Ja, ich würde mal sagen, er hat sich ordentlich gemacht und bringt inzwischen sogar ein drittes Stängelchen hervor.
24.02.2015 – Der Staudensellerie wächst und gedeiht
Fortsetzung folgt…
Die Herstellung dieses Gerichtes ist relativ aufwändig, weil es mehrere Arbeitsschritte hintereinander erfordert, aber das Ergebnis ist super lecker. Ich habe die vegetarische Version aus dem Kochbuch Seelenfutter vegetarisch nachgekocht, man kann aber dieses Rezept auch für die Variante mit Hackfleisch nehmen.
Wie auch beim Rezept des Thai-Currys ergab das Rezept ebenfalls wieder locker drei reichliche Portionen.
Für 2 Portionen:
Zum Einschichten:
Für die Tomatensauce:
Für die Béchamelsauce und zu Überbacken:
Außerdem:
Zubereitung:
Den Backofen auf 225° (Umluft: 200°) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen und dieses dünn mit Olivenöl bepinseln. Die Kartoffeln schälen und längs in 3 – 5 mm dicke Scheiben schneiden, diese nebeneinander auf das Papier legen. 50 ml Olivenöl mit einer kräftigen Prise Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera) und Salz verrühren. Die Kartoffelscheiben mit der Hälfte des Würzöls bepinseln und im heißen Ofen (Mitte) in ca . 15 Minuten goldbraun backen. Inzwischen die Aubergine (ich: Zucchini) waschen und längs in fingerdicke Scheiben schneiden (ich: quer).
Die Form mit Öl auspinseln. Die Kartoffelscheiben aus dem Backofen nehmen und in der Form verteilen. Das Backpapier erneut mit Öl bepinseln. Die Auberginen-(Zucchini-)Scheiben auflegen und mit dem übrigen Würzöl bestreichen. Im heißen Ofen (Mitte) in 8 – 9 Minuten leicht braun backen. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf die Kartoffelscheiben legen.
Für die Soja-Tomatensauce die Brühe erhitzen und die Schnetzel darin einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Selleriestange waschen und ebenfalls sehr klein schneiden. Die Tomaten kreuzförmig einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, etwas stehen lassen, dann häuten und ohne die Stielansätze würfeln. (Oder man nimmt wie ich gleich den tollen Tomatenschäler von WMF.) Die Sojaschnetzel in einem Sieb abtropfen lassen.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie den Staudensellerie darin ca. 3 Minuten anbraten. Die Kräuter darüber streuen. Das Tomatenmark untermischen und kurz mitbraten. Die Schnetzel ca. 3 Minuten unter Rühren mitbraten. Mit Weißwein, falls verwendet, ablöschen. Tomatenwürfel und passierte Tomaten dazugeben und die Sauce mit je einer kräftigen Prise Zimt, Salz und Pfeffer würzen. Bei kleinster Hitze ca. 15 Minuten offen köcheln lassen, danach nochmals abschmecken.
Für die Béchamelsauce in einem kleinen Topf die Butter zerlassen. Das Mehl mit dem Schneebesen einrühren. Milch (ich: Sahne-Wasser-Gemisch) dazugießen und unter Rühren aufkochen. Sobald die Sauce dick wird, die Hitze reduzieren. Sauce mit Salz, Pfeffer, Muskat und eventuell Vanillemark würzen und bei kleinster Hitze ca. 3 Minuten unter Rühren köcheln, dann neben der Kochstelle etwas ziehen lassen. Den Käse reiben. (Das Eiweiß steif schlagen und zusammen mit) 2 EL Käse unter die Béchamelsauce rühren.
Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die geschmorte Soja-Tomatensauce auf die gebackenen Auberginen-(Zucchini-)Scheiben in der Auflaufform streichen und etwas Käse darüber streuen.
Die Béchamelsauce darauf verteilen und den übrigen Käse darüber streuen. Die Moussaka im heiße Backofen (Mitte) ca. 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden ca. 10 Minuten ruhen lassen.
Leider war die Béchamelsauce sehr flüssig geblieben. Ich kenne es eigentlich so, dass sie „stichfest“ wird. Eventuell hätte ich doch das steifgeschlagene Eiweiß drunter geben sollen… Naja, geschmeckt hat sie auf jeden Fall.
Das erste Rezept, das ich aus meinem neuen Kochbuch Seelenfutter vegetarisch nachgekocht habe. Es hat sehr lecker geschmeckt, auch wenn ich nicht alle Zutaten eins zu eins bekommen habe.
Alle Gerichte in dem Buch sind für 2 Portionen bemessen, aber das Curry hat locker eine dritte Portion ergeben.
Zutaten:
Zubereitung:
Den Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. (Das Chilischotenstück waschen, je nach gewünschter Schärfe entkernen und sehr fein würfeln. Das Zitronengras waschen und eventuell von äußeren Blättern befreien, den dicken unteren Teil fein schneiden. Die Limette halbieren und auspressen.
