Vor einer oder zwei Wochen haben wir die neueste Folge von Herr Raue reist auf Magenta TV geschaut. Tim war in Südkorea und unter anderem probierte er auch knusprig würzige Hühnchenstücke. Der GöGa und ich bekamen schon beim Zusehen Lust drauf.
Da wir tatsächlich noch die Fried Chicken Sauce aus dem Starter-Set von Arang im Schrank stehen hatten, gab es letzte Woche diese Köstlichkeit aus dem Airfryer.
Es ist übrigens kein Zufall, dass die knusprig frittierten Hähnchenteile wie eine bekannte amerikanische Fast-Food-Kette abgekürzt werden, haben sie ihren Ursprung doch in der Zeit des Koreakrieges von 1950 bis 1953, als die USA Südkorea unterstützte.
Dennoch ist das Korean Fried Chicken eine Kombination aus den US-amerikanischen Hähnchenteilen und einer sehr alten koreanischen Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.
Zutaten für 4 reichliche Portionen:
- 1,5 kg Hähnchenflügel und -unterschenkel
- 6 EL Maisstärke *)
- 2 EL Öl *)
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Pfeffer
- 3 – 4 EL von der Korean Fried Chicken Sauce **)
- Lauchzwiebel und Sesamkörner zum Garnieren (optional)
*) Ich brauchte deutlich mehr Öl, um einen Teig anzumischen, der sich geschmeidig um die Hähnchenteile legte. Außerdem brauchte ich insgesamt deutlich mehr Teig, um alle Teile gleichmäßig zu umhüllen.
**) Dasselbe gilt auch für die Sauce: Ich habe deutlich mehr verbraucht.
Zubereitung:
Airfryer auf 200 °C vorheizen.
Teig zubereiten, Hähnchenteile trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und durch den Teig ziehen, so dass sie gleichmäßig umhüllt sind.
Teile so in den Korb des Airfryers legen, dass sie nicht übereinander liegen, damit die Heißluft gut zirkulieren kann. Falls nötig mehrere Durchgänge machen und die fertigen Hähnchenteile im Backofen warm halten.
Hähnchenteile 20 bis 25 Minuten braten, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden.
Anschließend gleichmäßig mit der Sauce einpinseln und weitere zwei bis drei Minuten in den Airfryer geben, damit die Glasur karamellisiert.
Serviert habe ich das Korean Fried Chickin mit koreanischem Reis, mildem Kimchi und Chinakohlsalat (in Streifen geschnitten, mit Möhren- und Mangostreifen gemischt; Dressing aus O-Saft, Sesamöl, Sojasauce).


