Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

Knödeleien

knoedel

 

Meine Heimat Westfalen ist nicht gerade das, was man eine Knödelhochburg nennen würde. Wenn es sie früher mal gab, dann von den einschlägigen Herstellern aus Kochbeutel o. ä. Eher zum Abgewöhnen. Sehr leckere Knödel gibt’s allerdings von Bofrost, die lange im Hause Koch ihre Dienste taten, wenn es denn mal Knödel als Beilage geben sollte.

Dann sah ich Anfang des Jahres wie ein gewisser Johann Lafer in der Sendung Die Küchenschlacht sein Kartoffelknödelrezept vorstellte. Das sah gar nicht so kompliziert aus, dachte ich mir und beschloss, es am folgenden Wochenende mal zu versuchen.

Zu diesem Zwecke mussten eine Kartoffelpresse und mehlig kochenden Kartoffeln ins Haus. Ersteres war kein Problem, mit den Kartoffeln sah es schon anders aus. Was soll ich bitte für 2 Personen mit einem 1,5-Kilo-Sack anfangen, wo wir sowieso relativ wenig Kartoffeln essen und wenn, dann eigentlich nur die (vorwiegend) festkochenden?

Naja, ich habe sie trotzdem gekauft und das folgende Rezept halbiert:

Für 4 Portionen:
900 g mehlig kochende Kartoffeln
3 Eigelb (Kl. M)
75 g Speisestärke
50 g flüssige Butter
Salz, Muskatnuss
Mehl zum Bearbeiten

Zubereitung:
Kartoffeln gründlich waschen und in reichlich Wasser weich kochen.

Kartoffeln heiß pellen und in eine Auflaufform geben. Im Backofen bei 150 Grad (Umluft 130 Grad) 10 – 15 Minuten ausdämpfen lassen.

Dann die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.

Die Masse noch einmal durch die Kartoffelpresse drücken.
Tipp: Durch das zweimalige Pressen bekommt der Kartoffelteig eine angenehme glatte Konsistenz.

Eigelb leicht verquirlen und zu den Kartoffeln geben.

Die Speisestärke auf den Kartoffeln und dem Eigelb verteilen.

Die flüssige Butter einlaufen lassen.
Tipp: Eigelb, Stärke und Butter zügig zu den Kartoffeln geben, damit sie gut von den warmen Kartoffeln aufgenommen werden.

Alles gründlich mischen und mit 1 Tl Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 5 cm dicken Rolle formen und in 10-12 gleichmäßige Stücke schneiden.
Mit angefeuchteten Händen zu runde Klößen formen.

Reichlich Salzwasser in einem großen flachen Topf zum Kochen bringen. Die Klöße hineingeben und die Hitze reduzieren. Die Klöße 10-12 Minuten ziehen lassen. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen.

***
Ich hatte sofort ein Erfolgserlebnis. Die Knödel blieben ganz und haben toll geschmeckt. Also habe ich das Experiment später im Jahr wiederholt.

Nun hatte ich die Idee, dass ich auch mal auf Vorrat knödeln könnte und habe gestern das Originalrezept (also mit 900 g Kartoffeln) gemacht und die abgedrehten Knödel eingefroren.

Meine Idee ist, sie – wie die Bofrost-Knödel auch – gefroren in siedendes Wasser zu werfen und zu garen bzw. zu erwärmen, denn gar sind sie im Prinzip durch die gekochten Kartoffeln ja schon.

Ich bin gespannt, ob das klappt und werde berichten!

Bohnen- und Gemüseeintopf

Vor einiger Zeit hatte ich mir das Buch Classic Vegetarian Recipes von Rose Elliot auf’s iPad geladen.

Letzte Woche habe ich dann das erste Rezept von vielen, die sich total lecker anhören, nachgekocht. Da ich nicht alles bekommen habe, habe ich ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die in Klammern hinter den Zutaten stehen.

