Nachgekocht: Bündner Gerstensuppe

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Im April waren wir ja mit der kulinarischen Weltreise in der Schweiz. Susanne von Magentratzerl hat u. a. die Bündner Gerstensuppe (im deutschen Sprachgebrauch auch Graupensuppe genannt) mitgebracht, die mich sofort ansprach.

Graupensuppe bzw. -eintopf ist ja seit frühen Kindertagen eine meiner absoluten Leib- und Magenspeisen, wie Ihr hier oder hier lesen könnt, aber mit Sahne abgebunden habe ich sie noch nie probiert.

Jetzt habe ich eine zweite Lieblingsgraupensuppe!

Mit ein paar klitzekleinen Änderungen (Kursivschrift) habe ich mich an Susannes Vorgaben gehalten.

Zutaten für 4 reichhaltige Portionen:

  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • insgesamt 200 g Karotte, Lauch und Sellerie (ich: etwas mehr)
  • 40 g Bündner Fleisch (zur Not roher Schinken) (ich: ganz toller Bio-Rinderschinken „Bündner Art“ aus dem Chiemgau)
  • 100 g Gerstengraupen (ich: 150 g, weil ich sie gar so gerne mag!)
  • ca. 1,2 bis 1,4 l Gemüsebrühe (aus meinem selbst gemachten Pulver)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 150 ml Schlagsahne (ich: 200 ml; Kühlschrankfund, der weg musste)
  • Schnittlauchröllchen zum Servieren (die ersten aus dem Garten! Yeah!)

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Karotte und Sellerie schälen, Lauch putzen, gründlich waschen und ebenfalls fein würfeln. Bündner Fleisch in Streifen schneiden (ich: in etwas grobe Würfel, wobei das bei Scheiben eine eher unpräziese Angabe ist).

Butter in einem Topf schmelzen. Alles Gemüse zusammen mit dem Fleisch andünsten (ich habe das Fleisch zum Schluß roh über die Suppe gegeben!), bis das Gemüse etwas weicher wird. Dann die Graupen zugeben und rühren, bis sich alles gut vermischt hat. 1,2 l Gemüsebrühe angießen, Deckel auflegen, zum Kochen bringen und bei milder Hitze ca. 1 h köcheln lassen (1 Stunde kam mir recht lang vor, weshalb ich mich rantastete. Nach 40 Minuten hatten sowohl Gemüse als auch Graupen den richtigen Gargrad.). Wenn die Suppe zu dick wird, noch etwas Brühe angießen.

Die Sahne unterrühren

(Da wir die Suppe an zwei Tagen essen wollten (Samstag und Montag), und ich die Angst hatte, dass die Suppe bei der Wärme am Wochenende mit der Sahne „umkippen“ könnte, habe ich die Hälfte der Suppe in einen zweiten Topf umgefüllt und zur „Samstagssuppe“ nur die Hälfte der Sahne gegeben. Der Rest durfte mit der abgekühlten Suppe bis Montag im Kühlschrank warten.)

und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Noch kurz köcheln lassen, dann in tiefe Teller schöpfen und mit Schnittlauchröllchen (und der Hälfte des rohen Rinderschinkens – siehe Foto) bestreut servieren.

Am Montag habe ich die zweite Hälfte Sahne untergerührt, die Suppe noch einmal kräftig aufgekocht und ebenfalls mit Schnittlauch und Rinderschinken serviert.

Danke, Susanne für das tolle Rezept!

2 Gedanken zu „Nachgekocht: Bündner Gerstensuppe

  1. Susanne

    Freut mich, dass die Suppe Euch geschmeckt hat.
    Bei der Erhöhung der Gemüsemenge musste ich lachen, ich habe nämlich auch schon mehr genommen als das Original, da war Gemüse nur in homöopatischen Dosen drin :-)).

    Antworten

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