Produkttest: Gefüllte Paprikaschote mit veganem Hack

Nicht erst seit den Skandalen rund um die Corona-Infektionen in großen fleischverarbeitenden Betrieben, versuchen der GöGa und ich möglichst auf Fleisch zu verzichten bzw. uns selten ein ausgesuchtes Stück zu gönnen und dieses dann auch wertzuschätzen. Ein Schnitzel oder Hähnchen für ein Euro fuffzig kommt uns nicht auf den Teller.

Zur vegetarischen Küche gehören bei uns hin und wieder auch die sogenannten Ersatzprodukte und da tut sich in den letzten Jahren jede Menge.

Vor Kurzem probierten wir das neue vegane Mühlenhack von der Rügenwalder Mühle und ware wirklich begeistert. Erstens hat es tatsächlich die Konsistenz von durchgedrehtem Hackfleisch und lässt sich auch so verarbeiten, zweitens ist es ungewürzt, was ich vorher so noch nicht gesehen habe. Die meisten ähnlichen Produkte sind mehr oder weniger stark vorgewürzt, was mir nicht gefällt, denn ich möchte – wie bei Fleisch auch – dem alternativen Produkt natürlich meinen persönlichen Geschmack zufügen.

Echtes – abgepacktes – Hackfleisch sieht nicht anders aus. Top wäre es, wenn sich bald vegane Bedientheken durchsetzen würden.

Bei uns durfte es sich das Mühlenhack in Paprikahälften gemütlich machen, die wiederum auf einem Bett von Tomatensauce und Reis und mit Käse bestreut, im Backofen ihrer Vollendung entgegensehen durften.

Die Füllung sieht nicht nur echt aus, sie schmeckt auch echt. 😉
Zutaten für 2 – 3 Portionen:
  • 2 Paprikaschoten (wir hatten nur noch drei Halbe im Kühlschrank)
  • 1 Paket veganes Mühlenhack
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 Dose stückige Tomaten oder in der Saison ca. 400 g frische Tomaten
  • 150 g 10-Minuten-Reis
  • mediterrane Kräuter nach Wunsch (Salbei, Oregano, Thymian, Rosmarin, Majoran)
  • 150 – 200 g (veganer) Käse
  • etwas Öl
  • Auflaufform
Zubereitung:

Die Zwiebel würfeln, in wenig Olivenöl andünsten und mit dem veganen Hack vermischen. Pikant mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Ich brate Hack immer gerne vorher etwas an, bevor ich es in die Paprikaschoten fülle.

Diese waschen, nach Wunsch schälen und längs halbieren.

Die Dosentomaten in eine Auflaufform geben, mit den mediterranen Kräutern, Salz und Pfeffer sowie dem Reis verrühren.

Die Paprikahälften darauf legen, mit dem veganen Hack füllen und dem Käse bestreuen.

Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.

Das vegane Hack als Ersatz hat uns sehr überzeugt. Scheinbar nicht nur uns, denn als wir es eine Woche später erneut kaufen wollten, war nichts mehr zu bekommen.

3 Gedanken zu „Produkttest: Gefüllte Paprikaschote mit veganem Hack

  1. Katja aka Kaffeebohne

    Hallo Britta,
    das ist gut zu wissen, dass das Hack dieser Firma geeignet ist.
    Meine Tochter hatte mal einen vierwöchige vegetarische Phase bei meiner Tochter und seit letztem September isst sie konsequent kein Fleisch mehr. Wir hatten mal die Salami-Würstchen und die haben wie gepresstes Sägemehl geschmeckt.
    Wir essen jetzt nur noch ganz selten Fleisch und die geliebten gefüllten Paprika gibt es jetzt mit Hirsefüllung.
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten
    1. Britta

      Hallo Katja,
      dieses Hack lässt sich tatsächlich wie fleischliches Hack verarbeiten. Ich hatte ein Versuchsfrikadellchen geklöppelt, das super zusammengehalten hat.

      Wir waren also schwer begeistert.

      Mit Hirse könnte man meinen Mann wohl jagen. Leider.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
  2. Pingback: Foodblogbilanz 2020 | Brittas Kochbuch

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