Für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Möhren, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten
  • 250 g Pastinaken, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten (statt dessen habe ich Staudensellerie, den ich noch von diesem Gericht übrig hatte, genommen)
  • 250 g Porree, geputzt, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • 250 g Wirsing, in Streifen geschnitten
  • einige Thymianzweige
  • 2 Lorbeerblätter
  • 410 g Cannellini-Bohnen aus der Dose, abgetropft (ich habe nur dicke weiße Bohnen gefunden, die – wie ich erst zu Hause feststellte – auch noch in Tomatensauce waren; diese habe ich, soweit es ging, abgespült und der Rest Tomatengeschmack passte gut zum Eintopf)
  • 1200 ml Gemüsebrühe (ich habe etwas weniger genommen, weil ich ja eigentlich keine Suppen esse)
  • Salz u. Pfeffer
  • gehackte Petersilie zum Garnieren
  • (geriebener Bergkäse zum Garnieren, stand nicht im Rezept, passte aber super dazu)
  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebeln zufügen, Deckel aufsetzen und 5 Minuten garen. Dann Möhren, Pastinaken (Staudensellerie), Porree, Kohl, Thymianzweige und Lorbeerblätter zugeben und alles verrühren, so dass alle Zutaten leicht mit Öl benetzt sind. Deckel aufsetzen und für weitere 10 Minuten auf kleiner Hitze garen lassen.
  2. Bohnen und Gemüsebrühe zugeben, zum Kochen bringen, Deckel aufsetzen und bei sanfter Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in warmen Schüsseln bzw. tiefen Tellern servieren und jede Portion mit gehackter Petersilie bestreut servieren. (Geriebenen Bergkäse über den heißen Eintopf streuen.)

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Tofu-Spinat-Curry mit Linsenreis

Tofu-Spinat-Curry

Gestern habe ich mal wieder vegetarisch, mit Tofu gekocht. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Vegetarisch genießen von Barbara Rias-Bucher.

Vegetarisch genießen

Für 4 Portionen:
– 1 kleine Zwiebel
– 1 TL Butter
– 100 g Naturlangkornreis (hatte ich nicht, Basmati tat’s auch)
– 100 g braune Linsen (ich hatte Belugalinsen)
– 1/2 l Gemüsebrühe
– 1kg frischer Spinat (oder TK, etwa 500 g)
– 2 Knoblauchzehen
– 250 g Tofu
– 50 g Walnusskerne
– 1 EL Kurkuma
– je 1 TL gemahlener Kreuzkümmel u. Koriander
– 1/2 TL gemahlener Ingwer
– Cayennepfeffer (hatte ich auch nicht, dafür habe ich Chiliflocken aus der Mühel genommen)
– Salz
– 5 EL Sonnenblumenöl
– Saft von 1 Zitrone
– 100 g Magerjoghurt
– 1 EL Crème fraîche
– 1 Bund Petersilie

Zubereitung (etwa 1 Stunde, 10 Minuten):
1. Für den Reis die Zwiebel schälen und hacken. Die Butter erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten. Den Reis, die Linsen und die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 45 Minuten garen, bis der Reis und die Linsen gerade eben weich sind.

2. Den Spinat verlesen, waschen und trockenschwenken. (TK-Spinat auftauen lassen)
Die Knoblauchzehen schälen und hacken. Den Tofu abtropfen lassen und würfeln. Die Walnusskerne grob hacken. Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer und eine kräftige Prise Cayennepfeffer (gem. Chiliflocken) und Salz in einem Schälchen vermischen.

3. In einer Pfanne 3 Esslöffel Öl erhitzen. Die Gewürzmischung, den Knoblauch und den Tofu darin bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden braten, bis die Tofuwürfel eine Kruste haben. Alles warm halten.

