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Grundrezept: Mürbteig

Mürbteig wird so gut wie immer nach der 3:2:1-Formel gebacken, dass heißt das Mehl stellt die größte Menge, die Hälfte davon ist Fett und davon die Hälfte wiederum ist Zucker. Je nach Menge des Teiges, den man benötigt, kommen entsprechend Eier oder auch nur Eigelbe dazu.

Die Weihnachtsplätzchen auf dem Foto sind aus Mürbteig hergestellt im Verhältnis

  • 500 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker inkl. ca. 10 g selbstgemachten Vanillezucker
  • 1 Ei

Der Teig eignet sich als Tortenboden, z. B. für Tarte oder für Kekse und Plätzchen. Sie werden in der Regel nur hell gebacken, wie auf dem Foto. Dann sind sie schön mürbe und schmelzen fast im Mund.

Diese Plätzchen wurden bei 175 °C Umluft für 15 – 20 Minuten gebacken.

Grundrezept: Béchamelsauce

Zutaten für ca. 500 ml Sauce:

  • 25 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 600 ml Flüssigkeit (z. B. Wein u. Milch, Milch, Milch u. Sahne, Brühe etc.)
  • Salz, Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • außerdem: verschiedene Zutaten, je nach Rezept

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl dazu geben und unter Rühren anschwitzen. Dabei bildet sich ein Mehl-Butter-Klumpen, und es macht es nichts, wenn sich am Topfboden ein dünner Film bildet. Wenn der Mehl-Butter-Klumpen eine goldgelbe Farbe hat, langsam mit der Flüssigkeit aufgießen, dabei kräftig mit dem Schneebesen schlagen, damit es keine Klümpchen gibt. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Weitere Zutaten, je nach Saucenrezept zugeben.

Grundrezept: Semmelknödel

Auf dieses Rezept wurde ich von Henning von Löffellöffelchen hingewiesen, nachdem ich in einer Fachebookgruppe nach einem idiotensicheren Semmelknödelrezept gefragt hatte, und es funktioniert prima. Man kann die Knödel auch sehr gut einfrieren. Bei Bedarf wirft man die gewünschte Anzahl nur noch für ca. 20 Minuten in knapp siedendes Salzwasser.

Ich hatte eine Portion in der Woche vor Weihnachten vorbereitet, eingefroren und dann die entsprechende Menge für das Menü am 1. Weihnachtstag 2015 zubereitet.

Zutaten für 12 Knödel:

  • 6 große altbackene Brötchen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 200 – 250 ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 – 2 Bund glatte Petersilie oder 1,5 Pakete TK-Petersilie
  • Salz
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Brötchen in Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben.

Die Milch handwarm erwärmen und gleichmäßig über den Brötchenwürfeln verteilen. Die Masse etwas mit einem Löffel fest drücken, so das sie sollten komplett bedeckt ist.

Petersilie abzupfen und hacken bzw. TK-Petersilie auftauen lassen (Im Laden gab es nur noch halbwelke Sträuße, so dass ich in diesem Fall die TK-Variante bevorzugt hatte.).

Die Zwiebeln würfeln und in Butter glasig dünsten. Zusammen mit den Eiern gleichmäßig über die Brötchenmasse geben. Petersilie und die Gewürze zugeben und alles mit den Händen – mit Einmalhandschuhen – gut vermengen.

Es empfiehlt sich, einen Probeknödel zu machen und, falls er zerfällt, noch etwas Paniermehl zuzugeben. Falls er zu kompakt wird, kann man noch einen Schuss Milch untermengen.

Dann mit feuchten Händen 12 Knödel formen und entweder sofort weiter verwenden oder sie nebeneinander auf ein Schneidebrett oder ein Backblech legen und einfrieren. Wenn sie komplett durchgefroren sind, kann man sie in Gefrierdosen oder -beutel geben.

Die Knödel werden in fast siedendem Salzwasser 20 Minuten ziehen gelassen und dabei einmal gewendet. TK-Knödel eventuell ein paar Minuten länger im Wasser lassen.

Grundrezept: Klassisches Sauerteigbrot

Dieses Rezept habe ich vor bestimmt 20 Jahren mal von einer Freundin bekommen. Da der Kontakt mittlerweile leider abgebrochen ist, kann ich nichts zur Quelle sagen.

Ich habe dieses Brot früher häufig, auch für mich alleine, gebacken, weil es fast so schmeckt, wie unser Doppelback, das wohl nur in einigen Regionen Westfalens bekannt ist.

