Ein Tag auf der Landesgartenschau Bad Lippspringe

Direkt am Anfang des GöGas zweiter Urlaubswoche packten wir seine Mutter ins Auto und fuhren gemeinsam zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe.

Ich muss vorweg schicken, dass wir alle drei ziemlich enttäuscht waren. Zweidrittel der Fläche war naturbelassener Wald. Um den zu genießen muss ich keine 17 bzw. 14 € Eintritt bezahlen, sondern muss nur ein paar Kilometer nach Süden in die nördlichen Ausläufer des Sauerlands fahren. Ganz umsonst.

Auch die gärtnerischen Anlagen sahen usselig und unordentlich aus und sämtliche Beete waren gleich bepflanzt. Wenigstens spielte das Wetter mit. In der Folge zeige ich Euch noch ein paar Fotoimpressionen und dann gehen wir essen…

Da es auf dem LaGa-Gelände keine wirklich akzeptablen Alternativen zum Essen gab (Pommesbude und Selbstbedienungslokal), beschlossen wir im Restaurant Karl des Parkhotels zu essen.

 

Für mich gab’s eine superleckere, sehr erfrischende hausgemachter Limetten-Basilikum-Limonade.

 

 

 

 

 

 

Ich hatte „für den kleinen Hunger“ westfälische Tapas gewählt, aber sooo klein war er dann doch nicht. Und 15 € für

 

 

  • Tatar von der geräucherten Lippeforelle mit Pumpernickel (seht Ihr diese „riesige“ Brotscheibe am linken Tellerrand?)
  • Ziegenkäse mit Sennehonig auf Apfel-Birnenchutney (rechts in dem Extraschälchen)
  • Westfälischer Knochenschinken mit Melonenkugeln (hinten rechts)
  • Brotsalat mit Paderborner Landbrot (im Chicoreeblatt)

finde ich schon eine Ansage.

 

Zum Glück hatten meine Schwiegermutter und der GöGa Clubsandwich mit gegrillter Hähnchenbrust mit Potato Wedges bestellt und das war wiederum so viel, dass ich von beiden „schnorren“ konnte und so dann doch satt wurde.

Das Clubsandwich landete übrigens prompt auf des GöGas Essenswunschliste.

 

Hätten wir geahnt, dass uns der Weg zum zweiten, kleineren Teil der Landesgartenschau, dem Arminiuspark, durch die Fußgängerzone mit zahlreichen Restaurants führt, hätten wir sicher günstiger als für 66 € essen können.

An unserem Essen war aber überhaupt nichts auszusetzen und immerhin handelte es sich um Hotelküche.

Im Arminiuspark entdeckte ich dann mein persönliches LaGa-Highlight: ein wunderschön angelegter Bauerngarten. Der hat mich dann doch wieder etwas mit der ganzen Veranstaltung versöhnt. Und der sehr leckere Heidehonig, von dem ich mir ein Glas mitgenommen habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.