Nachgekocht: Blumenkohl mit Currycrème

Vor drei Wochen kam der GöGa mit einem Heftchen, das im Betriebsrestaurant verteilt wurde nach Hause. Dabei handelte es sich um das Saisonheft Veganz von Peter + Silie by Sodexo, einem neuen vegan-vegetarischen Kantinenkonzept, bei dem Roland Trettl (Oh je! Mit der Website haut aber einer auf die sprichwörtliche K*cke…) federführend ist.

Unter anderem war in diesem Heft ein Rezept für dieses vegane Blumenkohlgericht, das mich sowohl optisch als auch vom Rezept her total ansprach und das ich darum für uns als Sonntagsessen kochte.

Ein bisschen abgewandelt habe ich es noch, aber es war wirklich köstlich, ein Blumenkohl mit den verschiedenen Zusatzkomponenten war absolut ausreichend und sättigend für uns zwei.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 1 Bio-Blumenkohl
  • etwas Rapsöl
  • 50 ml Gemüsebrühe (aus meinem selbst gemachten Pulver)
  • etwas Curry und Salz
  • Seidentofu, ein Stück von 3 x 3 cm *)
  • 2 TL Kapern
  • 30 g Panko
  • 1 Tortillafladen
  • 20 ml Frittierfett (bei uns Heißluftfritteuse) **)
  • 20 g Haselnüsse (Walnüsse) ***)
  • frischer Schnittlauch (bei uns TK-Petersilie)
  • zusätzlich: ca. 1 EL Granatapfelkerne
  • zusätzlich: etwas Zitronenschalenabrieb und -saft

Zubereitung:

Der Blumenkohl wird im ganzen verarbeitet. Dafür die Deckblätter und den Strunk so abschneiden, dass er noch zusammenhält. Dann den Strunk noch etwas weiter herausschneiden. In kaltem Salzwasser ca. 10 Minuten stehen lassen; dadurch zieht man eventuell vorhandene Insekten aus dem Kohl.

Dann den Kohl im Ganzen 15 Minuten in Salzwasser kochen und weitere 5 Minuten ziehen lassen.


Für die Currycrème die Blumenkohlreste grob schneiden und in Rapsöl anschwitzen. Mit Gemüsebrühe aufgießen, weichkochen und pürieren. Dieses Püree mit Seidentofu *) mischen, mit Salz und Curry abschmecken und nochmals pürieren. Ich habe zusätzlich noch etwas Zitronenabrieb und -saft zugegeben.

*) Bei der Zutat Seidentofu war ich ja erst skeptisch, weil Tofu bzw. Sojajoghurt oft einen leicht stumpf-bitteren Nachgeschmack hat. Nicht so der Seidentofu. Er hat eine leichte cremige Konsistenz wie Frischkäse und schmeckt absolut neutral, was ihn sowohl für herzhafte, aber vor allem auch für süße Speisen prädestiniert.


Für die Garnitur die Kapern im Ofen 40 Minuten bei 200 °C trocknen. Das erschien mir für ein paar Kapern doch energieverschwenderisch, so dass ich sie in einer trockenen Pfanne auf mittlerer Temperatur unter gelegentlichem Rühren geröstet habe.

Das Panko in etwas Rapsöl knusprig rösten. Im Gegensatz zu unserem normalen Paniermehl behält das Panko dabei eine lockere Konsistenz.

Tortillafladen in schmale Streifen schneiden und frittieren.

**) Ich hatte die Streifen dem GöGa zum Frittieren in der Heißluftfritteuse anvertraut. Er meinte, sie auf das zwanzigminütige Pommesprogramm einstellen zu müssen. Mein Einwand, ein Tortillafladen sei doch um ein vielfaches dünner als eine handelübliche Fritte wurde geflissentlich ignoriert und die Fritteuse im Vorratsraum auch noch sich selbst überlassen.
Als ich kurz etwas aus den Vorräten holen wollte, kamen mir buchstäblich schon Rauchschwaden entgegen und aus der Tortilla war ein Stück Kohle geworden.
Ein weiterer Fladen wurde dann kurz und knapp im Backofen leicht angeknuspert. Dann hätte ich im Nachhinein auch die Kapern im Backofen machen können.

Die Haselnüsse grob hacken und ohne Fett in einer Pfanne anrösten.

***) Wir hatten eine große Tüte voll Walnüssen geschenkt bekommen, von denen der GöGa am Vorabend einige schon geknackt hatte. Was lag also näher, als diese zu benutzen.


Zum Servieren den Blumenkohl in eine flache Schüssel legen und grob mit einem Löffel in vier Stücke teilen, etwas auseinander drücken. Die Currycrème in die Mitte geben und darüber locker Kapern, Nüsse, Panko, (Tortillastreifen) und den Schnittlauch die aufgetaute TK-Petersilie darüber streuen. Ich hatte zusätzlich noch Granatapfelkerne zugegeben.

Da unsere Tortillastreifen ja ihren Weg in den Müll gefunden hatten, habe ich die Backofentortilla grob zerissen in die Teller gelegt. Darauf konnte sich dann jeder vom Blumenkohl geben.

Das war ein ganz köstliches veganes Essen, das bestimmt noch öfter auf den Tisch kommen wird.

2 Gedanken zu „Nachgekocht: Blumenkohl mit Currycrème

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