Archiv der Kategorie: Desserts, Kuchen, Plätzchen

Himbeerpfannküchlein

Pfannekuchen sind nach diesem Rezept immer schnell gemacht und eine beliebte Leckerei zum Nachmittagskaffee.

Letzten Sonntag habe ich sie mal mit TK-Himbeeren gemacht. Da diese sehr viel Flüssigkeit haben, waren sie nicht ganz so einfach herzustellen wie z. B. die Apfel- oder Blaubeerpfannkuchen, aber sie waren sowas von lecker!

himbeerpfannkuechlein01 himbeerpfannkuechlein02

Grundrezept: Pfannekuchen

Das Rezept für die Pfannekuchen habe ich durch Zufall entdeckt. Vor Jahrzehnten habe ich mal Schweinefleisch süß-sauer gemacht und das Fleisch wurde in einem Teig ausgebacken. Die Reste des Teiges habe ich einfach in der Pfanne ausgebacken und dabei stellte ich fest, dass sie sich super leicht vom Pfannenboden lösten und damit das Drehen auch sehr einfach war. Danach habe ich den Teig immer wieder für verschiedene Pfannekuchen (mit Äpfeln, Blaubeeren, aber auch herzhaft mit Schinken oder Salami; dann natürlich ohne Zucker) gemacht.

Für 4 Pfannekuchen verschlägt man 2 Eier. Dann gibt man esslöffelweise so viel Mehl dazu, bis eine richtig dicke „Pampe“ entsteht, die fast kein Mehl mehr aufnimmt. Jetzt gibt man so viel kohlesäurehaltiges Mineralwasser dazu, dass der Teig wieder flüssig wird. Der Grundteig ist jetzt  fertig und man kann süß oder herzhaft würzen und die weiteren Zutaten zugeben.

Am vergangenen Sonntag gab es die Variante Apfelpfannekuchen, also kam Vanillezucker zum Teig und ein Apfel in dünnen Scheiben.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und nacheinander vier Pfannekuchen ausbacken. Man kann zum Schluss noch etwas Zimtzucker über die Apfelpfannekuchen geben.

apfelpfannkuchen

Der (misslungene) Windbeutelversuch

Ich hatte vor zig Jahren mal Brandteig gemacht und meine mich zu erinnern, dass die Windbeutel richtig gut geworden waren. Natürlich hatte ich das Rezept nicht mehr und suchte beim Chefkoch. Ich wählte das Rezept mit den meisten positiven Bewertungen aus. Ich hatte mich genau ans Rezept gehalten und das Ergebnis sah nach dem Backen so aus:

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So hatte ich mir das allerdings nicht vorgestellt. Mit Vanillesahne und Erdbeeren gefüllt waren die Windbeutel dann zwar lecker, aber eben ziemlich krüppelig.

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Death by Chocolate – Die Zusammenfassung

Aus Gründen, auf die ich in einem separaten Eintrag näher eingehen werde, komme ich erst heute dazu, die Zusammenfassung zum Blog-Event CVIII, das Sibel von Insane in the Kitchen bei Zorra veranstaltet hat, zu verlinken.

Mein Beitrag waren leckere Schokoladen-Kirsch-Muffins.

Blog-Event CVIII – Death by Chocolate

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

Quasi auf den vorletzten Drücker komme ich mit meinem Beitrag zum Blog-Event, das Sibel von Insane in the Kitchen bei Zorra veranstaltet.

Sie sind auch gerade noch im Ofen, meine Schokoladen-Kirsch-Muffins.

Für 12 (bei mir hat es nur für 11 gereicht…) Muffins:

  • 1 Grundrezept Muffins ohne Obst
  • Zucker, Ei, Butter wie im Rezept angegeben
  • 15 g dunkler Backkakao u. 215 g Mehl
  • 125 ml Kirschsaft als Flüssigkeit
  • Backpulver, Salz wie im Rezept

außerdem:

  • Chiliflocken aus der Mühle
  • 36 Kirschen (Schattenmorellen)
  • 12 Cashewkerne (Walnüsse, Haselnüsse o. ä.)
  • 1 Muffinblech
  • 12 Muffinförmchen

Zubereitung:

Wie im Grundrezept angegeben den Teig zubereiten, Chili nach Geschmack unterrühren.
Den Teig in die Muffinförmchen verteilen, jeweils 3 Kirschen und einen Cashewkern darauf verteilen und bei 180 °C Umluft 25 – 30 Minuten backen.

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Und schon fertig:

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Vanillepudding mit heißen Himbeeren

Am Ostersonntag gab es diesen leckere Nachtisch nach dem Lammkarree.

Den Pudding habe ich bereits morgens nach dem Frühstück nach diesem Rezept gemacht, in Förmchen gefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

Nachdem der Hauptgang beendet war, habe ich 150 g TK-Himbeeren mit einem Schuss Himbeergeist und Zucker (gerade so viel, dass man die Himbeeren nicht mehr als extrem sauer empfindet) in einer kleinen Pfanne so lange erhitzt, bis alle Himbeeren aufgetaut und warm waren.

