Produkttest: Jackfruit als veganer Fleischersatz

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Wie die meisten wissen, bin ich weder Vegetarierin, noch Veganerin sondern „Qualitätsfleischesserin“. Das soll heißen, dass ich Fleisch/Fisch als Beilage zu einer reichhaltigen Gemüse- oder Salatbeilage betrachte, es nicht jeden Tag, sondern meistens nur am Wochenende zu mir nehme (Ausnahmen in beide Richtungen bestätigen die Regel!) und ich zudem auf Qualität und einen angemessen Preis achte. In der Hauptsache kaufe ich Bio-Fleisch und -Fisch und falls das nicht zu bekommen ist, achte ich zumindest auf regionale Produkte aus einer vernünftigen Haltung. Fleisch aus einer intensiven Landwirtschaft lehne ich in meiner Küche ab.

Ich finde es auch interessant, mal vegane Fleischalternativen zu probieren, sei es Tofu oder Seitan. Was ich mir inzwischen abgewöhnt habe, ist, mit hoch verarbeiteten Produkten wie Soja-Würstchen, -schnitzel etc. zu kochen.

Das Neueste, was es auf dem deutschen (Super-)Markt gibt, ist das Fruchtfleisch der unreifen Jackfruit, das zu einer Fleischalternative verarbeitet wird. Das oben gezeigte Produkt gibt es inzwischen in den Geschmacksrichtungen Curry, Natur und – wie ich es ausprobiert habe – Teriyaki.

Gleich vorneweg: Der Teriyakigeschmack war jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber von der Konsistenz hat dieses FruchtFLEISCH mich sehr überzeugt. Bei einem nächsten Mal würde ich wohl zur ungewürzten Variante greifen.

Auf der Rückseite der Packung gibt es noch etwas Info, den Rest kann man in der Tat auf der Homepage nachlesen; auch zu anderen Produkten.

Asiapfanne mit Jackfruit-Fleisch, Champignons und grünem Spargel

 

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Packung Lotao-Jackfruit Teriyaki
  • 10 Stangen grüner Spargel, möglichst dünn
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ca. 150 g braune Champignons oder andere Pilze nach Wahl
  • 1 EL Erdnussöl

 

 

Zubereitung:

Die Knoblauchzehe schälen und in grobe Stücke schneiden (siehe Foto oben, rechts in der kleinen Schüssel). Die Frühlingszwiebeln putzen, die Wurzel- und oberen Enden abschneiden. Das Mittelstück in kleinfingerlange Stücke schneiden und jeweils längs halbieren.

Die Champignons wenn nötig abreiben bzw. abpinseln. Je nach Größe in Scheiben oder Stücke schneiden.

Von den Spargelstangen die unteren holzigen Enden großzügig abschneiden und eventuell für Suppe zurücklegen (Ich hatte schon Schalen und Enden von weißem Spargel sowie etwas von dessen Kochsud im Kühlschrank und habe die grünen Enden zu den Schalen gegeben.), dann halbieren.

Im Wok von d.die Pfanne (Ja, ich bin schwer begeistert von dem Teil und erwähne das auch gerne immer wieder!) zunächst das Erdnussöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch andünsten, dann die Champignons zugeben.

Zum Schluss den Spargel kurz knackig braten, herausnehmen und zur Seite stellen. Danach die Jackfruitstücke mit der Sauce in den Wok geben und erhitzen. Mit dem Gemüse verrühren und auf Reis oder Vermicelli anrichten. Die Spargelstangen oben auf legen.

Ich bin begeistert von dem Jackfruit-Fleisch und werde es bestimmt öfter in den Speiseplan einbauen.

Susanne von Magentratzerl hat übrigens auch schon mal ein tolles Gericht mit Jackfruit gemacht.

Ein Gedanke zu „Produkttest: Jackfruit als veganer Fleischersatz

  1. Pingback: Leichtes Spargelsüppchen mit gebratenem grünen Spargel | Brittas Kochbuch

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