Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Schweinefiletköpfe im Speckmantel

Dazu gab es Kohlrabi (eigentlich wollte ich Steckrübe, aber die waren alle so riesig), Salzkartoffeln und eine echt leckere Sauce.

Für 2 Portionen:

  • 2 Schweinefiletköpfe
  • 6 – 8 Scheiben durchwachsener Speck
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Möhre, Sellerie)
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kohlrabi
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 – 4 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Das Suppengrün in sehr feine Würfel schneiden.

Die Filetköpfe in die Speckscheiben einrollen. Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets auf der „Nahtseite“ des Specks anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Boden lösen lässt, wenden. Dann aus der Pfanne nehmen und im Backofen bei 120 Grad zu Ende garen.

Das Tomatenmark in die Pfanne geben und etwas anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Die Gemüsewürfel zugeben, mit etwas Wasser angießen und köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist. Mit dem Schneidstab pürieren und durch ein Sieb in einen kleinen Stieltopf streichen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.

Die Kohlrabi in dicke Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Einige mögen sie lieber bissfest, andere weich.

Das Wasser abgießen, die Butter zugeben, die Petersilie untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Salzkartoffeln wie gewohnt kochen und alles zusammen servieren.

schweinefilet_speckmantel

Verzeiht mir das Wort: Geiles Fleisch!

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Im Rewe unseres Vertrauens gab es vor zwei Wochen Koteletts vom Iberico-Schwein im Angebot (schlappe 35,90 das Kilo), da mussten wir zuschlagen.

iberico-kotelette_roh

Das Fleisch hatte eine schöne dicke Fettschicht, die ich bis aufs Fleisch eingeschnitten habe und auf ihr in die kalte Pfanne gelegt habe. Dann hoch auf höchste Hitze schalten und das Fett ausbraten lassen. Nun das Kotelett von beiden Seiten im eigenen Fett braten. Der Eigengeschmack des Fleisches ist so toll, dass man es eigentlich kaum würzen muss. Ich habe vor dem Servieren nur etwas von einer Mischung aus grobem Meersalz und mediterranen Kräutern drüber gestreut.
Dazu wollte ich eigentlich Bohnengemüse mit Kirschtomaten machen, hatte aber keine frische Bohnen bekommen und ging in der Überzeugung, ich hätte noch grüne Bohnen eingefroren nach Hause. Dort stellte ich beim Checken meines TK-Schrankes fest, dass ich doch keine Bohnen mehr hatte. An Gemüse war eigentlich nur noch Spinat und Grünkohl da (ich will vor dem Umzug ja den TK-Schrank möglichst leer bekommen), also machte ich eben Spinat mit Kirschtomaten.

Als Sättigungsbeilage gab es Kartoffelecken. Ein sehr leckeres Sonntagsessen!

iberico-kotelette

Blog-Event CII: Schweizer Käse-Sehnsucht

Blog-Event CII - Schweizer Käse Sehnsucht (Einsendeschluss 15.10.2014)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das die verschiedenen Schweizer Käsesorten zum Inhalt hat.

Bei mir spielt der Original Schweizer Emmentaler (sagte doch die Käseverkäuferin bedauernd, als ich um ein Stück Emmentaler bat: „Ich habe aber nur noch den Schweizer da…“ – Hmm… ja, welchen sonst?) zwar eine Nebenrolle, aber es war trotzdem wieder mal sehr lecker.

Am vergangenen Sonntag habe ich Zürcher Geschnetzeltes mit Kartoffel-Möhren-Puffern gemacht, und darin versteckte sich der Emmentaler.

Für 4 Portionen braucht man:

  • 2 Kalbsschnitzel (ca. 300 g)
  • 300 g Champignons
  • 2 Schalotten
  • 150 – 200 ml Weißwein
  • 150 – 200 ml Schlagsahne
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kartoffel (festkochend)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 150 g Schweizer Emmentaler
  • 1 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Die Kalbsschnitzel in Streifen schneiden, die Schalotten längs in sehr feine Streifen schneiden. Die Champignons halbieren oder vierteln (je nach Größe).

Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, die Fleischstreifen nach und nach bei mittlerer Hitze anbraten und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebelstreifen zugeben und mitbraten. Zum Schluss die Champignons dazu geben; alles einige Minuten unter Rühren braten.

Den Bratensatz mit Wein vom Pfannenboden lösen und verkochen lassen. Anschließend mit der Sahne aufgießen, aufkochen und zu einer cremigen Sauce reduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Tomatenmark abschmecken.

Kartoffel, Möhre und Emmentaler auf der groben Reibe raffeln. Etwas stehen lassen und die ausgetretene Flüssigkeit abgießen. Ei und Mehl zugeben, kräftig würzen und in Butterschmalz knusprig ausbacken.

zuercher_geschnetzeltes

Zitronenhähnchen

Das hört sich so lecker an und muss unbedingt auf meine To-Do-Liste. Bald sollte das Backofenproblem gelöst sein!

