Pilar Hernandez.

Es ist eigentlich ein typisches Sommergericht, aber trotzdem gut mit Zutaten, die auch bei uns leicht zu bekommen sind, nachzukochen. Statt des frischen Maiskolbens habe ich TK-Mais verwendet und statt frischer Tomaten Dosenware, habe uns allerdings ein paar frische Kirschtomaten als Deko gegönnt.

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Einkochen: Drei Sorten Frikadellen

Vor ein paar Wochen haben der GöGa un ich mal wieder Frikadellen gemacht, also, er hat mir die je 1 kg Bio-Rind- und -schweinefleisch durch den Fleischwolf gedreht und ist dann zum Blutspenden verschwunden, um mir die ganze Frikadellenarbeit zu überlassen.

Ich hatte drei verschiedene Geschmacksorten geplant, wobei ich die Hälfte auf herkömmliche „deutsche“ Weise zubereitet hatte.

Ein Viertel habe ich dann „Asia-Style“ und das anderen Viertel „Mexiko-Style“ zubereitet.

Gegart habe ich alle Frikadellen im Backofen und anschließend fast alle Frikadellen in sterilisierten Weckgläsern eingekocht.

Sechs „deutsche“ Frikadellen habe ich für unser späteres Abendessen zurückbehalten.

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Penne mit Zucchini und Rucolapesto

zucchini-aquarellEine Sensation! Vor zwei Wochen habe ich die allererste Zucchini aus dem Hochbeet geholt. Inzwischen ist fast täglich eine erntereif – von den Landgurken nicht zu reden.

Zusammen mit ein paar weiteren Kräutern aus dem Garten hatte ich schon den Ansatz einer Idee im Hinterkopf, wie ich das Prachtexemplar schnell verarbeiten könne. Es war ein Donnerstagabend und da kommt der GöGa immer zu allen möglichen und unmöglichen, unabsehbaren Zeiten nach Hause, meist wird es so um die 19 Uhr, weshalb ich schon mal ein bisschen was vorbereitet hatte:

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