Mit Salbei gefüllte Hähnchenbrust…

… mit Ofenkartoffeln, Champignons und Chinakohlsalat – ein kleines bisschen Irrungen und Wirrungen

Ich war mir sicher, zwei Hühnerbrüste mit Haut eingefroren zu haben und nahm am Vortag eine  aus dem TK-Schrank. Ich wollte Salbeiblätter unter die Haut schieben und diese dann kross anbraten.

Als ich die aufgetaute Brust zum Kochen aus dem Kühlschrank nahm, musste ich leider feststellen, dass es sich um ein gehäutetes Exemplar handelte. Tja, was nun?

Ganz doof bin ich auch nicht, so habe ich eine Tasche in das dickere Ende der Brust geschnitten und 2 Salbeiblätter hineingeschoben, außerdem hing ein Stück dünneres Fleisch so doof rum. Dieses Stück klappte ich über weitere 2 Salbeiblätter und steckte alles mit einem Spießchen fest.

Zusätzlich zur Hähnchenbrust gab es Ofenkartoffeln (mit zwei übergebliebenen Möhren), Chinakohlsalat und geschmorte Champignons mit Frühlingszwiebel, die ich übrigens auf den letzten Drücker durch die Pfanne gescheucht hatte, weil ich die Champis vergessen hatte..

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Hähnchenbrust à ca. 300 g
  • 4 – 6 Salbeiblätter, je nach Größe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 – 3 Kartoffeln, je nach Größe und Appetit
  • optional: 2 kleine Möhren, halbiert (war noch ein Rest, der weg wollte)
  • Salbeiblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleines Stückchen Salzzitrone und etwas von dem Öl
  • 1/2 Chinakohl
  • 1 Becher Joghurt
  • 1 TL Olivenöl
  • Sumach
  • Salz
  • Baharat
  • 2 Clementine, 1x Saft und Abrieb, 1x die Segmente
  • 1 Möhre mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten
  • 5 große Champignons
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Räuchersalz, Pfeffer
  • 1 TL Butter

Zubereitung:

Zuerst den Chinakohl in Streifen schneiden und gründlich waschen. In der Salatschleuder trocknen.

Aus Joghurt, Olivenöl, Clementinensaft, -abrieb, Baharat, Sumach und  Salz ein Dressing rühren. Kurz vor dem Servieren mit den Clementinensegmenten, Chinakohl- und Möhrenstreifen mischen. Eventuell noch einmal abschmecken.

Inzwischen die Kartoffeln gründlich waschen, würfeln mit 1 EL Olivenöl in einer Auflaufform mit ein paar klein geschnittenen Salbeiblättern und dem Stück Salzzitrone mischen und einen TL vom Öl mischen. Je nach Intensität der Salzzitrone zusätzlich salzen und pfeffern.

Bei 180 °C Umluft 30 Minuten garen.

In die Hühnerbrust eine Tasche schneiden und mit 2 Salbeblättern füllen; ein dünneres Hautstück über 2 weitere Salbeiblätter klappen (kann bei Euch natürlich anders aussehen) und alles mit Holzspießen feststecken.

Olivenöl mit weiteren Salbeiblättern in einer Pfanne erhitzen, die Hühnerbrust von beiden Seiten salzen und pfeffern und von beiden Seiten braten.

Nach den 30 Minuten, die die Kartoffeln im Backofen waren, die Hühnerbrust mitsamt dem Öl auflegen und weitere 15 bis 20 Minuten, je nach der Dicke der Brust, im Ofen garen.

Und dann kam der GöGa und fragte, was denn eigentlich mit den Champignons sei. Ups! Ich kann das erklären. Er hat dann die Pilze geviertelt und eine Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten. Die Pilze habe ich dann in der ausgewischten Hühnchenpfanne braun gebraten, einen Teelöffel Butter sowie die Frühlingszwiebelringe zugeben. Mit Räuchersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln und die Hähnchenbrust aus dem Ofen nehmen. Die Hähnchenbrust tranchieren, auf den Tellern anrichten und die Kartoffelwürfel sowie die Pilze daneben legen.

Es war sehr lecker und beim nächsten Mal nehme ich tatsächlich die Hühnerbrust mit Haut, die tatsächlich noch in der Tiefkühle lag.

Zum Essen gab es einen feinen französischen Rotwein.

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