Schlagwort-Archive: Vietnam

Die kulinarische Weltreise: Trứng Hấp – Gedämpftes Omelett (Vietnam)

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Hinter diesen blumigen Buchstaben verbirgt sich ein gedämpftes Omelett. Im Dezember geht es im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Vietnam, eine Küche, die ich sehr liebe. Als wir vor ein paar Jahren das erste Mal in Bonn in einem vietnamesischen Restaurant waren, habe ich mir sofort zwei Kochbücher gekauft:

Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando sowie
Vietnamesische Straßenküche von Tracey Lister und Andreas Pohl

Gekocht habe ich daraus noch nicht, aber jetzt ist die Gelegenheit natürlich günstig. Der GöGa und haben uns überlegt, dass wir ein kleines Vietnam-Buffet zu Heiligabend machen.

Das Ursprungsrezept ist auch dem Buch Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando, das im DK Verlag erschienen ist. Es ist für 6 Personen berechnet, ich habe es gedrittelt:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 5 g getrocknete Mu-Err
  • 20 g Glasnudeln
  • 1/2 EL Fischsauce (nuoc mam)
  • 50 g Schweinehackfleisch
  • 10 g Sojasprossen
  • 2 Eier
  • Pfeffer
  • 1 hitzebeständige Schale zum Dämpfen

Zubereitung:

Mu-Err und Glasnudeln 15 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Auf einem Sieb abtropfen lassen, Glasnudeln mit einer Schere in Stücke schneiden, Pilze hacken.

Sojasprossen abspülen und abtropfen lassen.

Nudeln, Pilze, Sojasprossen, Hackfleisch und Fischsauce verkneten. Eier verquirlen und zugeben. Alles gut mischen und in eine passende hitzebeständige Schale füllen.

In einem großen Topf 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und die Eiermasse 20 Minuten über dem Wasserbad garen, bis sie fest ist. Ob die Masse gar ist, kann man prüfen, indem man eine Messerklinge hineinsticht: Sie muss sauber wieder herauskommen.

Ich habe das ganze im Dampfgarer zubreitet, indem ich die Schüssel auf den gelochten Einsatz gestellt und die Masse 20 Minuten bei 100 °C Wasserdampf gegart habe.

Zum Servieren habe ich das gestockte Omelett in Würfel geschnitten, so dass man es gut mit Stäbchen greifen kann, und auf Salatblättern angerichtet.

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Die kulinarische Weltreise: Nước chấm truyên thông – Traditionelle Dipsauce (Vietnam)

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DER vietnamesiche Allrounddip namens Klassische oder Traditionelle Dipsauce findet gleich bei zwei Gerichten, die ich im Rahmen von Volker kulinarischer Weltreise nach Vietnam zubereitet habe, Verwendung: Bei den Schweinefleischspießen als Dip und dem Grünen Papayasalat als Dressing.

Zutaten für 6 Portionen:

  • 3 EL Fischsauce
  • 100 ml Limettensaft
  • 1 TL Reisessig
  • 100 g Zucker
  • 2 fein gehackte Knoblauchzehen
  • 1 milde rote Chilischote in Ringen

Zubereitung:

Fischsauce mit Limettensaft, Reisessig und Zucker so lange verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

Knoblauch und Chiliringe zugeben und in Dipschalen zu den Schweinefleischspießen servieren bzw. als Dressing über den Grünen Papayasalat geben.

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Die kulinarische Weltreise: Nộm đu đủ xanh – Grüner Papayasalat (Vietnam)

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Last but not least gab es für unser Heiligabendbuffet, das uns in Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise nach Vietnam führte, einen Grünen Papayasalat in etwas abgewandelter Form. Da wir in den anderen Speisen schon Fleisch hatten, habe ich auf das getrocknete Rindfleisch verzichtet, ebenso wie auf die rohen Schalotten, da ich sie nicht vertrage.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Stück grüne Papaya, ergab netto 65 g
  • 30 g Mungbohnensprossen
  • Koriandergrün nach Geschmack
  • 1/2 EL gehackte, geröstete Erdnüsse
  • 1 kleine in Streifen frittierte Schalotte
  • Dressing

Zubereitung:

Papaya schälen und in lange feine Streifen schneiden, mit Mungbohnen, Koriander, Erdnüssen in einer Schüssel mischen.

Das Dressing behutsam untermengen und den Salat mit den frittieren Schalotten servieren.

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Die kulinarische Weltreise: Thịt lợn xiên – Schweinefleischspießchen (Vietnam)

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Eine weitere Auswahl für Volkers kulinarische Weltreise nach Vietnam sind diese leckeren Schweinefleischspieße, die normalerweise mit Reisnudeln, Dips, Pickles und anderen kleinen Leckereien serviert werden. Darauf haben wir im Rahmen des doch recht reichhaltigen Heiligabend-Buffets verzichtet und nur die Spieße, den Dip, ein paar Erdnüsse und ein paar Salatblätter gemacht.

