Letzten Freitag gab es mal wieder eine Variante vom Spargelrisotto. Da der GöGa am liebsten weichen Spargel mach, habe ich die Stangen in kleine Stücke geschnitten und schön weich gekocht. Den Risotto habe ich dann statt mit Brühe mit dem Spargelsud aufgegossen – sehr lecker, genau wie die Black Tiger Garnele dazu.
Aus Eins mach Zwei
Ich kam beim letzten Einkauf nicht zum Bioladen und musste so zwangsläufig bei Rewe eine ganze Plastiktüte voller Bio-Möhren nehmen – ein Kilo! Was macht man bloß damit, wenn man keine sechsköpfige Familie plus einer erklecklichen Meerschweinchen- und Kaninchenpopulation sein eigen nennt?
Nach den zwei Möhren, die ich für das bunte Gemüseragout brauchte, dümpelte der Rest so dumm vor sich hin. Sie wollten dringend verbraucht werden, also machte ich mir gestern ein leckeres Süppchen: Möhren, Ingwer, rote Linsen und Kokosmilch kamen u. a. hinein. Aus dem Rest unter Zuhilfenahme einer weiteren Portion Linsen wurde noch ein köstlicher Brotaufstrich.
Mein Hochbeet ist fertig
Im weiteren Sinne hat ja auch der eigene Gemüse- und Kräuteranbau etwas mit Essen und Kochen zu tun. Schließlich will man die Ernte ja in der eigenen Küche verwerten.
Außer einigen Äpfeln und ein paar mickrigen Kräutern war im Garten bisher nicht viel zu holen. Ein Gemüsebeet war schon lange mein Wunsch, aber möglichst eines, das ich nicht unbedingt im Bücken oder Knien bewirtschaften muss – meine armen alten Knochen!
Deshalb wünschte ich mir ein Hochbeet. Endlich ist es fertig geworden und vorläufig bepflanzt. Der GöGa konnte von einem Arbeitskollegen vier Europaletten ergattern, die er in den Ecken mit Winkeln zusammengeschraubt hat. Das Ganze haben wir dann mit Kaninchendraht und die Seitenteile zusätzlich mit Teichfolie ausgekleidet, die an den Rändern mit ein paar alten Wegplatten beschwert wurden. Unten hinein kamen ein paar Äste und darauf etliche Säcke Blumenerde. Die oberste Schicht besteht eine extra für Gemüse und Kräuter geeignete Bio-Erde mit Langzeitdünger.
Letztes Wochenende ging es dann ans Bepflanzen: zwei Tomaten, eine grüne und gelbe Paprika, Chili, zwei gelbe Zucchini, zwei Gartengurken, Pflücksalate und Koriander. Außerdem habe ich eine schon leicht keimende Ingwerwurzel in die Erde gesteckt. Man kann ja nie wissen, was noch daraus wird. 😉
Ich habe sogar schon etwas vom Pflücksalat (zweite Pflanze von links in der vorderen Reihe) und vom Koriander (rechts daneben) „geerntet“.
An die Seitenteile sollen noch ein paar Blumenkästen für Kräuter gehängt werden.
Noch ein Blog-Event: Kunterbunter Frühlingsgenuss…
… anlässlich des 3. Geburtstags von Franzis Blog Dynamite Cakes. Im Rahmen der Pesto-Rettung stöberte ich auch auf ihrem Blog ein bisschen herum und stieß dabei auch auf das Blog-Event.
Frühlingshafter Genuss in bunten Farben – davon mindestens drei verschiedene – sollen auf den Teller. Erst am vergangenen Samstag hatte ich Rigatoni (hellgelb) mit Champignons (braun), Zucchini (grün), Paprikaschote (rot u. gelb), Möhre (orange) sowie kleine Bohnenkerne (Flageolets cusinié – ebenfalls gelblich-grün) gemacht. Ich denke, das passt!
Pizza mit Champignons, Paprikaschote und gekochtem Schinken
Am vergangenen Freitag gab es bei uns mal wieder selbst gemachte Pizza. Für den Boden hatte ich morgens wieder meinen erprobten Teig angesetzt, von dem ich abends dann etwas weniger als die Hälfte für die Pizza nahm. Aus dem Rest gab es am Sonntagmorgen frisch gebackene Brötchen.
Den Teig habe ich wie im Rezept beschrieben ausgewalkt und auf ein gelochtes Pizzablech gegeben. Als Belag kamen dieses Mal, neben Tomatensugo (wie in diesem Rezept beschrieben zubereitet) und Mozzarella, Champignonscheiben, rote Zwiebel- und Paprikastreifen sowie gekochter Schinken und oben drüber noch 2 – 3 EL geriebener Gouda auf die Pizza.
Bei 250 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 Minuten backen.
Es war mal wieder sehr lecker und sättigend; eine Pizza reichte locker für uns zwei.
Forelle mit Kohlrabi und neuer Kartoffel
Hier und hier hatten wir ja schon Pech mit TK-Fisch gehabt (beide Male kein Billigkram, sondern teure Bio-Ware) und bei den Forellen, die seit Ostern ihr kaltes Dasein in der Tiefkühle fristeten, sah es nicht besser aus.
An Fronleichnam sollten die Forellen dran glauben, beim Öffnen der Packung fiel ich aber fast vom Glauben ab:
In der 500-g-Packung hatte ein Fisch fast 340 g (oben) und einer 180 g (unten). Ja, danke! Kann man super gerecht auf zwei Personen aufteilen.