Dann verschwand das Brotrezept irgendwie in der Versenkung meiner verschiedenen Rezeptkladden, aber heute habe ich es endlich mal wieder gebacken!

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Das fertige Brot ist herrlich knusprig und duftet wunderbar!

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Der Anschnitt sieht auch super aus!

Die Zubereitung ist ganz einfach:

2 Tütchen Trockenhefe mit 1 TL Zucker in 500 ml lauwarmem Wasser einrühren. Stehen lassen bis die Flüssigkeit Blasen wirft. Dann 1 Beutel Sauerteig (75 g) zufügen und gut umrühren.

Je 375 g Weizenvollkorn- und Roggenmehl mit 2 TL Salz zufügen und durchkneten. (Das macht bei mir Brunhild, die Küchenhilfe.) Ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. (Ich habe den Teig dieses Mal bei 50 °C Ober-/Unterhitze im Backofen gehen lassen.)

sauerteigbrot01 *** Ich habe an dieser Stelle 3 EL Seeberger Vital-Kerne-Mix zugefügt und untergeknetet. ***

 

 

 

In eine Kastenform – oder wie ich in ein bemehltes Gärkörbchen – füllen und noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

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So super ist das Brot nach dem 2. Gehen aufgegangen.

 

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Das Brot aus dem Gärkörbchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

Während dessen den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen.
(Da ich den Teig im Backofen habe gehen lassen, habe ich das Brot auf dem Blech mit einem sauberen Trockentuch abgedeckt und dann den Ofen aufgeheizt.)

Auf gleicher Stufe das Brot 1 Stunde 10 Minuten backen. Und wie es dann aussieht, seht Ihr oben.

 

Grundrezept: Kartoffelpüree

Für 2 Portionen braucht man 2 bis 3 mehlig kochende Kartoffeln, die man zunächst schält und in kleine Würfel geschnitten ca. 15 – 20 Minuten in Salzwasser kocht.

Das Wasser schüttet man ab, es darf aber ruhig ein kleiner Rest im Topf bleiben, da das Püree ja sowieso Flüssigkeit benötigt.

Zu den Kartoffelwürfeln gibt man 1 Esslöffel Butter und fängt an, diese zu stampfen. Dann gibt man nach und nach Flüssigkeit (Milch, Sahne, Soya Cuisine, Kaffeesahne – was im Haus ist) zu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Grundrezept: Veganes Zwiebelmett

Dieses Rezept habe ich im Kochbuch von Philip Hochuli Vegan – Die pure Kochlust entdeckt.

Da ich in der ersten Zeit nach meiner Nierentransplantation neben rohen Eiern, rohem Fisch und Rohmilchkäse auch auf rohes Fleisch verzichten soll, wollte ich diese vegane Variante unbedingt mal ausprobieren.

Das Originalrezept habe ich etwas abgewandelt, meine Änderungen stehen in Klammern.

Zutaten für etwa 400 g:

  • 100 g Reiswaffeln (ich: erst mal mit der Hälfte anfangen, also 50 g)
  • 350 ml lauwarmes Wasser (ich: entsprechend ca. 180 ml)
  • 80 g Tomatenmark (ich: etwas mehr als 40 g)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt (ich: 1 Lauchzwiebel in sehr feinen Ringen)
  • 1 TL Senf ohne Körner
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst (ich: ohne)
  • nach Belieben Sambal Oelek (ich: ein paar Spritzer vegane Worcestersauce)
  • 2 TL Kapern, fein gehackt (ich: 1 TL)
  • 1 TL Zitronensaft (ich: ein paar Spritzer)
  • 1 TL Salz (ich: nach Geschmack)
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Reiswaffeln von Hand fein zerbröseln. (Das fand ich selbst bei der Hälfte der Waffeln schon sehr anstrengend und habe dann zum Stößel meines Marmormörsersets gegriffen; beim nächsten Mal würde ich wohl versuchen, die Reiswaffeln mit dem Stabmixer klein zu kriegen.)
Das Wasser zugeben und gut durchkneten.

Anschließend die restlichen Zutaten zufügen und alles gut durchkneten, bis eine homogene Masse entsteht.
Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Im Kühlschrank 4 – 7 Tage haltbar. (Bei mir hat das leckere „Mett“ den zweiten Tag nicht überstanden…)

veganmett

Hübsch angerichtet im Ring und mit Kapern und Lauchzwiebelstückchen serviert.

