Urlaub im September 2018 mit Besuch aus England

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Im September hatte ich nach 20 Jahren wieder Besuch von meiner ehemaligen Brieffreundin Anne aus England. Inzwischen hatten wir uns auf Facebook wieder gefunden und endlich einen Termin für einen Besuch gefunden. Sie blieb etwas mehr als eine Woche und natürlich haben wir ein paar Unternehmungen gemacht und dabei auch aus- und inhäusig gegessen. Hier ein paar Impressionen.

Freitags waren wir erst spät zu Hause, so dass der Abend nach ein paar Tassen Tee und ein bisschen Quatschen schnell beendet war.

Am Samstag, 08.09. stand erst einmal Lebensmitteleinkauf auf dem Programm, was relativ schnell beendet war. Da Anne vom Flug sehr erschöpft war und sich außerdem eine fette Erkältung eingefangen hatten, war der Tag dann leider erst mal vorbei.

Abends gab es selbst gemachte Pizza, für die ich am Vortag schon meinen bewährten Teig mit Lievito Madre angesetzt hatte.

Ich hatte ein großes Blech gemacht, jeder durfte sich ein Drittel nach Lust und Laune belegen.

In der Mitte ist mein Stück mit Paprikastreifen, Champignons und Oliven und einem freien Stück, dass ich nach dem Backen mit…

… mit Serranoschinken und Rucola aus dem Garten belegte.

Am Sonntag, 09.09. gingen wir nach dem Frühstück ein wenig in der Nachbarschaft spazieren, da Anne danach weiter ausruhen musste, haben der GöGa und ich uns mit lesen, fernsehen, etc. beschäftigt.

Für den Abend hatte ich im Solista einen Tisch für das sonntägliche Mediterrane Buffet reserviert.

Für knapp 20 € ohne Getränke war die Auswahl ausreichend und gut, wie man an meinen beiden Tellern sieht:

Ich konnte gar nicht alles probieren. Auf dem Weg zurück zum Auto gingen wir einen kleinen Umweg und konnten noch diesen herrlichen Blick über den Großen Teich zu den Türmen des Patroklidoms (links) und der Petrikirche (rechts) genießen.

Am Montag, 10.09. ging es dann zum Shoppen in die Stadt. Anne suchte Mitbringsel für sich und Freunde und ihre Kinder. Durch die Erkältung war alles sehr anstrengend für sie und auch dieses Mal fuhren wir bald wieder nach Hause, wo sie sich ausruhen musste.

Abends gab es Rostbratwurst mit selbstgemachter Currysauce und Pommes aus der Klarstein VitAir Turbo mit einem bunten Salat.

Diese deutsche Imbiss-Spezialität hat unserem Besuch sehr gut geschmeckt.

Am Dienstag, 11.09. ging es dann gesundheitlich wieder so einigermaßen, so dass wir einen kurzen Auflug zum etwa 9 Kilometer südlich gelegenen Möhnestausee machen konnten. Leider war das Ganze dann doch wieder früher als erhofft zu viel, so dass wir mit einem Umweg über das Torhaus bald wieder zurück nach Hause fuhren.

Der See hatte durch die regenlose Hitzezeit im Sommer sehr wenig Wasser. Angeblich konnte man sogar die einst versunkenen Dörfer sehen, aber da wir letzten Endes nicht mehr – wie von mir angedacht – auf der Staumauer waren, blieb mir dieser Anblick leider verwehrt.

Das Flüsschen Möhne bei Völlinghausen speist den gleichnamigen See. Auch hier gab es nicht mehr als einen kurzen Halt und ein Foto.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als sich der „kleine Mittagshunger“ meldete, fanden wir lange nichts, weil wir mal wieder – wie so oft – relativ planlos losgefahren waren. So landeten wir schließlich im Haus Griese in Körbecke, mit dem teuersten Haus am Platz.

Mein Essen: Geräucherter Wildwasser-Lachs mit Dill-Senf-Sauce, Mini-Rösti und Salat-Bouquet (ist so vom Menü abgeschrieben; ich weiß nicht, was die Bindestrichritis soll 😉 )

Wir hielten uns alle an die Vorspeisen bzw. Gerichte für den kleinen Hunger und sind insgesamt trotzdem ordentlich Geld losgeworden.

Und satt sind wir auch nicht geworden, deshalb fuhren wir ohne Zwischenstopp an der Staumauer zum Torhaus, wo wir ebenso teuren, aber köstlichen selbst gemachten Kuchen zum Kaffee genießen und anschließend bei herrlichem Wetter durch den angeschlossenen Skulpturengarten „lustwandelten“.

Ich hatte einen superleckeren Pflaumenstreuselkuchen

Im Skulpturengarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich gab es noch viel mehr zu sehen und zu entdecken, aber nicht an dem Tag….

Zum Abendessen zu Hause gab es einfach Brot mit Rührei und dazu eingelegte Gurkensticks und Sauer eingelegte Curry-Zucchini.

Anschließend schauten wir gemeinsam Der Vorleser im Original, also englisch und gingen wieder recht früh zu Bett.

Am folgenden Mittwoch, 12.09. war für Anne kompletter Ruhetag. Der Ausflug am Vortag und die hartnäckige Erkältung hatten sie völlig fertig gemacht, so dass sie nach dem Frühstück fast den ganzen Tag im Bett verbracht hatte. Sehr schade, wie ich fand. Der GöGa und ich fuhren noch mal einkaufen und wurstelten ein wenig im Garten rum…

Abends gab es ein einfaches Champignonrisotto mit einem bunten gemischten Salat, das auch bei Anne wieder gut ankam.

Am Donnerstag, 13.09. fuhren wir nach dem Frühstück nach Dortmund in die Thier-Galerie. Das Wetter war sowieso nicht so besonders und dort gibt es ja jede Menge Möglichkeiten, sich mal zu setzen oder eine Pause zu machen.

Leider war auch dieses Ereignis nicht von langer Dauer. Zum Essen gingen wir zwischendurch in den Fast-Food-Bereich, wo sich jeder holen konnte, was er wollte.

Ich entschied mich für die wohl „gesündeste“ Alternative und holte mir bei Chutney Indian Food ein sehr leckeres Gemüsecurry mit Reis und dazu einen Mango-Lassi, von dem alleine ich schon fast satt wurde.

Auch dieser Ausflug endete wieder ziemlich früh, und ich war frustriert, weil ich nichts „geshoppt“ hatte. Immerhin hatte Anne noch ein hübsches Shirt für ihre Tochter gefunden und ein paar Souvenirs.

Am Freitag, 14.09. ging es nach dem Frühstück zum Maximilianpark nach Hamm. Obwohl nur eine kurze Autofahrt von Soest entfernt und schon 1984 als Landesgartenschau auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian eröffnet, bin ich noch nie zuvor dort gewesen. Dabei hat es sich wirklich gelohnt!

Der GöGa und ich werden wohl noch den einen oder anderen Ausflug dorthin machen.

Am Samstag war dann noch mal mehr oder weniger Ruhetag, außer, dass wir noch einmal einkaufen waren und einen kurzen Ausflug zum Lieblingspflanzendealer ins Lippetal unternommen haben.

Nach einem ausgiebigen Frühstück nahm der GöGa Anne am Sonntag mit zum Flughafen Düsseldorf, von wo er anschließend nach Bonn fuhr, denn sein Urlaub war auch vorbei.

Schade für Anne, dass sie die ganze Zeit gesundheitlich nicht auf der Höhe war. Den Besuch in Deutschland hatte sie sich wohl auch anders vorgestellt.

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