Spareribs mit Coleslaw, französischem Landbrot und Kräuterbutter

Spareribs wollte ich schon länger mal selber machen und der Vorschlag kam auch dem GöGa entgegen. Mit einer schönen Honigglasur sollten sie sein.

Nach einer kurzen Webrecherche stieß ich auf ein Rezept von Tim Mälzer bei Essen & Trinken. Klingt nicht allzu kompliziert in der Zubereitung und einiges lässt sich auch gut vorbereiten. Also wurde beim Metzger Stolper im Rewe ein etwas über 1 Kilo schweres Stück Schweinerippe erstanden. Das klingt erst einmal viel für zwei, aber die Hälfte davon sind ja Knochen.

Dazu wollte ich Coleslaw machen, hatte aber keine, wie erhofft, Mayo vom Vortag übrig und bereitete erst mal ein halbes Rezept vegane Mayonnaise zu; das mit dem gekochten Eigelb mache ich nicht noch mal.

Das Brot war vom Bio-Bäcker im Lebensgarten, aber ich hätte auch noch ein Pan Moreno backen können.

So, aber jetzt zu den Rippchen…

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • Salz
  • 3 Lorbeerblättern
  • 1 kg Schweinerippchen
  • 100 g flüssigen Honig
  • 3 El Öl
  • 1 Tl mittelscharfen Senf
  • 1/2 TL Chiliflocken

Zubereitung:

3 l Wasser aufkochen und mit Salz und 3 Lorbeerblättern würzen. Schweinerippchen ins Wasser geben und 45 Minuten bei milder Hitze kochen.

 

Inzwischen 100 g flüssigen Honig, 3 El Öl, 1 TL mittelscharfen Senf, Salz und 1⁄4 – 1⁄2 TL Chiliflocken verrühren. Rippchen aus dem Wasser nehmen und etwas abkühlen lassen.

 

Rippchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und rundherum mit der Marinade bepinseln. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der mittleren Schiene ca. 30 Min. braten. Dabei immer wieder mit der Marinade bepinseln. Da der GöGa beim ersten Bepinseln sehr großzügig war, blieb fürs Nachpinseln leider keine Marinade.


Die Rippchen hatte ich morgens bereits gekocht und machte mich in der Zwischenzeit erst einmal an die Zubereitung von Mayonnaise und Coleslaw. Da ich nicht den ganzen Weißkohl verbrauchte, habe ich von dem Rest (ca. 500 g) in der Folgewoche frisches Sauerkraut angesetzt.
Außerdem gab es noch eine Kräuter- und Tomatenbutter für das Brot, die ich ebenfalls vorbereitet und im Kühlschrank auf ihren großen Auftritt am Abend warten ließ.
Saulecker war’s! Im wahrsten Sinne des Wortes zum Fingerablecken gut. Und es blieb auch noch genug von allem übrig, dass ich am Folgetag „adlig“ essen konnte.

Ein Gedanke zu „Spareribs mit Coleslaw, französischem Landbrot und Kräuterbutter

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