Nachlese: Saftiger Zitronenkuchen

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Ich habe noch ein feines Abendessen und einen Kuchen aus dem April nachzureichen. Ende April hatte ich eine OP am rechten Arm (Für die Interessierten: Ich habe mir meinen alten Dialyseshunt, der viel zu voluminös geworden war und schon ansatzweise Herz und Lunge geschädigt hatte, entfernen lassen.). Zu allem Überfluss bin ich dann auch noch auf Station gestürzt und habe mir das Knie verdreht. Ich war also gleich mal doppelt gehandicapt, was schreiben und laufen anging.

Als ich dann wieder fit war, kamen die Synchronbabka und die Gerichte für die kulinarische Weltreise nach Frankreich dazu und so blieben der Kuchen und das Abendessen links liegen.

Den Blogeintrag hole ich jetzt nach und beginne mit dem Kuchen, den mein GöGa gebacken hatte. Gefunden hatte er das Rezept auf Chefkoch, dem ich persönlich ja immer etwas skeptisch gegenüber stehe. Daas Ergebnis war aber wirklich super!

Warum mein lieber Mann auch nach über fünf Jahren im neuen Haus immer noch nicht weiß, wo die Kuchenplatten stehen und einen Pizzateller nahm, weiß ich leider nicht. *g*
Zutaten für eine Kastenform von ca. 30 cm Länge:
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker für den Teig
  • 50 g Puderzucker zum Tränken des Kuchens
  • 100 g Puderzucker für den Guss
  • 2 – 3 Bio-Zitronen, Abrieb und Saft
  • 5 Eigelb
  • 5 Eiweiß
  • 50 g Zucker für das Eiweiß
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Stärke
  • Fett und Zucker für die Form
Zubereitung:

Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen. Die Kastenform ausfetten und mit Zucker ausstreuen.

Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis der Schnee schnittfest und glänzend ist. *)

Weiche Butter, 200 g Puderzucker und abgeriebene Zitronenschale mit dem Schneebesen (Handrührer oder Küchenmaschine) cremig rühren. Nach und nach Eigeble zugeben und zu einer dickschaumigen Masse aufschlagen. *)

*) Diese Schritte stehen in vielen Rezepten andersherum. Ich schlage aber immer erst das Eiweiß, damit man den Schneebesen dann weiterbenutzen kann. Da Fett verhindert, dass das Eiweiß steif schlägt, müsste man sonst einen zweiten Schneebesen nehmen oder aber den vorhanden sehr gründlich säubern. Bleibt dann ein kleiner Rest der Buttermasse anhaften, kann man den Eischnee vergessen. Diesen Tipp habe ich auch meinem GöGa weitergegeben.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und mit einem Drittel des Eischnees unter die Buttermasse rühren. Den Rest des Schnees vorsichtig unterheben.

Den Teig in die Form füllen und auf unterer Schiene ca. 1 Stunde backen.

Fertigen Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Zitronen auspressen, 2 EL Saft abnehmen und den restlichen Saft mit 50 g Puderzucker glatt rühren. Mit einem Holzstäbchen mehrwach in den noch warmen Kuchen stechen. Da hinein die Zitronensaft-Zuckermischung träufeln, bis der Kuchen gut durchtränkt ist.

Den restlichen Puderzucer mit den 2 EL Zitronensaft und so viel Wasser verrühren, dass eine glatte Glasur entsteht. Den Kuchen damit überziehen.

2 Gedanken zu „Nachlese: Saftiger Zitronenkuchen

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