Altes Gemüse: Schwarzwurzeln

So langsam nehmen sie wieder Einzug in die Geschäfte, überwiegend auf dem Wochenmarkt oder dem Bio-Laden. Alte Gemüsesorten wie Steckrübe, Schwarzwurzeln, u. ä.

Beim vorletzten Einkauf im Bio-Laden konnte ich ein paar Stangen Schwarzwurzeln ergattern. Die Biester kleben zwar bei Schälen und Schneiden wie Affenextrement, aber diese Unannehmlichkeit hat sich gelohnt und es gab ein feines Solo-Essen für mich.

Wie Ihr seht, hatte ich 5 Wurzeln ergattert. Diese habe ich mit Küchenhandschuhen geschält, gründlich gewaschen und dann in Wasser mit etwas Zitronensaft zur Seite gestellt.

Danach habe ich erst mal gründlich den Sparschäler geschrubbt. Gleichzeitig habe ich ein paar mehlig kochende Kartoffeln geschält und zu Kartoffelpüree (1/2 Rezept) verarbeitet.
Eigentlich wollte ich die Schwarzwurzeln „klassisch“ in Heller Mehlschwitze machen, aber dann habe ich es mir doch noch anders überlegt.

Zutaten für 1 Portion Schwarzwurzeln:

  • ca. 5 Stangen, je nach Größe, vorbereitet und in kleine Stücke geschnitten
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Walnussöl
  • 1 EL gemahlene Haselnusskerne
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung:

Die Schwarzwurzelstücke in köchelndem Wasser mit Salz und ein paar Spritzern Zitronensaft nicht zu weich kochen.

Das Pflanzenöl in einer Pfanne zerlassen, die Haselnusskerne leicht anbraten. Die abgegossenen Schwarzwurzeln zugeben. Durchschwenken, auf einem Teller mit dem Püree anrichten und das Walnussöl darüber träufeln.

Eine schmackhafte Alternative zur Mehlschwitze zum Bergmannsspargel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.