Bierbrot von Sina – #wirrettenwaszurettenist

Die Juni-Rettung unserer tapferen KämpferInnentruppe für das Selbermachen widmete sich dem Brot im weitesten Sinne. Es sind wirklich schöne Brotvariationen zusammengekommen, wie Ihr in der Liste unter meinem Beitrag sehen könnt.

Natürlich will man als ambitionierte Hobbyköchin und -bäckerin nicht nur mit einem Nicken die Beiträge zur Kenntnis nehmen, sondern auch mal das eine oder andere Brot oder sonstiges Selbstgemachtes nachbacken oder -kochen, und ich hatte da schon das eine oder andere Brot gemerkt.

Am vergangenen Donnerstag habe ich dann gleich das Bierbrot der Giftigenblonden aka Sina „nachgerettet“.

Hier ist Sinas Originalrezept, meine Änderungen oder Anmerkungen stehen – wie immer in diesen Fällen – in Klammern.

Zutaten für 1 kleines Brot:

    • 200 g Roggenmehl (ich: Vollkorn)
    • 200 g Weizenmehl (ich: Type 1050)
    • 1/2 Tl. Salz (ich: 1 TL)
    • 1/2 Tl. Honig oder Zucker (ich: Ahornsirup)
    • 100 ml lauwarmes Wasser
    • 150 ml helles Bier (hier ein Ottakringer)
      (ich: Pott’s Prinzipal)
    • 10 g frische Germ/Hefe oder die entsprechende Menge Trockengerm (ich: 1 Tütchen Seitenbacher Trockenbackhefe)
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Meine Zutaten für das Bierbrot: Vollkornroggenmehl, Ahornsirup, Weizenmehl 1050, Pott’s Prinzipal, Hefe, (Salz, Haferflocken)

Die Germ im lauwarmen Wasser auflösen und jetzt kommt das Schöne und einfache an diesem Rezept:

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, alle restlichen Zutaten hinzufügen und kneten, so lange bis ein geschmeidiger Teig rauskommt. Der Teig ist eher fest, lässt sich super toll formen und kneten.
(Anmerkung: Obwohl ich die Flüssigkeiten schon sehr vorsichtig zum Mehl gegeben habe, ist mir alles auseinander geflossen und an Kneten war nicht zu denken. Auch das „Transferieren“ in eine breite Schüssel brachte nicht viel. Schließlich musste Brunhild aushelfen, der tatsächlich ein toller Teig gelungen ist. Puh!)

Nun eine Teigkugel formen und auf einem bemehlten Teller platzieren, mit einem Gschirrhangerl (Küchentuch) zudecken, und eine Stunde gehen lassen.
(Anmerkung: Das habe ich wieder meinem Backofen bei 50 °C Umluft überlassen – erfolgreich, wie ich sagen darf!)

Nach der Gehzeit wird der Teig nach Belieben geformt und darf auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zugedeckt nochmal eine halbe Stunde ruhen.
(Anmerkung: Bei mir kam der Teig ins Gärkörbchen uns durfte sich noch mal für die halbe Stunde richtig im Backofen aufplustern.)

Backen:
Wer wie ich über eine Dampffunktion im Backofen verfügt:
Ein Dampfprogramm wählen, 220° programmieren
Für 10 Minuten kommt das Brot bei dieser Temperatur in den Ofen, danach auf 180° zurückschalten und noch ca. 35-40 Minuten backen.

Fertig ist das Brot, wenn die Unterseite hohl klingt, wenn man draufklopft.

Das gilt für mich: Bei einem herkömmlichen Backofen kommt eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Herd. Und zusätzlich wird die Oberfläche vor dem in Ofen schieben mit lauwarmen Wasser eingepinselt. (Ich habe noch ein paar Haferflocken in die befeuchtete Oberfläche gedrückt.)
Die Temperaturen ändern sich nicht, auch nicht die Backzeiten.

Habe ich Zuviel versprochen? – Nein!

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Das geht wirklich kinderleicht oder? – Ja, bis auf das Kneten am Anfang, aber da kann ja schon ein Tropfen Wasser zu viel oder ein Körnchen Mehl zu wenig den Ausschlag geben.
Wobei..mit Bier im Brot sollte ich nicht von Kindern hier reden, wie wir wissen, auch nach hohen Backtemperaturen bleibt immer ein Hauch Alkohol zurück. – Glaube ich nicht… 😉

Geschmeckt hat es köstlich, wir haben es am Morgen nach dem Backen angeschnitten und es hatte einen wunderbaren Geschmack, das Bier schmeckt man nicht raus. – Wir haben es direkt abends noch angeschnitten und es war in der Tat sehr gut. Bier habe ich auch nicht rausgeschmeckt.

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Ein Gedanke zu „Bierbrot von Sina – #wirrettenwaszurettenist

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