Grundrezept: Die ultimative Champignonrahmsauce

Hier habe ich sie schon mal gemacht und auch das Rezept aufgeschrieben, aber die Variante, die ich eine Woche später gemacht habe, ist noch mal um Klassen besser und deshalb geht sie jetzt auch in die Kategorie Grundrezepte.

Für 2 Portionen:

  • 150 – 200 g (braune) Champignons
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Ecke Sahne-Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Champignons abbürsten und putzen. Je nach Größe halbieren oder vierteln bzw. in Scheiben schneiden.

Das Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Champignons braun anbraten.

In der Zwischenzeit die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in etwas größere Ringe schneiden.

Die Champignons aus dem heißen Fett nehmen und die Lauchzwiebelringe andünsten. Die Champignons wieder zugeben, mit Weißwein ablöschen und mit Sahne aufgießen. Die Schmelzkäseecke einrühren und die Sauce abschmecken.

Bei uns gab es sie zu Tortellini.

tortellini_champignons

 

Grundrezept: Pfannekuchen

Das Rezept für die Pfannekuchen habe ich durch Zufall entdeckt. Vor Jahrzehnten habe ich mal Schweinefleisch süß-sauer gemacht und das Fleisch wurde in einem Teig ausgebacken. Die Reste des Teiges habe ich einfach in der Pfanne ausgebacken und dabei stellte ich fest, dass sie sich super leicht vom Pfannenboden lösten und damit das Drehen auch sehr einfach war. Danach habe ich den Teig immer wieder für verschiedene Pfannekuchen (mit Äpfeln, Blaubeeren, aber auch herzhaft mit Schinken oder Salami; dann natürlich ohne Zucker) gemacht.

Für 4 Pfannekuchen verschlägt man 2 Eier. Dann gibt man esslöffelweise so viel Mehl dazu, bis eine richtig dicke „Pampe“ entsteht, die fast kein Mehl mehr aufnimmt. Jetzt gibt man so viel kohlesäurehaltiges Mineralwasser dazu, dass der Teig wieder flüssig wird. Der Grundteig ist jetzt  fertig und man kann süß oder herzhaft würzen und die weiteren Zutaten zugeben.

Am vergangenen Sonntag gab es die Variante Apfelpfannekuchen, also kam Vanillezucker zum Teig und ein Apfel in dünnen Scheiben.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und nacheinander vier Pfannekuchen ausbacken. Man kann zum Schluss noch etwas Zimtzucker über die Apfelpfannekuchen geben.

apfelpfannkuchen

Grundrezept: getrocknete Kichererbsen zubereiten

Die gewünschte Menge Kichererbsen in einer Schüssel mit der doppelten Menge Wasser bedecken und mindestens 12 Stunden einweichen.

Dann das Wasser durch ein Sieb abschütten, die Kichererbsen kalt abspülen und in einem Topf mit frischem Wasser zum Kochen bringen. Ca. 40 – 45 Minuten köcheln lassen und nach Wunsch weiter verwenden.

Rezepte mit Kichererbsen:

Grundrezept: Muffins

Dieses Rezept verwende ich schon seit Jahren, weil es so einfach und idiotinnensicher ist. Man kann alle möglichen Obstsorten und Gewürze verwenden und wenn man den Zucker weglässt, sogar herzhafte Muffins herstellen.

Zutaten für 12 Muffins:

  • ca. 200 g Obst (z B. Äpfel, Cranberrys, Heidelbeeren etc.)
  • 140 g Zucker
  • 25 g Butter
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch (Mineralwasser m. Kohlensäure)
  • 230 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 geh. TL Backpulver

Zubereitung:

Den Ofen auf 190 °C (Umluft 180 °, Gas Stufe 5) vorheizen.

Zucker, Butter und Ei in einer Schüssel gut durchmixen, bis eine cremige Masse entsteht.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Milch, Backpulver und Salz verrühren, die cremige Zucker-Butter-Masse zugeben und gut unterrühren.

Zum Schluß die (geschnittenen) Früchte dazu geben, den Teig auf ein Muffinblech oder in Muffinförmchen löffeln und für 25 bis 30 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind.

blaubeermuffins blaubeermuffin_innen
Heidelbeermuffins Innenansicht
apfelmuffins

Apfelmuffins mit Walnüssen und Cashewkernen

nektarinenmuffin

Nektarinenmuffins mit Schokostreuseln, Sonnenblumenkernen und Cranberries