Genau eine Woche nach meinem ersten Post hat sich der Staudensellerie schon tüchtig gemacht. Die Blättchen sind eine ganze Ecke gewachsen.
20.01.2015 – Das sprießende Grün hat sich verdoppelt
Genau eine Woche nach meinem ersten Post hat sich der Staudensellerie schon tüchtig gemacht. Die Blättchen sind eine ganze Ecke gewachsen.
20.01.2015 – Das sprießende Grün hat sich verdoppelt
Sie waren sehr sehr lecker und durch die Garmethode auch super aromatisch. Das einzige Manko an unserem Abendessen am vergangenen Samstag war, dass sich etwa zwei Drittel der Muscheln nicht geöffnet haben, was ich sehr ärgerlich fand.
So hatte jeder von uns fünf Miesmuscheln abbekommen und konnte sich an Gemüse und Brot satt essen.
Das Rezept ist aus dem Begleitkochbüchlein zu meinem Siemens-Dampfgarer.
Zutaten für 2 Portionen:
Zubereitung:
Die Miesmuscheln unter fließendem kalten Wasser gründlich waschen. Gegebenenfalls abbürsten, um Sand- und Kalkreste zu entfernen. Die Bärte mit den Fingern abziehen. Geöffnete Muscheln, deren Schalen sich auch beim Klopfen auf eine der Klappen nicht schließen, wegwerfen; sie können verdorben sein. Die Muscheln in ein Sieb schütten, nochmals gründlich abspülen und abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhren, Sellerie und Lauch putzen und waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zitrone auspressen.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen. Die Gemüsestücke zufügen und unter Rühren 4 bis 5 Minuten anschwitzen. Weißwein und Zitronensaft angießen, Kräuter einstreuen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Muscheln im ungelochten Garbehälter verteilen. Die Gemüse-Wein-Mischung über die Muscheln geben. Bei 100 °C auf der 2. Schiene von unten 10 – 12 Minuten dämpfen, dabei die Muscheln nach 6 Minuten mit einem großen Wender mischen oder den Garbehälter kurz herausnehmen und rütteln.
Fast genau vor einem Jahr hatte es bei uns auch Miesmuscheln gegeben, allerdings „herkömmlich“ im Topf zubereitet.
Dieses Gericht ist ziemlich wandelbar. Man braucht Feta, ein paar Gemüse, Knoblauch und Olivenöl sowie Gewürze und schon hat man schnell ein leckeres Essen auf dem Tisch.
Für 1 Portion:
Zubereitung:
Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Den Feta hinein legen. Zucchini in dünnen Scheiben und halbierte Kirschtomaten auf und neben dem Feta verteilen. Die Knoblauchzehe in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben.
Mit Kräuter-Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Bei 180 °C Umluft etwa 20 – 30 Minuten im Backofen backen.
Alles möglichst elegant und unfallfrei auf einen Teller verfrachten und vor dem Servieren noch etwas Crema die Balsamico darüber geben. Dazu schmeckt Baguette oder Bauernbrot.
Da ich vom Chili noch eine halbe rote Paprika übrig hatte, gab es sie letzte Woche gewürfelt über Spaghetti. Das ist ein schnelles Essen auch für nur eine Person:
Zubereitung:
Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Inzwischen Paprikaschote schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls würfeln, Knoblauch fein hacken.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, Paprikawürfel dazu geben und mit etwas Nudelkochwasser ablöschen. Schmoren, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.
Spaghetti abschütten, auf einen Teller geben und die Paprikawürfel darauf anrichten. Mit groben Kräuter-Meersalz und Rainbow-Pfeffer bestreut servieren.
Dieses Rezept habe ich ebenfalls bei Kebo entdeckt und es klingt verdammt nach den leckeren Sepias rellenas a la plancha (gefüllte Sepien von der Grillplatte), die ich auf Mallorca so gerne gegessen habe.
Die werden im Sommer unbedingt mal ausprobiert und gehen erst mal auf die To-Do-Liste.
Im Rahmen von Zorras Blog-Event CIV entdeckte ich den Beitrag von Kebo, die obige Gericht eingereicht hatte. Da ich ja mit der neuen Küche auch einen Dampfgarer bekommen habe, war klar: das probiere ich aus.
Und was soll ich sagen? Die Aromen von Lachs und Fenchel kamen wundervoll heraus, die Kartoffeln waren weich und cremig und so war das ein rundum gelungenes Mittagessen.
Für eine Portion:
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden. Den Fenchel ebenfalls in Scheiben schneiden. /Ich habe die Scheiben quer zur Knolle geschnitten, Kebo längs, was ich erst im Nachhinein bemerkt hatte – sieht aber schöner aus!)
Die Fenchelscheiben in den gelochten Einsatz des Dampfgarers legen, das Lachfilet (falls mit Haut, diese nach unten) darauflegen und die Kartoffelscheiben rundherum verteilen.
Die Zitronen-(Limetten-)schreiben auf den Lachs legen, oben auf ein paar Butterflöckchen und das Fenchelkraut (etwas zur Deko zurückbehalten) verteilen.
Nicht vergessen, den ungelochten Behälter unter den gelochten zu stellen und dann das ganze bei 100°C/100 % Dampf 20 Minuten garen.
Kartoffeln und Fenchel auf einem vorgewärmten Teller anrichten (mein Teller war nicht vorgewärmt, was ein Nachteil war), den Lachs mit den Limettenscheiben obenauf setzen.
