Nachgekocht: Spinatpolpette mit Zitrone

Wieder einmal hatte Susanne auf ihrem Blog Magentratzerl so ein herrlich appetitanregendes Essen präsentiert und da ich außer Spaghetti (da ich eh noch unterwegs war, konnte ich noch welche besorgen) alles zu Hause hatte, habe ich die Spinatbällchen vergangenen Donnerstag für den heimkehrenden GöGa und mich zubereitet. So guuuut!

Wie gut übrigens, dass ich das Rezept nicht, wie ich erst vorhatte, halbiert habe. So war es von der Menge her genau richtig!

Für 4 Portionen braucht man:

Für die Polpette:

  • 250 g Spinat (ich TK-Spinat)
  • 100 g gegarte Linsen, am besten Puy-Linsen (ich Beluga-Linsen)
  • 1 Ei
  • ordentlich frisch geriebene Muskatnuss
  • 50 g Semmelbrösel oder Haferflocken (ich letzere)
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Schalenabrieb von 1 Bio-Zitrone (ich etwas weniger als die Hälfte)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce:

  • 1 Handvoll Mandeln (ich Haselnüsse)
  • 2 Zehen Knoblauch (ich keine, weil ich die Polpettemasse schon sehr knoblauchlastig fand)
  • 3 EL Olivenöl
  • Schale und Saft einer Zitrone (ich deutlich weniger)
  •  1 Bund Basilikum (ich ein paar Blätter Strauchbasilikum aus dem Garten, da er deutlich intensiver ist)
  • 350 g Tomaten

Außerdem:

  • 150 – 200 g Spaghetti oder Linguine – wie gewohnt al dente kochen

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen.

Spinat waschen, harte Stiele abknipsen. Eine große Pfanne bei hoher Hitze auf den Herd stellen und den Spinat darin garen, bis er zusammenfällt und alles Wasser verdampft ist.
(Ich habe den TK-Spinat auftauen lassen und habe ihn dann einfach kräftig ausgedrückt, um ihn trocken zu bekommen.)

Die Linsen pürieren. Ei, Muskatnuss, Semmelbrösel oder Haferflocken, Parmesan und Zitronenschale zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen, hacken und dazugeben. Alles gleichmäßig vermengen, dann den Spinat zugeben, kurz durchpürieren und nochmals abschmecken.
(Ich habe einfach alles zusammen mit dem Zauberstab durchgemixt.)

Die Masse in 4 Teile teilen. Aus jeder Portion 8 kleine Klösschen formen – so bekommt man 32 Klösschen. Klösschen auf das Blech legen und im heißen Ofen in ca. 15 bis 20 min knusprig backen.
(Ich hatte nicht annähernd so viele und so kleine Klößchen hinbekommen, aber das Endergebnis war trotzdem super!)

Inzwischen kann man die Sauce zubereiten: dafür Mandeln (ich Haselnüsse), geschälten Knoblauch und Olivenöl im Mixer grob zerkleinern. Schale und Saft der Zitrone, gezupftes Basilikum und die Tomaten zugeben und alles glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
(Ich habe wieder alles auf einmal in den Standmixer gegeben.)

Zwischenruf! Die Sauce ist so lecker geworden, die geht an heißen Sommertagen mit etwas kaltem (Sprudel-)Wasser gestreckt glatt als kaltes Tomatensüppchen durch!

Zum Servieren die Spaghetti auf Tellern verteilen, die kalte Tomatensauce darüber geben und obenauf die Spinatpolpette setzen.

Die Polpette sind außen schön knusprig – und das ganz ohne Fett – und innen von einer feinen, weichen, aber nicht breiigen Konsistenz und einfach geschmacklich allererste Sahne.

Die schmecken auch kalt noch super, weswegen man sie auch mal vorbereiten und dann auf Ausflüge, zur Arbeit oder in die Schule mitnehmen kann. Da die Polpette im Backofen zubereitet wurden, hab man auch kein Problem mit fettigen Fingern.

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