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Die kulinarische Weltreise: Plow – Reisgericht aus Usbekistan

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im Oktober führt uns die Reisegruppe der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft nach Usbekistan.

Usbekistan (usbekisch Oʻzbekiston; amtlich Republik Usbekistan, usbekisch Oʻzbekiston Respublikasi) ist ein 448.978 km² großer Binnenstaat in Zentralasien mit 37 Millionen Einwohnern. Er grenzt im Norden an Kasachstan, im Nordosten an Kirgisistan, im Südosten an Tadschikistan, im Süden an Afghanistan und im Südwesten an Turkmenistan. Hauptstadt und mit rund 3,1 Millionen Einwohnern größte Stadt der ehemaligen Sowjetrepublik ist Taschkent. Weitere wichtige Städte des islamisch geprägten Landes sind Samarkand und Buchara an der historischen Seidenstraße.

Die Geschichte der usbekischen Küche bzw. die Herkunft der verschiedenen usbekischen Gerichte lässt sich teilweise mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Daher lassen sich die auch noch heute üblichen, traditionellen Rituale beim Zubereiten der Speisen erklären. Heute wie auch vor mehreren Jahrhunderten ist die usbekische Küche auf Grund der Lage, Sprache, Kultur und Religion Usbekistans eng mit der orientalischen Küche und den Küchen anderer turksprachigen Länder eng verbunden. Auch russische Einflüsse sind vorhanden.

Als Nationalgericht gilt Plow, von dem es über 500 verschiedene Zubereitungsarten gibt. Er wird gerne mit Rind- oder Schafs- bzw. Lammfleisch serviert, bei mir gibt es ihn in einer vegetarischen Variante. [Quelle: Wikipedia]

Ich habe schon zwei Rezepte dieses bunten Reisgerichts im Blog; zum einen Pilaw mit Gemüse und Joghurt, das ich im Rahmen von Koch mein Rezept nachgekocht habe sowie Qabuli Palau, das es anlässlich der kulinarischen Weltreise nach Afghanistan zubereitet hatte.

Da es mit der Zeit immer schwieriger wird, hier am Ort gutes Fleisch zu bekommen, ist mein Plov vegetarisch und orientiert sich hauptsächlich an diesem Rezept von Ina isst.

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Knoblauchzehen
  • 2 mittelgroßen Möhren
  • 1 Pastinake
  • 150 g Räuchertofu (meine Lieblingssorte)
  • 90 g getrocknete Cranberrys
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Paprika rosenscharf
  • 200 g Naturlangkornreis, mehrere Stunden in reilich Wasser eingeweicht
  • 700 ml Wasser
  • 3 Nelken
  • 2 Pimentkörner
  • 4 – 5 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL geröstete, gehackte Cashews oder andere Nüsse
  • etwas klein gezupfter Rucola
  • außerdem: Joghurt mit etwas Zitronensaft und Salz

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Möhren und Pastinake in sehr kleine Stücke schneiden. Tofu fein hacken.

Öl in einer weiten Pfanne erhitzen, zuerst Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Dann Gemüse sowie Tofu hinzugeben und alles ein paar Minuten anbraten.

Cranberries und Gewürze zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abgegossenen Reis über dem Gemüse verteilen, aber nicht unterrühren.

Anschließend vorsichtig mit Wasser auffüllen, so dass der Reis bedeckt ist.

Nelken und die Pimentkörner auf den Reis legen, Pfanne schließen und zunächst 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann auf die kleinste Stufe hinuterschalten und weitere 30 – 40min garen; es kann sein, dass man noch etwas Wasser zugeben muss. Sobald keine Flüssigkeit mehr im Topf ist, ist der Plov fertig.

Portionsweise auf Tellern anrichten, nach Wunsch mit dem Rucola bestreuen und Joghurtklekse dazu geben.

Der Plov war geschmacklich wirklich super und Fleisch hat uns in keiner Weise gefehlt.

Am Folgetag sollte es eigentlich veganes Pfannendöner mit Pommes aus dem Airfryer und Bauernsalat geben. Da aber noch ein kleiner Rest Plov übrig war, haben wir diesen mit dem Döner vermischt und mit dem Salat gegessen. Auch diese Varinate hat wunderbar geschmeckt!

Wie immer sammle ich hier im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Blitzschnelle Bananen-Haferflocken-Cookies

Ich hatte mal wieder zwei kleine braun gewordene Bananen im Vorrat. Am liebsten mag ich sie, wenn die Schale noch fast hellgrün ist. Sobald sie bräunliche Stellen bekommen, ist es mit der Begeisterung vorbei.

Aber für leckere, schnell gemachte vegane Cookies sind sie im braunen Zustand ideal.

Leider kann ich keine genauen Angaben machen, da ich die Cookiesmasse nach Gefühl zusammengemischt habe.

Backofen auf 180 °C  Umluft vorheizen.

Zwei kleine oder eine große sehr reife Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerquetschen. Dazu habe ich vier Handvoll ungesüßte Müeslimischung gegeben, Ihr könnt aber auch Haferflocken nehmen.

Die Mischung sollte eine geschmeidige Konsistenz haben:

Dazu kommen ein paar getrocknete Cranberrys und ca. 1 EL geraspelte Zartbitterschokolade.

Entweder die Masse mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier belegtes Bleck geben und etwas flach drücken oder auf ein Silikon-Cookies-Tray verteilen.

Etwa 15 – 20 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.


Der GöGa hat recht, dass es sich hier eher um Müesliriegel (in rund) handelt, als um richtige Cookies, aber ich finde sie richtig lecker – auch zum Nachmittagskaffee!