Bunter Couscous

couscousAlso wenn dieses Gericht nicht für das Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank bei Magentratzel prädestiniert ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

Eigentlich ist mehr oder weniger alles aus den Vorräten zusammengeklaubt, das sich nicht wehren konnte: Couscous, TK-Erbsen, Granatapfelkerne, getrocknete Berberitzen, eine marokkanische Gewürzmischung, u. a. mit Minze, dazu noch Meersalz und Olivenöl.

 

 

Für 1 Portion:

  • 1 Tasse Couscous (Instant)
  • 2 Tassen kochendes Wasser
  • 1 TL marokkanische Gewürzmischung (siehe Foto unten)
  • 1/2 Tasse TK-Erbsen
  • 1 EL Granatapfelkerne
  • 1 EL getrocknete Berberitzen
  • 1 Prise grobes Meersalz
  • einige Spritzer Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous in eine Pfanne geben, alle Zutaten außer Salz und Olivenöl unterrühren, mit kochendem Wasser aufgießen und in der Pfanne noch mal heiß werden lassen.

Auf einem Teller anrichten, mit Meersalz bestreuen und Olivenöl beträufeln.
Statt eines Tellers nehme ich immer gerne meine schöne bunte Schüssel, ein Mitbringsel aus unseren Tunesienurlaub im Jahre 2002.

 

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Marokkanischer Bruschetta Mix, der sich hervorragend zum Abschmecken von Couscous und anderen orientalischen Gerichten eignet.

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Inhalt sind u. a. Tomatenflocken, Orangen- u. Zitronenschale, Zimt, Minze, Oregano usw.

 

 

Der kulinarische Adventkalender

Zum 10. Mal gibt es bei Zorra schon den kulinarischen Adventkalender. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Rezept einer Bloggerin und drei Mal gibt es auch noch tolle Preise zu gewinnen.

Vielleicht bin ich nächstes Jahr auch dabei, dieses Jahr war es wegen des Renovierens und bevorstehenden Umzugs etwas chaotisch bei mir.

Schweinefiletköpfe im Speckmantel

Dazu gab es Kohlrabi (eigentlich wollte ich Steckrübe, aber die waren alle so riesig), Salzkartoffeln und eine echt leckere Sauce.

Für 2 Portionen:

  • 2 Schweinefiletköpfe
  • 6 – 8 Scheiben durchwachsener Speck
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Möhre, Sellerie)
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Kohlrabi
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 – 4 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Das Suppengrün in sehr feine Würfel schneiden.

Die Filetköpfe in die Speckscheiben einrollen. Butterschmalz in einer unbeschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets auf der „Nahtseite“ des Specks anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Boden lösen lässt, wenden. Dann aus der Pfanne nehmen und im Backofen bei 120 Grad zu Ende garen.

Das Tomatenmark in die Pfanne geben und etwas anbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Die Gemüsewürfel zugeben, mit etwas Wasser angießen und köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist. Mit dem Schneidstab pürieren und durch ein Sieb in einen kleinen Stieltopf streichen. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.

Die Kohlrabi in dicke Streifen schneiden und in Salzwasser blanchieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Einige mögen sie lieber bissfest, andere weich.

Das Wasser abgießen, die Butter zugeben, die Petersilie untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Salzkartoffeln wie gewohnt kochen und alles zusammen servieren.

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Spitzkohl indisch

Eigentlich wird dieses Gericht original mit Rotkohl gemacht. Ich habe es von Amini, einer indischen Krankenschwester, die im gleichen Krankenhaus wie meine Mutter gearbeitet hat. Sie hat das Gericht in meiner Kindheit des öfteren für uns gemacht, und ich fand es immer sehr lecker und auch sehr ungewöhnlich. Indisch bekam man Anfang der 1980er Jahren in einer Stadt wie Soest nicht wirklich… Erst etwa 10 Jahre später konnte ich Amini das Rezept entlocken. Seither mache ich es immer mal wieder.

