Die letzten beißen die Hunde oder Rhabarbersirup

Dieses Jahr durfte ja ein Rhabarber in den Garten einziehen (vorne links), der natürlich noch nicht zu seiner wahren Größe gelangt ist.

Nachdem ich in einer Gartengruppe auf Facebook erfahren hatte, dass die Rhabarberernte üblicherweise wie auch die Spargelernte am Johannistag, also am 24. Juni, endet, habe ich Anfang Juli schnell noch drei groß gewordene Stangen geerntet. Um diese Minimalausbeute zu maximieren habe ich daraus Rhabarbersirup gemacht. Zweieinhalb 200-ml-Smothie-Fläschchen habe ich gewonnen. Besser als nichts immerhin.

Zutaten für knapp 500 ml Sirup (lässt sich bequem vervielfachen):

 

  • ca. 250 g Rhabarber, geputzt und in Stücke geschnitten
  • 225 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 500 ml Wasser

 

 

 

 

Zubereitung:

 

Alle Zutaten zusammen sprudelnd aufkochen.

Topf vom Herd nehmen und 30 Minuten ziehen lassen. Die Mischung auf ein Sieb über einem zweiten Topf geben und – am besten – über Nacht gut abtropfen lassen.

 

 

 

 

Am nächsten Tag die Mischung noch ein bisschen durchs Sieb drücken (den sogenannten Trester kann man noch prima in Joghurt oder Quark rühren) und die benötigten Flaschen und Deckel sterilisieren. Bei mir geschah das wie immer 20 Minuten bei 100 °C im Dampfgarer.

Den Sirup nochmals aufkochen und heiß in die vorbereiteten Flaschen abfüllen und im Dampfgarer 30 Minuten bei 90 °C einkochen.

 

Den Sirup mit kaltem Sprudelwasser auffüllen und als Rhabarberschorle genießen.

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