4. Das restliche Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Portionsweise den Spinat und die Nüsse darin bei starker bis mittlerer Hitze unter Rühren garen, bis der Spinat weich und intensiv grün ist. Jede Portion mit dem Tofu mischen und warm halten.
(Faul wie ich bin, habe ich natürlich den aufgetauten TK-Spinat und die Nüsse direkt zum Tofu geschmissen – der Spinat musste ja nur warm werden.)

5. Das Curry mit Zitronensaft und bei Bedarf auch noch mit Salz und Cayennepfeffer (Chiliflocken) würzen. Mit dem gegarten Linsenreis auf heißen Tellern anrichten.

6. Joghurt mit Créme fraîche kräftig verrühren. Die Petersilie fein hacken. Die Joghurtmischung als Klecks auf jede Curryportion setzen und mit der Petersilie bestreuen.

Grünkohl-Kartoffel-Curry

Grünkohl-Kartoffel-Curry
Das ist die superleckere vegetarische Alternative zum klassischen Grünkohl mit Speck und Kohlwurst.

Zutaten für das Curry (4 Portionen):
– 800 g frischer oder 200 g gefrorener Grünkohl
– 200 g Kartoffeln
– 1 Gemüsezwiebel
– 1-2 EL Butterschmalz
– 3 TL Curry-Pulver
– 50 g Rosinen
– 50 g Pinienkerne
– 100 g Räuchertofu
– 500 ml Gemüsebrühe
– Salz, Pfeffer
– 1 säuerlicher Apfel

Zubereitung:
Grünkohlblätter von den Stielen zupfen, waschen und sehr gut abtropfen lassen. In kochendem Salzwasser 5 Min blanchieren, abgießen und abtropfen lassen. Grünkohl sehr gut ausdrücken. und grob hacken.
Falls Ihr gefrorenen Grünkohl verwendet (so wie ich), diesen auftauen lassen, wenn nötig ausdrücken und mit dem Rezept weitermachen.

Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel fein würfeln. Räuchertofu würfeln.

Butterschmalz in einem Topf zerlassen, Zwiebeln glasig dünsten, Räuchertofu, Kartoffelstücke und Currypulver zugeben und kurz anbraten. Pinienkerne und Rosinen zugeben und kurz mitdünsten. Grünkohl und mit Gemüsebrühe auffüllen, salzen und pfeffern.

Bei mittlerer Hitze zugedeckt 30 Minuten schmoren.

Apfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Unter den Grünkohl mischen und 10 Minuten mitgaren.

Vor dem Servieren noch einmal mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.

Kartoffelsalat mit Pesto und Frikadellen

Kartoffelsalat mit Pesto
An unserem Hochzeitstag waren wir im Pilgrimhaus in Soest essen. Dort hatte ich einen super leckeren Kartoffelsalat mit Pesto, in den ich mich hätte reinlegen können.
Da ich ja vor ein paar Tagen so eine „riesige“ Portion Pesto gemacht hatte, habe ich gestern mal versucht, den Kartoffelsalat nachzumachen. Ich habe Pellkartoffeln gekocht, das Pesto mit etwas Wasser noch verdünnt und die gegarten Kartoffeln dann hinein gewürfelt.

Dazu gab es italienisch angehauchte Frikadellen; italienisch, weil ich gehackte Petersilie und gehackte getrocknete Tomaten unter die Hackmasse gearbeitet hatte. Das war auch sehr lecker.

Frikadelle
Die Zwiebelwürfel habe ich wie immer vorher in etwas Olivenöl glasig angeschwitzt, bevor ich sie in die Hackmasse gegeben habe. Einen kleinen Teil habe ich außerdem dem Kartoffelsalat gegönnt, der dann auch noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wurde.