In einer kleinen Schüssel Ingwer, Chili und Zitronengras mit 3 EL Limettensaft, knapp 1/2 TL braunem Zucker und 3 EL Sojasauce verrühren. 1 EL Öl unterrühren. Den Tofu in 1 – 2 cm große Würfel schneiden, in der Marinade wenden und darin ziehen lassen.
Inzwischen die Möhre schälen, putzen und in Scheiben hobeln oder schneiden. Zuckerschoten waschen und putzen, eventuell vorhandene Fädchen abziehen. Die Schoten schräg halbieren (diesen Schritt hatte ich wohl überlesen). Alternativ die grünen Bohnen antauen lassen und halbieren. Den Pak Choi putzen und waschen. Weiße Teile und grüne Blätter getrennt in schmale Streifen schneiden. Die Maiskölbchen waschen und kleiner schneiden (ich habe sie längs halbiert).
Den Wok oder eine Pfanne erhitzen. Die Cashewkerne etwas kleiner hacken und im heißen Wok ohne Fett goldbraun rösten, bis sie duften. Dann herausnehmen und beiseite stellen.
Das restliche Öl im Wok erhitzen. Die Tofuwürfel aus der Marinade nehmen und gut trocken tupfen. Tofu im heißen Öl bei mittlerer bis starker Hitze unter häufigem Wenden in 3 – 5 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Herausnehmen, leicht salzen und pfeffern, dann beiseite stellen.
Von der Kokosmilch den festen Teil ablöffeln und im heißen Wok aufkochen. Je nach gewünschter Schärfe 2 – 4 EL Currypaste einrühren und ca. 1 Minute mitkochen. Dann die Möhrenscheibchen, die Zuckerschoten oder Bohnen sowie die Maiskölbchen und weißen Pak Choi-Streifen einrühren. Die restliche Kokosmilch und die Tofumarinade dazugießen, alles aufkochen, dann bei kleinster Hitze 5 – 7 Minuten ziehen lassen. Wenn die Sauce zu dick wird, mit etwas Wasser verdünnen.
(Inzwischen das Thai-Basilikum kalt abbrausen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und kleiner zupfen.) Die grünen Pak Choi-Streifen und den Tofu zum Curry geben und erhitzen. Das Curry mit übrigem Limettensaft sowie restlichem Zucker und Sojasauce abschmecken und mit Cashewkernen (und Thai-Basilikum) bestreut servieren.
Dazu passt Reis (wie bei uns Basmatireis) oder ein Schälchen Nudeln, zum Beispiel Reisnudeln.
Ein Gericht, das ich schon in meiner Kindheit super gerne mochte. Damals wurde allerdings immer der TK-Block von der berühmten Firma mit I am Anfang gekauft. Dabei kann man das ganze super einfach selber machen und etwas günstiger ist es auch noch.
Ich habe mal versucht, eine Vergleichsrechnung anzustellen:
1 Paket TK-Rahmspinat koste ca. 2,50 €.
| 500 g frischer Porree | ca. 0,50 € |
|---|---|
| 1 Becher Bio-Sahne | ca. 0,75 € |
| 1 EL Butterschmalz | ca. 0,20 € |
| Salz, Pfeffer, Muskat | ca. 0,05 € |
| Gesamt: | ca. 1,50 € |
Zutaten für 2 Portionen:
Zubereitung:
Den Porree putzen, längs halbieren und gründlich zwischen den einzelnen Schichten waschen, dann in Halbringe schneiden.
In einem Topf das Butterschmalz zerlassen, den Porree darin unter Rühren andünsten, dann die Sahne zugießen. Bei geringer Hitze dünsten bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Ich persönlich mag ihn schön weich.
Mit den Gewürzen abschmecken, eventuell einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Das macht das Ganze etwas frischer.
Bei mir gab es als Beilage Bratwurstkringel und Salzkartoffel.
Das Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe von Slowly Veggie gefunden. Ich habe die Zutaten halbiert und konnte so zwei Tage hinter einander davon essen. In der Zeitschrift werden Spätzle als Beilage vorgeschlagen, aber ich bin auch ganz ohne Begleiter gut satt geworden.
Zutaten für 4 Portionen:
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen, die Röschen halbieren und in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten kochen. Kohl abgießen, in kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Schalotten und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Maronen und Walnüsse grob schneiden.
Butter in einer großen Pfanne zerlassen, Schalotten und Knoblauch darin farblos andünste. Maronen und Walnüsse zugeben und für 3 – 4 Minuten unter Rühren andünsten. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss würzen. Die Crème fraîche einrühren.
Rosenkohl in eine Auflaufform geben, Maronen-Walnussmischung darüber verteilen. Camembert in Würfel schneiden und auf dem Rosenkohl verteilen.
