Bohnenverarbeitung

Letztes Jahr im Herbst schickte mir Sina ein paar getrocknete Bohnen- oder wie sie als Österreicherin sagt: Fisolenkerne. Drei davon steckte ich im April in die Erde und freute mich, als irgendwann Mitte Mai das erste Grün aus der Erde kroch. Der GöGa war skeptisch: Na, mal gucken, was daraus wird.

Es wurde und wird eine unfassbar erfolgreiche Bohnenernte. Fast jede Woche ernten wir so viel, dass es für 2 – 3 Portionen als Mahlzeit reicht. Und ich mache drei Kreuzzeichen, dass ich nicht alle Fisolenkerne in die Erde gesteckt habe.

Da ich jetzt aber sozusagen Blut geleckt habe, habe ich aus dem Bioladen diese schönen lilafarbenen Bohnen mitgebracht und sowohl aus ihnen, als auch aus eigenen Schoten die Kerne „gepiddelt“ und zum Trocknen und zur nächstjährigen Aussaat zur Seite gestellt. (siehe unten)

Oben seht Ihr die Töpfchen mit den lila Bohnenkernen – die dummerweise genau so grün sind, wie die aus den grünen Schoten – rechts oben.

Die eigene Ernte habe ich nach dem Putzen drei Minuten blanchiert, eiskalt abgeschreckt, auf einem sauberen Küchentuch getrocknet und anschließend auf einer Schneidmatte ausgelegt (siehe unten).

Dergestalt kommen die Bohnen in den Gefrierschrank und können später einzeln und gut entnehmbar eingefroren werden.

Den nächsten Schwung Bohnen beabsichtige ich einzukochen und habe in Steffs Kleinem Kuriosiätenladen ein passendes erprobtes Rezept gefunden.

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