 

Zutaten:
1 Hähnchen
Kartoffeln
Olivenöl
1 unbehandelte Zitrone
frisches Basilikum
frisches Rosmarin
glatte Petersilie
Knoblauch
Salz
Pfeffer
Weißwein

Zuerst wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt.
Man nimmt das Hunh und löst mit dem Zeigefinger vorsichtig die Haut an der Brust, so dass eine Tasche entsteht. Die unbehandelte Zitrone wird 3 oder 4 mal eingestochen und in kochendem Wasser heiss gemacht.
Jetzt wird das innere Huhn gesalzen und gepfeffert, ebenso das innere der Brusttasche. Das Basilikum und die Petersilie grob schneiden und vorsichtig in die Brusttasche füllen, damit die Haut nicht einreisst. Den Knoblauch und das Rosmarin in den Bauch geben und die heisse Zitrone nachschieben, so beginnt das Huhn auch von innen zu garen und das Fleisch bekommt durch die Zitrone und die Kräuter ein ganz tolles Aroma.
Nebenbei ein kleiner Tip für holzige Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, wenn man sie kurz unter heisses Wasser hält, kommt der Geschmack intensiver, weil die ätherischen Öle besser austreten.
Jetzt wird das Huhn noch von aussen gewürzt und kommt auf ein Backblech. Jetzt schält und viertelt man die Kartoffeln und gibt sie in eine Schüssel, salzen, Olivenöl darüber und Rosmarin zugeben, alles mischen.
Dann die Kartoffeln um das Hähnchen auf das Backblech geben und in den Ofen damit. Alle 10 min gibt man ein paar Spritzer Weißwein auf das Huhn. Nach ca 40-50 min ist das Hähnchen gar und die Kartoffeln schön knusprig.

Mein Lieblingskartoffelsalat

Den herkömmlichen Kartoffelsalat mit Mayonnaise finde ich meistens nicht so besonders lecker und auch eigentlich viel zu schwer. Vor zig Jahren habe ich in einer Kochzeitschrift das folgende leckere Rezept entdeckt und seither mache ich Kartoffelsalat (fast) ausschließlich so; es sei denn ich mache Kartoffelsalat mit Pesto:

Für 4 Portionen:

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 150 g Räuchertofu (oder Bacon)
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 – 2 EL Bio-Gemüsebrühepulver
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 TL Senf
  • 1 kleine Gurke
  • Salz
  • 1 Bund Dill oder Schnittlauch

Zubereitung:

Die Kartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten, je nach Größe 20 – 30 Minuten  gerade mit Wasser bedeckt kochen.
Nach dem Abgießen eine Weile auskühlen lassen, dann in Scheiben oder Würfel schneiden.

In der Zwischenzeit den Tofu (Bacon) fein würfeln und im Pflanzenöl rundherum knusprig braten. Herausnehmen und zur Seite stellen.

Die Zwiebel würfeln und im übrigen Öl glasig dünsten. 125 ml Wasser zugeben und das Brühepulver darin auflösen. Senf und Essig einrühren und über die Kartoffelwürfel bzw. -scheiben geben.

Die Gurke waschen, eventuell halbieren und das Kerngehäuse mit einem Teelöffel heraus schaben und zusammen mit dem Tofu (Bacon) vorsichtig unter die Kartoffelwürfel bzw. -scheiben haben. Wenn nötig mit Salz würzen.

Dill oder Schnittlauch unter fließendem Wasser waschen, abtropfen lassen und hacken. Vor dem Servieren über den Salat streuen.

Der Salat schmeckt gut zu Wiener Schnitzel, Grill- oder Heißwürstchen oder einfach nur so.

kartoffel-gurken-salat

Kartoffelsalat mit Pesto und Frikadellen

Kartoffelsalat mit Pesto
An unserem Hochzeitstag waren wir im Pilgrimhaus in Soest essen. Dort hatte ich einen super leckeren Kartoffelsalat mit Pesto, in den ich mich hätte reinlegen können.
Da ich ja vor ein paar Tagen so eine „riesige“ Portion Pesto gemacht hatte, habe ich gestern mal versucht, den Kartoffelsalat nachzumachen. Ich habe Pellkartoffeln gekocht, das Pesto mit etwas Wasser noch verdünnt und die gegarten Kartoffeln dann hinein gewürfelt.

Dazu gab es italienisch angehauchte Frikadellen; italienisch, weil ich gehackte Petersilie und gehackte getrocknete Tomaten unter die Hackmasse gearbeitet hatte. Das war auch sehr lecker.

Frikadelle
Die Zwiebelwürfel habe ich wie immer vorher in etwas Olivenöl glasig angeschwitzt, bevor ich sie in die Hackmasse gegeben habe. Einen kleinen Teil habe ich außerdem dem Kartoffelsalat gegönnt, der dann auch noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wurde.