Die kulinarische Weltreise: Monkey Gland Steak (Südafrika)

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Im April führt uns die kulinarische Weltreise mit unserer Reiseleitung Volker mampft nach Südafrika.

Leider war ich noch nie dort, obwohl bis vor 10 oder 15 Jahre ein Cousin von mir dort lebte. Ein Besuch hat sich irgendwie nie ergeben.

So musste ich auch dieses Mal wieder die Weiten des Internets konsultieren, um nach einem typischen Gericht zu suchen.

Die Seite Afrikaportal weiß zu berichten, dass das Monkey Gland Steak in keinem südafrikanischen Restaurant fehlen dürfe. Da die Zutaten auch hier halbwegs gut zu bekommen sind, entschied ich mich letztes Wochenende, dieses Gericht für uns zu kochen.

Dabei musste ich durch eigene Dusseligkeit das Rezept etwas abändern, hatte ich doch statt der großen Maiskolben, die es hier in eingeschweißter Form gibt, Maiskölbchen aus dem Glas gekauft, die ja säuerlich eingelegt sind. Nach längerem Spülen in klarem Wasser war der Geschmack dann fast neutral.

Außerdem hatte ich beim Schreiben des Einkaufszettels nur die Tomaten für das samstägliche Fischcurry notiert. Dass ich für das Monkey Gland Steak auch Tomaten gebraucht hätte, stellte ich dann am Sonntag fest. Also nahm ich Dosentomaten, die ich abtropfen ließ.

Statt des Rumpsteaks hatte ich schon samstags zwei Stücke Flanksteak, die noch von der kubanischen Ropa vieja übrig geblieben war, aus der Tiefkühle gefischt und auftauen lassen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleines Glas Maiskölbchen
  • 1 Dose stückige Tomaten, abgetropft
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 50 g Mangochutney
  • 1 EL Essig
  • 75 ml Ketchup
  • etwas brauner Zucker
  • ein paar Spritzer Tabasco
  • ca. 300 g Flanksteak
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Steaks habe ich souvide im Dampfgarer zubereitet. Dazu in den Gefrierbeuteln zweieinhalb Stunden bei 55 °C im Dampfgarer garen lassen.

In der Zwischenzeit, die Kartoffeln waschen, schälen und längs vierteln. Mit den Maiskölbchen und ca. 4 EL Dosentomaten in eine Auflaufform geben, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Bei 220 °C Umluft etwa 40 – 45 Minuten garen, bis die Kartoffeln weich sind.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, darin Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten andünsten. Mit Zucker bestreuen. Mit etwa 2 EL Wasser ablöschen. Essig, Worcestershiresauce, Mangochutney und Ketchup zufügen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Tabasco, Salz und eventuell Zucker abschmecken.

Die Steaks aus den Beuteln nehmen, rundum trocken tupfen und mit Olivenöl einreiben. Eine (Grill-)Pfanne erhitzen und die Steaks von jeder Seite ca. 2 – 4 Minuten knusprig braten. Die Steaks gegen die Faser aufschneiden, auf Tellern verteilen und die Kartoffeln daneben anrichten. Mit der Sauce servieren.


Hier gibt es die Rezepte der anderen Mitreisenden:

23 Gedanken zu „Die kulinarische Weltreise: Monkey Gland Steak (Südafrika)

    1. brittak Beitragsautor

      Wie im Beitrag zu lesen, war ich auch noch nie in Südafrika. Einmal mehr konnte ich mich da nur auf Web-Recherche verlassen, wie wohl bei den meisten Reisezielen der Kulinarischen Weltreise.

      Antworten
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  5. Volker

    Hallo Britta,

    während ich an meinem ersten Beitrag schreibe, klicke ich mich gerade durch Eure Beiträge.
    Das vor dem Frühstück zu machen, ist keine gute Idee, den nun habe ich richtig Hunger, den Dein Monkey Gland Steak sieht zum reinbeißen aus,

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ach, Du Armer. *lach*
      Vielen Dank. Die Sauce war top, die muss ich mal einzeln machen und einkochen. Schmeckt bestimmt super zu Gegrilltem.

      Hab noch einen schönen Feiertag.

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  7. Gabi

    Ich war schon zweimal in Südafrika und Monkey Gland Sauce zum BBQ ist tatsächlich DER Standard und total lecker! Deine Variante probiere ich bestimmt mal aus…

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  12. Tina von Küchenmomente

    Vielleicht sollten wir alle mal zusammen eine echte kulinarische Reise nach Südafrika planen. Das sieht wirklich alles köstlich aus. Dein Rezept wird meinen Männern garantiert auch schmecken und kommt auf die „muss ich testen“-Liste.
    Liebe Grüße
    Tina

    Antworten
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