Kochen im November

Was für Köln der Karneval oder für München das Oktoberfest ist, ist für uns Soester die Allerheiligenkirmes, die dieses Jahr bereits zum 680sten Mal stattfindet. Start ist immer der erste Mittwoch nach Allerheiligen, mit anderen Worten: morgen geht’s los.

Was liegt also näher für die Künstler des Schülerprojekts Aldesign, als das Novemberkalenderblatt mit einem Kirmesbild zu schmücken.

Im vergangenen Oktober war mit dem Garten nicht mehr viel Staat zu machen. Der Grünkohl wächst und gedeiht, der Blumenkohl ist nichts geworden und eine abseits gepflanzte Grünkohlpflanze hatte „Besuch“ von ein paar Raupen Nimmersatt.

Ein paar Tage später fanden wir die kleinen Vielfraße auch im Hochbeet (Rotkohl und Grünkohl), zunächst allerdings nur auf den Rotkohlpflanzen. Nachdem wir – hoffentlich – alle Raupen abgesammelt und auch nach Eiern geschaut sowie diesen Prozess noch zweimal wiederholt haben, sind die Pflanzen jetzt hoffentlich raupenfrei.

Leider macht mir der Rotkohl trotzdem Sorgen, denn er will einfach keine dicken Köpfe ausbilden. Wir hatten Ende August vorgezogene Pflanzen – zusammen mit Blumen- und Grünkohl – gesetzt, aber nur letzterer scheint tatsächlich groß und stark werden zu wollen.

Zweimal hatte ich in den Vormonaten schon die letzte Ernte der grünen Bohnen prophezeit und tatsächlich habe ich im Oktober noch einmal ein paar Schoten in der Küche verarbeiten können. Wunder der Natur.

Der ebenfalls Ende August ausgesäte Feldsalat ziert sich übrigens immer noch gewaltig. Abwarten lautet die Devise.

 

 

 

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