Zutaten für 2 Portionen = 4 Spieße:

  • 200 g Schweinehackfleisch (ich: Ibériconacken, selbst gewolft)
  • etwas Mehl aus geröstetem Reis (ich: Kokosmehl, weil das noch im Vorrat war)
  • 1 kleine gehackte Knoblauchzehe
  • 1/2 halbe gehackte Schalotte
  • 1 Spritzer Fischsauce
  • Annatto-Öl (ich: etwas Kurkuma, weil ich u. a. bei Steph im Kleinen Kuriositätenladen gelesen hatte, das dieses Öl bzw. die Annattosamen lediglich dem Gelb-Orangefärben dient, was Kurkuma bekanntlich auch kann)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 4 gewässerte Bambusspieße
  • Öl zum Braten
  • klassische Dipsauce

Zubereitung:

Schweinehack mit den Zutaten verkneten und zugedeck 30 Minuten ziehen lassen.

Das Hackfleisch gleichmäßig wurstförmig um die Bambusspieße wickeln und in der heißen Grillpfanne 2 – 3 Minuten von allen Seiten braten.

Auf einer Platte mit Salatblättern, gehackten Erdnüssen und dem Dip anrichten.

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Die kulinarische Weltreise: Phở gà – Hühnerbrühe (Vietnam)

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Im Dezember geht es mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft nach Vietnam. Selber war ich dort leider noch nie und Gelgenheit, vietnamesisch zu essen, hat man im Kaff nicht. Kennengelernt habe ich die vietnamesiche Küche in Bonn und war nach dem ersten Mal so nachhaltig begeistert, dass ich mir gleich zwei Kochbücher zulegte.

Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando sowie
Vietnamesische Straßenküche von Tracey Lister und Andreas Pohl

Der GöGa und ich hatten uns überlegt, an Heiligabend ein kleines vietnamesisches Buffet zu machen und für mich musste unbedingt eine Phở auf den Tisch. Das ist DIE traditionelle Suppe in Vietnam, die mit verschiedensten Zutaten serviert werden kann. Der Zusatz weist auf die Zutat Hühnerbrühe und -fleisch hin.

Das ursprüngliche Rezept ist für 6 – 8 Portionen. Es enthält neben Huhn auch Markknochen und Rinderwade, ich habe mich aber rein auf das Huhn beschränkt.

Die übrigen Zutatenmenge habe ich ungefähr auf zwei Portionen runtergerechntet. Okay! Der GöGa war’s. Der hat es mehr mit Zahlen als ich.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Hühnerbrust (TK-Vorrat)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/4 Zwiebel
  • 1/2 Sternanis
  • 1/2 Zimtstange
  • Salz, Pfeffer
  • 1,5 EL Fischsauce (nuoc mam)
  • 70 g Reisnudeln (banh pho *)
  • 3 Stängel Thaibasilikum (gab es leider nicht zu kaufen)
  • 1/2 kleine Frühlingszwiebel
  • 1/4 Bd. Minze
  • 1/4 Bd. Schnittlauch
  • 1/4 Bd. (vietnamesischer) Korinader
  • 75 g Sojasprossen
  • 2 Champignons in Scheiben
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Zitrone oder Limette in Spalten

*) banh pho sind eigentlich flache dünne Reisnudeln, von der Form an Fettuccini erinnernd. Ich habe allerdings die noch dünnern Reisvermicelli genommen.

Zubereitung:

Für die Brühe die Hühnerbrust in einen Topf mit 1000 ml kaltem, gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Ingwer und Zwiebel über einer offenen Flamme anrösten (ich in einer unbeschichteten Pfanne ohne Fett), abspülen und in die Brühe geben.
Bei mittlerer Hitze 1 Stunde köcheln lassen, dabei immer wieder den Schaum abschöpfen.
Sternanis, Zimt, Fischsauce und Pfeffer zugeben und bei schwacher Hitze eine weitere Stunde garziehen lassen.
Fleisch aus der Brühe nehmen, abkühlen lassen und klein schneiden.

Die Nudeln in kochendem Wasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Für die Kräuter die Minze bis auf zwei Blättchen zur Deko grob hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Frühlingszwiebel in Stücke schneiden und mischen. Die Korianderblätter von den Stängeln zupfen.

Zum Anrichten Nudeln und Sojasprossen auf Suppenschalen verteilen. Die Kräutermischung und eine Prise Pfeffer zugeben und mit der kochenden Brühe übergießen, so dass alles bedeckt ist. Mit Korianderblättern bestreuen.
Auf sechs kleinen Tellern Hähnchenfleisch, Chilischoten, Zitronenspalten, Champignonscheiben und die restliche Minze anrichten und dazu reichen, so dass sich jeder die Zutate für die Suppe selber zusammenstellen kann.

Der Einfachheit halber habe ich alle Zutaten gleichmäßig auf zwei Suppenschalen verteilt und die Brühe darüber gegossen.

Die Phở hat gigantisch gut geschmeckt – wie ich sie aus dem Restaurant District Mot in Bonn in Erinnerung habe. Leider hat dort inzwischen der Inhaber gewechselt und letzten Mai hat es uns dort nicht mehr so gut geschmeckt.

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