Mein All-time-favourite

Graupeneintopf

In meiner Kindheit war samstags Eintopf- oder Mettbrötchentag. Letztere gab es, wenn zum Beispiel im Sommer viel Arbeit in Haus und Garten anstand. Ansonsten, wie gesagt Eintopf: Linsen-, Erbseneintopf oder das sogenannte Gänsefutter, ein Eintopf mit weißen Bohnen, den ich überhaupt nicht mochte. Mein absoluter Lieblingseintopf war, ist und bleibt aber der Graupeneintopf.
Während der früher noch mit fettem Eisbein und Mettenden zubereitet wurde, mache ich ihn heute meistens vegetarisch, bestenfalls mal mit etwas Rindfleisch (Suppenfleisch).

Gestern, an einem regnerischen, herbstlich anmutenden Samstag war es dann mal wieder so weit,
es gab ihn, meinen heißgeliebten Graupeneintopf!
Ein Liter Wasser wurde mit Instant-Gemüsebrühe (*schäm*, aber immerhin bio) aufgesetzt. Dahinein flog eine ordentliche Portion Perlgraupen (nach Augenmaß), sowie TK-Suppengemüse (Lauch, Möhre, Sellerie, Kohlrabi, Rosen-, Blumenkohl und Erbsen).

Normalerweise gehören auch noch Kartoffeln hinein, aber aus irgendeinem blöden Grund hatte ich die beim Einkaufen vergessen. Jedenfalls wird das ganze so lange geköchelt, bis dass die Graupen aufgequollen und weich geworden sind (mit Kartoffelwürfel so ca. 20 – 30 Minuten).

Irgendwie kam ich dann auf die Idee, dass Eierstich doch ganz lecker zum Eintopf schmecken würde. Ich suchte also beim Chefkoch und fand auch ein Rezept für Eierstich aus der Mikrowelle.

Gelesen und in die Tat umgesetzt:
Eierstich
Graupeneintopf ist immer wieder lecker, mit schön viel Gemüse drin ein echter Genuss und der Eierstich passte auch gut dazu.

Cape Town Chicken Curry – fertig

Cape Town Chicken Curry - fertig

Das war ja soooo lecker! Hier noch mal der Link zum Originalrezept bei Chefkoch.
Ich habe ein paar Änderungen vorgenommen, weil mir das ganze zu fleischlastig war. Deshalb habe ich nur etwa die Hälfte Hähnchenbrust genommen, dafür noch zwei kleine Möhren und eine Zucchini dazu gegeben, die ich noch im Kühlschrank hatte.
In der Zutatenliste war noch von Kokosmilch die Rede, im Rezept selber dann nur von von Kokoscrème. Da ich ebenfalls ein Paket Creamed Coconut sowie einen Becher Schlagsahne im Kühlschrank hatte, habe ich daraus die Sauce „gebastelt“, was eine gute Idee war. Zusätzlich habe ich auch noch eine Stange Zitronengras „behämmert“ und in drei größeren Stücken dazu gegeben (das Zitronengras vor dem Servieren entfernen, da es nicht mitgegessen werden kann).
Dann fand ich Olivenöl zum Anbraten auch nicht so ganz passend für ein asiatisch angehauchtes Gericht und habe stattdessen Butterschmalz, die deutsche Entsprechung zum indischen Ghee genommen.
Den Basmatireis habe ich noch mit ein paar Belugalinsen aufgepeppt, was sich auch als sehr lecker heraus stellte. Wegen der Linsen, die sonst hart bleiben, den Reis erst am Ende der Kochzeit salzen.

Ich muss sagen, dieses Gericht hat uns wirklich sehr gut geschmeckt, und ich werde es bestimmt noch öfter kochen. Ich könnte es mir sogar gut in einer vegetarischen Version vorstellen, mit Tofuwürfeln, die vorher in den Gewürzen mariniert wurde.

