Stielmus mit veganem Bratling und neuer Kartoffel

 

Ja, ich habe es mal wieder getan und einen veganen Fertigbratling probiert… Warum eigentlich? Denn ich musste wieder mal feststellen: kennze einen, kennze alle.

Das Stielmus hätte auch ohne Grünkern-Tempeh-Bratling von GranoVita geschmeckt.

 So schlecht war er jetzt auch wieder nicht und quer halbiert sah er nicht übel aus.

Aber ich glaube, die vegetarisch/veganen Fleischalternativen sind nur etwas, wenn man sich tatsächlich komplett veggie ernährt. Zwischendurch – gerne – gegessenes Fleisch verzerrt den Geschmack.

 

Doch nun zum Hauptbestandteil des Essens: Wer kennt heutzutage noch Stielmus, auch Rübstiel genannt? In meiner Kindheit gab es dieses Gemüse nicht oft, aber regelmäßig und wurde meistens als „Durcheinander“ gegessen, also mit Salzkartoffeln gemischt. Irgendwann verschwand das Stielmus dann völlig aus den Geschäften und nach und nach auch vom Markt. Anderes war modern geworden: Zucchini, Paprikaschoten, Auberginen und so weiter.

Seit ein paar Jahren taucht es aber immer mal wieder auf – wie zum Beispiel zur Zeit im Lebensgarten, unserem Bio-Markt in Soest.

Wikipedia weiß dies zum Rübstiel zu berichten:

Als Rübstiel bezeichnet man die als Gemüse verwendeten Stiele und Blätter einiger Unterarten des Rübsen. Meist handelt es sich um die jungen gestielten Blätter der Speiserübe. Daneben gibt es eine aus dem wilden Rübsen (Stängelkohl, Brassica rapa ssp. silvestris) gezüchtete Sorte „Namenia“ und eine eigenständige Varietät mit stark gefiederten Blättern (Brassica rapa var. rapiferasubvar. pabularia), die keine bzw. nur eine kleine Rübe bilden. [weiterlesen]

Ich habe ein Bund Stielmus (Rübstiel will mir nicht wirklich von den Lippen und aus den Fingern) nur grob durchgehackt und mit einer halben gewürfelten Zwiebel und einer kleinen gehackten Knoblauchzehe in etwas Olivenöl angedünstet – man wundert sich, wie wenig von einem großen Bund Stielmus am Ende übrig bleibt. Das ist ganz ähnlich wie bei frischem Spinat oder Grünkohl.

Gewürzt habe ich nur wenig mit Salz und Pfeffer. Dann habe ich noch den übrig gebliebenen Feta vom Flammkuchen hineingebröselt und ein paar nebenbei trocken in der Pfanne geröstete Cashewkerne bzw. Cashewbruch.

Dazu gab es eine neue Kartoffel als Pellkartoffel gekocht und den „ominösen“ Grünkern-Tempeh-Bratling.

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