Irrungen und Wirrungen: Brotpuzzle zum Wochenendfrühstück

So war das natürlich nicht geplant, als ich Donnerstagabend das Anstellgut für das Sauerteigbrot ansetzte, wie ich es schon x-mal getan hatte. Wie im Rezept angegeben vermischte ich 175 g Roggen(?)mehl mit 175 ml Wasser und 50 g Sauerteig. Diesen fütterte ich dann mit 50 g Roggen(?)mehl und 50 ml Wasser und stellte ihn bis zum nächsten Brot wieder in den Kühlschrank.

Als ich am nächsten Morgen den Brotteig zubereiten wollten, kam mir das Anstellgut schon merkwürdig dünnflüssig vor. Naja… erstmal weitermachen.

Und so griff ich zum Mehl, mit dem ich am Vorabend gestartet hatte und stellte fest, dass ich 360er Dinkelmehl genommen hatte. Was also tun?

Ich hatte ja immerhin einen Plan B in der Hinterhand, nämlich Brot vom Biobäcker kaufen und so machte ich ganz normal nach Rezept mit Roggenmehl weiter.

 

Eigentlich fühlte sich der Teig ganz gut aus und so verknetete ich ihn mit gehackten Walnüssen und etwas Oregano. Dann kam er ins Gärkörbchen, das in des GöGas warmen Büro drei Stunden gehen durfte.

 

 

Richtig gut aufgegangen sah das nicht wirklich aus, aber ich machte in Gedanken an Plan B unverdrossen weiter und buk das Brot für eineinhalb Stunden bei 200 °C Umluft.

 

 

 

Allerdings nicht wie normalerweise im Gusseisentopf sondern auf dem Blech.

 

 

 

 

Auch nach dem Backen war ich noch ganz zufrieden mit dem Ergebnis, allerdings hielt das Brot beim Aufschneiden nicht richtig gut zusammen, wie wir beim Samstagsfrühstück feststellen mussten. Aber geschmeckt hat es natürlich trotzdem.

Vielleicht hätte ich noch zusätzlich Hefe als Triebmittel zugeben sollen, aber hinterher kommen einem ja immer noch Ideen.

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