 

Gefüllter Tofu mit geschmorten Tomaten

Gefüllter Tofu Gefüllter Tofu - Detail

Sieht ja schon ein bisschen anders als auf dem Kochbuchfoto aus, war aber wirklich sehr lecker.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Bund gemischte Kräuter (ca. 30 g), ich hatte Petersilie, Rucola und Kerbel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz
  • 400 g Kirschtomaten (ich glaube, ich hatte etwas weniger)
  • 500 g Tofu (ich hatte nur ein 300 g-Paket bekommen, aber das war genug für zwei!)
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 EL Balsamico bianco
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch sehr fein hacken. Alles in 1 TL Olivenöl in einer kleinen Pfanne andünsten und zusammenfallen lassen.
  2. Die Kräutermischung in eine kleine Schüssel füllen. Die Zitronenhälfte heiß waschen, trocknen, die Schale fein abreiben und zugeben, mit Salz abschmecken. Die Tomaten waschen und nach  eventuell halbieren.
  3. Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in Scheiben schneiden. In jede Scheibe seitlich eine Tasche schneiden, dabei einen Rand stehen lassen.
    (Das gestaltete sich als wirklich schwierig, weil der Tofu doch etwas bröckelig war. Das nächste Mal würde ich einfach dünne Scheiben schneiden und jeweils zwei Scheiben, mit der Füllung dazwischen, über einander legen und dann panieren.)
  4. Die Kräutermischung vorsichtig in die Taschen füllen, die Öffnungen dabei leicht zusammendrücken. Die Mandeln mit Salz und Chili auf einem flachen Teller vermischen. Die gefüllten Tofuschnitten von beiden Seiten salzen und rundherum gründlich in den Mandeln wenden. (Wie die Mandeln ohne Ei am Tofu halten sollte, war mir schleierhaft und es stellte sich dann auch beim Braten heraus, dass das nicht funktionierte. Das nächste Mal würde ich den Tofu vor den Mandeln auf jeden Fall in Ei wenden!)
  5. In einer großen beschichteten Pfanne 3,5 EL Olivenöl erhitzen. Die Tofuschnitten darin bei mittlerer Hitze pro Seite ca. 5 Minuten braten.
    (Beim Wenden bröselte mir dann das ganze Mandelzeugs runter, so dass ich einfach die vom Panieren übrig gebliebenen Mandeln mit den vom Füllen übrig gebliebenen Kräutern mischte, in der Pfanne mit röstete und zum Servieren einfach über den Tofu streute – siehe Foto oben.)
  6. Nach knapp der Hälfte der Bratzeit das übrige Öl in einem kleinen Topf erwärmen. Tomaten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer würzen, offen 2 – 3 Minuten schmoren lassen.
    (Das funktionierte hervorragend und das Ergebnis war echt lecker!)

Als Beilage gab es Focaccia.

Alles in allem ein sehr leckeres vegetarisches Gericht, das ich mit den erwähnten Änderungen bestimmt wieder kochen werde.


Cape Town Chicken Curry

Heute Abend möchte ich mal dieses Gericht zum Abendessen machen.

Ich habe also jetzt ungefähr zwei Stunden in der Küche gestanden, um alles vorzubereiten. Zunächst habe ich ein Aprikosen-Chutney zubereitet. Da ich keine frischen Aprikosen bekommen hatte, habe ich Dosenaprikosen genommen, die etwa 300 g ergaben. Also etwas weniger, als im Rezept angegeben.

Das Ergebnis kann sich aber trotzdem schon mal sehen (und schmecken) lassen:

Aprikosen-Chutney

 

Dann habe ich mich an das Vorbereiten der Zutaten für das Curry gemacht: Ingwer und Knoblauch gehackt, Frühlingszwiebeln und (Dosen-)Mango klein geschnitten und – und abweichend vom Rezept – zwei kleine Möhren, eine kleine Zucchini geschnitten und etwas Zitronengras „behämmert“. Statt 350 g Hähnchenbrust habe ich auch nur etwa die Hälfte genommen und die Stücke noch ein bisschen in Stärkemehl gewendet.

Jetzt harrt alles seiner Zubereitung. Ich bin gespannt!