Den Pudding aus dem Förmchen auf einen Desserteller stürzen (ist mir leider etwas verunglückt) und mit den heißen Himbeeren anrichten.

vanillepudding_himbeeren

 

Grundrezept: Muffins

Dieses Rezept verwende ich schon seit Jahren, weil es so einfach und idiotinnensicher ist. Man kann alle möglichen Obstsorten und Gewürze verwenden und wenn man den Zucker weglässt, sogar herzhafte Muffins herstellen.

Zutaten für 12 Muffins:

  • ca. 200 g Obst (z B. Äpfel, Cranberrys, Heidelbeeren etc.)
  • 140 g Zucker
  • 25 g Butter
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch (Mineralwasser m. Kohlensäure)
  • 230 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 geh. TL Backpulver

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C (Umluft 180 °, Gas Stufe 5) vorheizen.

Zucker, Butter und Ei in einer Schüssel gut durchmixen, bis eine cremige Masse entsteht.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Milch, Backpulver und Salz verrühren, die cremige Zucker-Butter-Masse zugeben und gut unterrühren.

Zum Schluß die (geschnittenen) Früchte dazu geben, den Teig auf ein Muffinblech oder in Muffinförmchen löffeln und für 25 bis 30 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind.

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Heidelbeermuffins Innenansicht
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Apfelmuffins mit Walnüssen und Cashewkernen

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Nektarinenmuffins mit Schokostreuseln, Sonnenblumenkernen und Cranberries

Panna Cotta mit Heidelbeeren

Da habe ich Euch doch glatt den Nachtisch vom Gericht für die Schweizer Käsesehnsucht unterschlagen. Dabei war’s so lecker!

heidelbeer_panna_cotta

 

Für 3 – 4 Portionen (je nach Größe der Förmchen) Panna cotta:

  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Agavendicksaft oder Honig
  • 3 Espressolöffel Agar-Agar
  • etwas ausgekratztes Vanillemark oder (selbstgemachten) Vanillezucker nach Geschmack
  • 4 EL frische oder TK-Heidelbeeren

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Heidelbeeren gut verrühren und langsam zum Kochen bringen, 5 Minuten köcheln lassen. Die Heidelbeeren untermischen, in Förmchen füllen, die mit kaltem Wasser ausgespült wurden und in den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest ist.
Vorm Servieren auf Teller (ich nehme meistens Unterteller) stürzen. Etwas Dekoration wie Minzeblättchen oder ein paar Früchte wäre nicht schlecht, hatte ich aber nicht zur Hand.

 

Welfenspeise

Blog-Event CI - Smooth food, geschmeidig und genussvoll! (Einsendeschluss 15. September 2014)

Die Welfenspeise gab es gestern als Nachtisch und damit habe ich auch einen Beitrag zum Blog-Event CI Smooth Food, geschmeidig und genussvoll, den Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten bei Zorra ausrichtet.

Bei der Welfenspeise handelt es sich um ein zweischichtiges Dessert, welches aus der weißen Vanillepuddingcrème und der gelben Weinschaumcrème besteht. Diese beiden Farben repräsentieren die Farben der Welfen (deshalb der Name). Ich habe zwischen die beiden Schichten noch halbierte Trauben gelegt, die aber nicht obligatorisch sind.

Für 4 Portionen braucht man:

Für den Pudding:

  • 2 Eiweiß (M)
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 40 g Zucker
  • 20 g Speisestärke

Für den Weinschaum:

  • 2 Eigelb (M)
  • 40 g Zucker
  • 50 ml halbtrockener Weißwein

Außerdem (optional): halbierte Weintrauben

Zubereitung:

Eiweiß für den Pudding mit Salz steif schlagen und kalt stellen.
Vanilleschote längs halbieren, Mark herausschaben. Vanillemark mit Milch, Sahne, Zucker und Stärke in einem Topf glatt rühren.

Topf auf den Herd stellen und unter beständigem Rühren mit einem Schneebesen aufkochen. Weiter rühren und 1 Minute kochen. Eischnee unterheben und den Pudding auf Gläser verteilen. Auskühlen lassen.

(Ich habe von vorne herein selbstgemachten Vanillezucker genommen.)

Eigelb für den Weinschaum mit Zucker und Wein in einer Metallschüssel verquirlen und mit dem Schneebesen über einem Topf mit siedendem Wasser zu einer dicklichen Creme aufschlagen. Creme auf die Gläser verteilen und das Dessert sofort servieren.

(Ich habe noch halbierte Weintrauben auf die Puddingcreme gelegt, bevor ich den Weinschaum darüber gegeben habe.)

welfencreme

 

Das Rezept ist dem Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) entnommen.

Homepage von Stevan Paul.