Letzen Endes habe ich den dicken Fisch zuerst in die Pfanne gegeben und im Backofen weiter gegart, während der zweite Fisch in der Pfanne briet. Zum Schluss waren dann beide auf den Punkt gar. Vom Dicken wanderte dann noch ein Filet zum Dünnen rüber.
Blogevent CXX – Alpenküche: Backhendlhaxn nach Johann Lafer

Es ist schon eine Weile her, seit ich an einem von Zorras Blogevents teilgenommen habe. Keine Zeit, unpassendes Thema, krank – wie das oft so ist.
Dieses Mal ist Heike von Kebo Homing die Gastgeberin, und sie wünscht sich ausgerechnet Alpenküche. Na, Servas… damit habe ich üblicherweise ja so gar nichts am Hut. Nicht, weil ich sie nicht mögen würde – ich hatte bisher eigentlich keine Gelegenheit, sie zu probieren. Sie ist also für mich absolutes kulinarisches Aus- und Neuland. Aber Herausforderungen sind ja dazu da, angenommen zu werden.
Pfannekuchen mit Erdbeerfüllung
Frische Erdbeeren aus der Soester Börde: wie gemalt, eine schöner als die andere und saftig-süß! Am vergangenen Feiertag kamen sie zusammen mit dem süßen Minze-Pesto mit Kokos in einen Pfannekuchen. Sowas von lecker. Wer braucht da noch Torte zum Nachmittagskaffee?
Für die Pfannekuchen nahm ich mein erprobtes Rezept, allerdings dieses Mal mit zwei Eiern, weil sie recht klein waren. Außerdem habe ich nur etwas Vanillezucker zugegeben, weil die Erdbeeren sowie das Pesto durch die Batida de Coco schon recht viel Süße mitbrachten.
Nach der Zubereitung des Teiges habe ich ihn etwas ausquellen lassen und in der Zwischenzeit 2 EL Kokosraspeln in der trockenen Pfanne leicht hellbraun angeröstet.
Je nach Größe 8 bis 10 Erdbeeren in Scheiben schneiden, beiseite stellen.
Die Pfanne von eventuell zurück gebliebenen Kokosraspeln säubern, dann in je 1 EL Öl oder Butterschmalz zwei Pfannkuchen ausbacken.
Die Hälften jeweils mit 1 EL Minze-Pesto mit Kokos bestreichen, die Erdbeerscheiben darauf legen. Die zweiten Hälften darüber klappen und mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen.
Nachgemacht & aufgepimpt: Franzis Süßes Minze-Pesto mit Kokos
Bei der Mai-Rettungsaktion zum Thema Pesto sind eine Menge richtig toller Vorschläge heraus gekommen. Unter anderen hatte mich das süße Minze-Pesto mit Kokos von Franzi von Dynamite Cakes sehr angesprochen. Sie hat es zu Erdbeeren serviert und Erdbeeren hatte ich im Haus.
Doch zunächst zum Pesto, das ich noch ein bisschen abgewandelt (Änderungen stehen wie immer in Klammern!).
Zutaten:
- 30 g Minze (grüne Stiele können dran bleiben, verholzte abmachen – ich habe nur die Blätter – und zwar 15 g – genommen, weil mein Pürierstab ansonsten leicht überfordert war)
- 30 g Kokosraspeln (ich: 15 g)
- 50 – 60 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl – Menge nach Festigkeitswunsch – ich deutlich weniger als die Hälfte, weil bei mir noch zusätzlich Flüssigkeit dazu kam)
- 15 g Agavensirup (ich: nur einen kleinen Tropfen zum Abrunden)
- ich außerdem: ca. 3 cl Batida de Coco und Zitronensaft
Zubereitung:
Minze abzupfen, waschen und trockentupfen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren.
Ich habe nicht so viel Öl genommen, sondern die Flüssigkeit der Batida de Coco und der Zitronen genutzt.
Tipp: Reste vom Pesto kann man in ein sauberes Schraubglas füllen, die Oberfläche flach drücken und mit einer dünnen Schicht Öl „versiegeln“. So hält es sich gekühlt ca. 10 Tage.
Insalata Caprese mit Spitzen vom grünen Spargel
Meine Blog-Artikel sind zeitlich etwas aus der Reihe geraten, aber nichtsdestotrotz möchte ich Euch gerne verraten, was ich mit den grünen Spargelspitzen vom Risotto angestellt habe.
Die gab es abends zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat mit Himbeer- statt Balsamicodressing.
Zutaten für 2 sättigende Portion oder 2 Beilagen:
- 1 Mozzarella
- 2 Strauchtomaten
- Spitzen von ca. 500 g grünem Spargel
- 1 EL Olivenöl
- 1 EL Himbeeressig
- 1 EL Wasser
- 1 kleine Schalotte
- Salz, Pfeffer
- 1 Prise Zucker
- 1/2 TL getrockneter Basilikum
- ein paar Oliven nach Wunsch
- frische Basilikumblättchen als Deko
Zubereitung:
Zunächst für das Dressing die Schalotte sehr fein würfeln. Öl, Essig und Wasser gut verrühren, Schalottenwürfelchen und getrockneten Basilikum dazu geben und mit Salz, Pfeffer sowie Zucker abschmecken.
Mozzarella und Tomaten in Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem Teller am Rand anrichten. Die Spargelspitzen von der Mitte aus sternförmig drapieren, nach Wunsch die Oliven in die Mitte geben.
Mit dem Dressing gleichmäßig beträufeln und die Basilikumblättchen zum Schluss auf den Salat geben.






