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Blätterteigtarte für die Apfelzeit

Der Sommer geht zu Ende, dem hoffentlich noch der sprichwörtliche goldene Herbst folgt. Am ersten Sonntag im September dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um den Apfel. Unser Baum im Garten hängt zwar wieder zuverlässig voll, aber so richtig gut schmecken sie noch nicht, weshalb wir bei unserer Tarte auf gekaufte Äpfel zurückgegriffen haben.

Inspiriert wurde ich durch ein Rezept aus Jamie Olivers Buch 5 Zutaten mediterran, allerdings geht es zutatentechnisch (m)einen eigenen Weg.

Zutaten für 4 Stücke:

  • 1 Rolle Bio-Blätterteig aus der Kühltheke
  • 4 EL Orangenmarmelade
  • 2 – 3 Äpfel, je nach Größe (ich hatte noch eine liegengebliebene Nektarine dazu geschnippelt)
  • 2 EL gehackte gesalzene Pistazienkerne
  • 1 TL Zimtzucker
  • 1 längliche Tarteform

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Blätterteig vorsichtig abrollen und in die Tarteform legen. Überstehenden Teig abschneiden und zunächst zu Seite legen.

Marmelade mit etwas Wasser erwärmen und glattrühren.

Äpfel schälen, entkerne und in Stücke schneiden. (Nektarine vom Stein schneiden und mit den Apfelstücken mischen.)

Marmelade auf den Blätterteig streichen, Apfelstücke darauf geben und zunächst auf der untersten Schiene des Backofens 25 Minuten backen. Pistazien und Zimtzucker über die Äpfel streuen und 5 Minuten weiterbacken.

Fertige Tarte auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, auf einer Platte servieren und mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis anrichten.

Aus den Teigabschnitten hat der GöGa mit Zimtzucker bestreute Schneckchen gebacken (25 Minuten neben der Tarte).

Jetzt bin ich ganz gespannt auf weitere kreative Rezepte mit Äpfeln:

Blog-Event CLXXXV – Pudding für die Queen (Schneller Orangenpudding)

Blog-Event Blog-Event CLXXXV - Pudding für die Queen (Einsendeschluss 15. Mai 2022)

Im Juni 2022 feiert Queen Elizabeth II. ihr – sage und schreibe – siebzigstes Thronjubiläum. Damit ist sie nicht nur das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt, nein, sie hat ihre legendäre Vorfahrin Queen Victoria schon um sieben Jahre Regentschaft übertroffen.

Dabei war ihr die Königinnenwürde und -bürde gar nicht vorbestimmt. Thronfolger bzw. König war ihr Onkel Eduard VIII. Allerdings dankte dieser noch im Jahr der Thronbesteigung 1936 wegen seiner Affäre zur geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson ab.

Danach wurde Elizabeths Vater Albert unter dem Namen George VI. König.

Als dieser im Februar 1952 im Alter von nur 56 Jahren starb, befand sich Elizabeth mit ihrem Ehemann Philip auf einer Rundreise durch Afrika. Als Königin Elizabeht II. kehrte sie umgehend nach London zurück und wurde im Juni des Jahres in der Westminster Abbey gekrönt.

Warum ich Euch das alles erzähle? Zum Platin-Kronjubiläum der Königin hatte das Londoner Kaufhaus Fortnum & Mason einen großen Wettbewerb veranstaltet, Puddingrezepte einzureichen, da die Monarchin den süßen Genüssen nicht abgeneigt ist.

Diesen Wettbewerb nimmt Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf zum Anlass, ebenfalls einen Puddingwettbewerb zu veranstalten. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich eine Kenwood Titanium Chef Baker XL.

Da mache ich gerne mit und steuere einen Schnellen Orangenpudding nach einem Rezept von Jamie Oliver aus seinem Buch 5-Zutaten-Küche bei.

Zutaten für 2 -3 Portionen (je nach Größe der benutzten Formen):

  • 180 g Orangenmarmelade mit Fruchtstücken
  • 75 g (Koch-)Sahne + mehr zum Servieren *)
  • 1 großes Ei
  • 50 ml Olivenöl (ich: Rapsöl) + etwas mehr zum Ausfetten der Förmchen
  • 50 g selbststreibendes Mehl **)
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker

*) Zum Servieren habe ich die dicke Rahmschicht, die sich bei Bio-Schlagsahne oben absetzt, genommen und mit wenig flüssiger Sahne glatt gerührt.

**) Selbsttreibendes Mehl gibt es bei uns in Deutschland in der Regel nicht zu kaufen. Ihr könnt es selber herstellen, indem Ihr auf 150 g Weizenmehl 2 TL Backpulver zugebt. Für den Pudding habe ich also 75 g Mehl mit 1 TL Backpulver gemischt.

Zubereitung:

Zwei bis drei backofenfeste Förmchen oder Tassen (ich: 290er Sturzglas von Weck) mit etwas Olivenöl (Rapsöl) ausfetten.

In einer großen Schüssel 50 ml Olivenöl (Rapsöl) mit 2 EL Marmelade, der Sahne und dem Ei mit einem Schneebesen verrühren. Mehl, Mandeln, Zucker und eine Prise Salz zugeben und sorgfältig untermischen.

Die restliche Marmelade mit 1 Schuss Wasser in einem kleinen Topf geben und bei mittlerer bis starker Hitze köcheln lassen, bis sie sirupartig eingekocht ist. Vom Herd nehmen.

Puddingmasse auf Förmchen verteilen, zwei Förmchen gleichzeitig in die Mikrowelle stellen und den Pudding bei hoher Stufe 2,5 bis 3 Minuten garen, bis er aufgegangen ist.

Pudding nach der wilden Fahrt in der Mikrowelle

Pudding aus den Förmchen stürzen, mit dem Marmeladensirup beträufeln und servieren. Wer mag kann auch noch etwas flüssige Sahne bzw. einen Klecks dicken Rahm (mit etwas gemahlenen Mandeln bestreut) und in Scheiben geschnittene Kumquats zugeben.

Update: Hier findet Ihr die Zusammenfassung mit den anderen Puddingrezepten.