Für 15 – 20 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken.
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Dieses Rezept habe ich vor Jahren mal von einer Freundin bekommen. Es schmeckt sowohl direkt nach dem Zubereite warm, als auch nach einer Ruhezeit kalt sehr gut.
Zutaten für 6 Portionen als Beilage/3 Portionen als Hauptgericht:
Zubereitung:
Zucchini in Würfel schneiden.
3/4 Liter Wasser zum Kochen bringen, Brühe darin auflösen und die Zucchinistücke ca. 2 Minuten blanchieren. Mit der Schaumkelle herausnehmen und in einer Schüssel mit Öl und Essig durchziehen lassen.
Knoblauch und Zwiebel in Würfel schneiden und zusammen mit den Reis in die kochende Gemüsebrühe geben. In 30 Minuten bei kleiner Hitze quellen lassen.
Tomaten waschen und würfeln, Schafskäse ebenfalls grob würfeln.
Die Oliven entsteinen und klein schneiden. Alle Zutaten zu den Zucchini geben und mit Pfeffer würzen. Gut durchmischen und noch ein wenig ziehen lassen.
Vergangene Woche habe ich leider vergessen, ein Update zu posten. Am 27. Januar, eine Woche nach dem letzten Post, sah der Staudensellerie so aus:
27.01.2015 – Es wächst und gedeiht und rechts sprießt sogar ein weiteres Blättchen…
… und sogar feine Wurzeln haben sich inzwischen gebildet
01.02.2015 – Heute erschien mir das Wachstum ausreichend, um das Pflänzchen in einen Topf zu pflanzen
Dieses leckere vegetarische Gericht hatte es früher regelmäßig gegeben, aber mangels funktionierendem Backofen hatten wir uns eine mehrjährige Zwangspause auferlegt. Der neue Backofen in der neuen Küche funktioniert einwandfrei und so stand einer Neuauflage am vergangenen Samstag nichts mehr im Wege.
Früher hatte ich das Gericht immer mit TK-Grünkohl (von Bofrost) gemacht, aber davon hatte ich nichts mehr und eigentlich wollte ich auch nicht mehr bei der Firma bestellen. Also kaufte ich „frischen“ Grünkohl.
Als ich den Kohl später grob gehackt habe, hatte ich sofort wieder das Bild meines Opas vor Augen: Da wir früher, zu seinen Lebzeiten, selber Grünkohl im Garten hatte, saß er mit einer riesigen Zinkwanne voll Wasser und Grünkohl da und zupfte diesen von den Stängeln. Und es war sicherlich ein kleiner Unterschied, ob man für zwei oder sieben Personen (es sollte ja für zwei Tage reichen) Grünkohl vorbereiten muss.
Ich hatte auch eine meiner größten Schüsseln voll bis oben hin.
Doch nun zum Auflauf selber:
Zutaten für 4 Portionen:
Zubereitung:
Grünkern-Bratlinge nach der Packungsanweisung anrühren, quellen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen, würfeln und in Butterschmalz glasig dünsten. Grünkohl hineingeben, die Brühe angießen, salzen, pfeffern und zugedeckt 15 bis 20 Minuten dünsten. Dabei gelegentlich umrühren.
Die Grünkernmasse unter den Kohl mischen, Flüssigkeit – sofern noch vorhanden – einkochen. Nacheinander eine Hälfte Kohl, zerbröselten Gorgonzola bzw. Käse nach Wunsch und die zweite Hälfte Kohl in eine Auflaufform geben.
Crème fraîche mit Ei und Milch verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und darübergießen. Mit Sonnenblumenkernen bestreuen und bei 200 Grad (E), Stufe 3 (Gas) oder 170 Grad (Umluft) 30 Minuten überbacken.
Das Rezept habe ich mal von einer Freundin bekommen; die Originalquelle kenne ich leider nicht.
Genau eine Woche nach meinem ersten Post hat sich der Staudensellerie schon tüchtig gemacht. Die Blättchen sind eine ganze Ecke gewachsen.
20.01.2015 – Das sprießende Grün hat sich verdoppelt
Dieses Gericht ist ziemlich wandelbar. Man braucht Feta, ein paar Gemüse, Knoblauch und Olivenöl sowie Gewürze und schon hat man schnell ein leckeres Essen auf dem Tisch.
Für 1 Portion:
Zubereitung:
Eine ofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Den Feta hinein legen. Zucchini in dünnen Scheiben und halbierte Kirschtomaten auf und neben dem Feta verteilen. Die Knoblauchzehe in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben.
Mit Kräuter-Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Bei 180 °C Umluft etwa 20 – 30 Minuten im Backofen backen.
Alles möglichst elegant und unfallfrei auf einen Teller verfrachten und vor dem Servieren noch etwas Crema die Balsamico darüber geben. Dazu schmeckt Baguette oder Bauernbrot.