Die kulinarische Weltreise: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse (Israel)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Hier hatte ich Euch ja kurz mein exklusiv für das aktuelle Reiseziel Israel im Rahmen der kulinarischen Weltreise bei Volker mampft erworbene Kochbuch Levante vorgestellt.

Das erste Gericht, das ich daraus nachgekocht habe, ist ein leckerer Salat, dem hier sicher auch bekannten Taboulé nicht unähnlich. Statt Bulgur oder Couscous wird hier unreif geernteter und anschließend gerösteter Weizen (ähnlich wie Grünkern und Dinkel) verwendet. Er ist auch unter den Namen Frique, Frikeh oder Firik bekannt.

Der Legende nach soll ein Dorf im östlchen Mittelmeerraum belagert worden sein, worauf die Bewohner beschlossen, ihren Weizen vorzeitig zu ernten. Die Angreifer eroberten das Dorf und zündeten unter anderem auch die Ernte an. Zunächst entsetzt über den Verlust, bemerkten die Dorfbewohner rasch, dass der geröstete Weizen nicht nur essbar, sondern auch äußerst schmackhaft und bekömmlich war.

Hätte ich Freekeh nicht in einem kleinen, von einer wunderbaren syrischen Frau geführten Lädchen im Kaff bekommen, hätte ich vermutlich auf normalen Weizen bzw. Grünkern zurück gegriffen, aber so konnte ich tatsächlich das Original nachkochen:

Ich habe das Originalrezept, das 6 – 8 Portionen ergibt, für uns halbiert.

Zutaten für 3 – 4 Portionen für den Salat:

  • 120 g Freekeh, gewaschen *)
  • 1 kleine Fenchelknolle, geputzt und gewürfelt
  • 1,5 EL frisch gehackter Dill
  • 1,5 EL frisch gehackte glatte Petersilie
  • 5 g frisch gehackter Koriander (aus dem Garten)
  • 1 kleines Stückchen rote Chili, fein gehackt
  • 0,5 g rote Zwiebel, fein gewürfelt **)
  • 1 EL entkernte schwarze Oliven, gehackt
  • 1 geh. TL gemahlener Kreuzkümmel

Für das Dressing:

  • 3 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Limette
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Meersalz nach Geschmack
  • ein paar halbierte Kirschtomaten, etwas Dill und Petersilie zur Deko
  • ich zusätzlich: fein gewürfelte Gurkenstückchen, Minze aus dem Garten

*) Die syrische Ladenbesitzerin empfahl mir das besonders gründliche Waschen, da der Freekeh Steinchen enthalten könne, was bei mir aber zum Glück nicht der Fall war.

**) Da ich rohe Zwiebeln schlecht vertrage, habe ich die Würfel einige Zeit im Limettensaft, der später für das Dressing benötigt wird, eingelegt. Durch die Säure werden die Zellstrukturen aufgebrochen und damit „angegart“, ähnlich wie bei Ceviche.

Zubereitung:

Den Freekeh in einen mittleren Topf geben, einige Zentimeter hoch mich Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 15 – 20 Minuten köcheln, bis die Körner weich sind. Auf einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen.

Dann in einer großen Schüssel mit den übrigen Salatzutaten und den Zutaten für das Dressing mischen. (Ich hatte mal wieder nicht zu Ende gelesen: Im Originalrezept wird das Dressing in einem separaten Gefäß wie eine Vinaigrette aufgemischt.)

Mit Kirschtomaten sowie Dill und Petersilie garnieren.

Als Beilage dazu gab es noch vegetarisch gefüllte Kibbeh und Fladenbrote (zum Ende scrollen).


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Christian von SavoryLens: Sabich – Streetfood aus Israel
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Chili und Ciabatta: Shawarma “Meatmarket” mit israelischem Salat

23 Gedanken zu „Die kulinarische Weltreise: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse (Israel)

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    1. brittak Beitragsautor

      Ja, der Salat war klasse und den werde ich sicher noch mal machen. Ich denke, den Freekeh kann man auch wunderbar als „Mundfüller“ für eine vegetarische Bolognese nehmen.

      Liebe Grüße
      Britta

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    1. brittak Beitragsautor

      Ich denke, im allergrößten Notfall kannst Du auch Grünkern nehmen. Ist dieselbe Getreidevorstufe, nur eben vom Dinkel.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
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    1. brittak Beitragsautor

      Nur noch mal zum Verständnis: Frekeeh bezeichnet nur den unreif geernteten und gerösteten Weizen. Man kann es also auch statt Reis oder Suppeneinlage nehmen. Aber der Salat war ganz toll bei dem Wetter.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
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