Eventuell noch etwas Olivenöl darüber träufeln, Fleur de Sel und etwas Pfeffer darüber geben und mit etwas frischem Fenchelgrün dekorieren.
PS: Das mit dem Anrichten üben wir noch… das sah bei Kebo bedeutend hübscher aus. Aber geschmeckt hat es super und das ist ja erst mal die Hauptsache.
Vielen Dank, Kebo, für das tolle Rezept!
Da ist ordentlich was zusammen gekommen bei Zorras Blog-Event CIV „Rezepte für die Figur“.
Ob nun für die schlanke oder eher runde Linie – da ist für jeden was dabei. Ein Rezept habe ich sogar schon nachgekocht, doch dazu später mehr.
Meine Beiträge waren Gedünsteter Fenchel und Staudensellerie mit Basmatireis, mit mikroskopisch kleinen Butter- und Sahnemengen durchaus für die schlanke Küche geeignet, und Enchiladas Suizas, die aufgrund der reichlichen Käsemenge zum Überbacken eher den Rundungen zuträglich sein dürften.
Auf verschiedenen deutsch- und englischsprachigen Webseiten, die immer mal wieder auf Facebook verlinkt werden, liest man von Gemüsesorten, die sich leicht auf der heimischen (Küchen-)Fensterbank nachziehen lassen. Dazu gehört auch der Staudensellerie.
Da ich ja jetzt viel Platz und ein – theoretisch – sonniges Südfenster in der Küche habe, habe ich am 6. Januar mit dem Experiment begonnen. Von diesem Gericht hatte ich das untere Ende des Staudenselleries übrig, das man laut Beschreibung auf eine Untertasse mit Wasser legen soll, damit es Wurzeln bildet, und das ganze soll an einem sonnigen Fenster plaziert werden.
06.01.2015 – Beginn des Experiments
Heute nun, sieben Tage später, sprießt es tatsächlich grün und zart. Und das, obwohl Sonne in der vergangenen Woche wahrlich Mangelware war.
13.01.2015 – Erstes zartes Grün lässt sich sehen
So werden in Mexiko-Stadt gefüllte und mit Käse überbackene Tortillas genannt. Und die gab’s Sonntagmittag bei uns.
Ich denke mal, dieses Gericht mit der dicken Käseschicht hat das Zeug zur Teilnahme an Zorras Blog-Event CIV „Rezepte für die Figur“, und zwar dieses Mal eher für die Kurven statt für die schlanke Silhouette.

Zutaten für 3 Portionen:
Zubereitung:
Das Öl in einer genügend großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch sowie die Majoran, Kreuzkümmel und Chili zugeben und glasig dünsten. Das Tomatenmark zugeben, gut verrühren und mit etwas Wasser den Bratensatz aus der Pfanne lösen. Die Tomaten- und Paprikawürfel sowie Mais und Kidneybohnen zugeben. Salzen und Pfeffern und ca. eine Viertel Stunde bei kleiner Temperatur schmoren, bis die Tomaten weich sind.
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Eine genügend große (oder mehrere kleine Auflaufformen) leicht ausfetten. Die Tortillas nacheinander mit dem Chili füllen, aufrollen und mit der „Naht“ zur Seite nebeneinander in die Auflaufform legen. Mit Käse bestreuen und 30 Minuten überbacken.
Jeweils zwei Enchiladas mit Guacamole anrichten.
Zutaten für die Guacamole:
Zubereitung:
Avocado(s) halbieren, den Kern herausdrücken, das Fruchtfleisch mit einen Esslöffel aus der Schale in eine Schüssel heben und mit einer Gabel zerdrücken. Wer die Konsistenz ganz glatt haben möchte, nimmt einen Stabmixer/Pürierstab zu Hilfe.
Mit Salz, Pfeffer, Limettenabrieb und -saft abschmecken, nach Wunsch Zwiebelwürfelchen und Koriander unterheben.
… gab es gestern bei uns. Laut Rezeptvorgabe sollte es mit Couscous zubereitet werden; der GöGa hatte sich aber Reis dazu gewünscht.
Zutaten für 2 Portionen:
Zubereitung:
Hähnchenkeulen häuten und im Gelenk halbieren. Ingwer hacken und in einer Schüssel mit Kurkume, Zimt, Paprikapulver und Zimt mischen. Fleisch und die Gewürzmarinade in einen Gefrierbeutel geben, sorgfältig mischen und das Fleisch mindestens 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
Zwiebel halbieren und in Spalten schneiden. Knoblauch würfeln, Paprika putzen, (ich: schälen), entkernen und in 3 cm große Würfel schneiden. Mandeln grob hacken (ich: Pinienkerne im ganzen) und in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Hähnchen aus dem Gefrierbeutel nehmen, in einem heißen Bräter rundherum 4 – 5 Minuten goldbraun anbraten, salzen und pfeffern. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und 3 Minuten mitbraten. Brühe zugießen, aufkochen und das Fleisch zugedeckt bei mittlerer Hitze 35 Minuten schmoren.
Couscous (ich: Reis), Rosinen, (ich zusätzlich: Berberitzen) und Paprika in die Brühe geben und mit Deckel weitere 10 Minuten bei milder Hitze mitgaren. (ich: zum Schluß bei hoher Temperatur die überschüssige Flüssigkeit verkochen lassen).
Das Gericht eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit Mandeln (ich: Pinienkernen) und grob gehackter Petersilie bestreut servieren.