Zitronencookies

Ein Beitrag wie geschaffen für die Kategorie Irrungen und Wirrungen.
Vor Jahren hatte ich bei einem bekannten Discounter ein Buch zum Thema „Backen auf amerikanisch“ gekauft. Da der GöGa und ich gerne zum Kaffee mal ein paar Cookies knabbern und ich eigentlich alles selber machen möchte, hatte ich beschlossen die Zitronencookies mit Rosinen auszuprobieren.

Für – laut Rezept – 40 Cookies braucht man:

zitronencookie-zutaten

  • 140 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ausgeschabtes Mark von 1/2 Vanilleschote (ich hatte 1 EL von meinem selbst gemachten Vanillezucker in die 180 g Zucker eingewogen)
  • 1 Ei
  • 1 TL Zitronensaft
  • 3 EL Zitronenabrieb
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 120 g Rosinen (ich hatte nur noch etwas über 50 g)

Zubereitung:

Die Butter schaumig schlagen. Nach und nach den Zucker, das Salz, das Ei, den Zitronensaft und -abrieb unterrühren. Das Mehl und das Backpulver sieben, mit der Muskatnuss und den Rosinen vermischen und unter die Buttermasse heben. Den Teig gut durchkneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank geben.

Anschließend aus dem Teig Kugeln von etwa 4 cm Durchmesser formen und auf ein mit Backpapier ausgeschlagenes Blech setzen. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen etwa 8 Minuten goldbraun und knusprig backen.

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So kamen die Cookies dann aus dem Ofen – nach 16 Minuten Backzeit. Seht Ihr irgendwo 40 Cookies? Ich nicht. Ich sehe einen zusammengelaufenen Flatsch von ehemals 14 Teigrohlingen (mit exakt 4 cm Durchmesser).

Der Teig war schon nach dem Zubereiten total weich, allerdings kam er dann fest und formbar aus dem Kühlschrank.  Allerdings wurde er dann auch ganz schnell beim Formen der Kugeln ganz weich, obwohl ich zwischendurch immer meine Hände mit Wasser gekühlt hatte. Die Konsistenz war wie von reiner Butter, als sei überhaupt kein bzw. auf jeden Fall zu wenig Mehl im Teig gewesen. Vielleicht ein Übersetzungs- oder Umrechnungsfehler, falls das Rezept wirklich ein Original aus den USA ist.

Naja, geschmeckt haben sie schon, auch wenn ich sie sehr süß fand.

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Ein Gedanke zu „Zitronencookies

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