Die Zubereitung mit Spitzkohl war ein Novum, da ich aber von der Spitzkohl-Hack-Pfanne noch ca. 400 g Kohl übrig hatte, habe ich den Rotkohl damit ersetzt.

Ich schreibe das Originalrezept auf; man kann auch China- oder Weißkohl nehmen.

Für 2 Portionen:

  • 1/2 großer Rotkohl oder 1 kleiner
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 Zwiebel
  • 1 großzügige Prise Kurkuma
  • Salz
  • Kokosflocken
  • Öl, Butterschmalz oder Ghee
  • nach Geschmack: Kokosmilch

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Zwiebel würfeln.

Fett in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen und die Senfkörner und Zwiebelwürfel braun anbraten. Vorsicht: die Körner springen gerne mal aus der Pfanne.

Kurkuma und Kohlstreifen zufügen, mit Salz und den Kokosflocken abschmecken. Unter ständigem Rühren garen, bis der Rotkohl gar ist, aber noch Biss hat.

Normalerweise ist dies ein „trockenes“ Gericht ohne Sauce und kann mit Raita serviert werden, aber es ist auch okay, wenn man Kokosmilch (die Martin und ich sehr gerne mögen) zufügt.

Dazu gab es Basmatireis.

spitzkohl_indisch

Spitzkohl indisch

rotkohl_indisch

Das „Original“ mit Rotkohl

 

Blog Event CIII: Quintessenz des Herbsts – Rezept Nr. 2

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Wenn es draußen kalt, ungemütlich und grau wird, sehnt sich mein Magen definitiv nach deftigeren Gerichten. Während ich an heißen Sommertagen von Salat und Obst, gelegentlich dürfte es auch ein Stück Grillfleisch sein, leben könnte, bekomme ich, wenn es draußen wieder kühler wird, Appetit auf z. B. Kohlgerichte: Grünkohl mit der typischen lippischen Kohlwurst, Rotkohl mit Roulade oder – wie am vergangenen Dienstag – eine schöne Spitzkohl-Hack-Pfanne.

Ich hätte das Gericht noch lieber mit dem noch „uriger“ aussehenden Wirsing gemacht, aber die waren alle um die zwei Kilo schwer und davon hätten der GöGa und ich dann ca. zwei Wochen essen können.

So schoss ich einen Spitzkohl von ca. 800 g für die

Spitzkohl-Hack-Pfanne mit selbst gemachten Spätzle

Für 2 – 3 Portionen:

  • ca. 400 g Spitzkohl
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • Salz, Pfeffer
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 großzüger TL (Dijon-)Senf
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Ei
  • 75 g (Spätzle-)Mehl
  • Salz
  • 25 ml Wasser

Zubereitung:

Mit dem Teig für die Spätzle anfangen. Ich hatte mir letztes Jahr mal so einen Spätzle-Shaker gekauft und dafür ist auch das Rezept ausgelegt.

Das Ei mit Wasser und Salz in den Shaker geben, die Hälfte des Mehls ebenfalls dazu geben. Jetzt die Metallkugeln zufügen, Deckel schließen und kräftig durchschütteln. Anschließend das restliche Mehl zugeben und weiter schütteln, bis keine Klumpen mehr im Teig sind.

Falls der Teig noch zu klumpig ist, noch etwas Wasser zugeben; ist er zu flüssig noch mal mit etwas Mehl durchschütteln. Dann auf den Kopf drehen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel in dünne Halbringe schneiden. Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. In einer Schüssel Wasser durchspülen und beiseite stellen.

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Senf gut durchmischen.

Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe glasig dünsten. An den Pfannenrand schieben und das Hack portionsweise krümelig braten und jeweils zu den Zwiebeln an den Pfannenrand schieben.

Wenn das Hackfleisch aufgebraucht ist, mit den Zwiebeln vermischen und den Spitzkohl tropfnass zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Muskatnuss abschmecken und mit geschlossenem Deckel schmoren.

Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, den Spätzleteig hinein drücken. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus heben und zur Spitzkohl-Hack-Pfanne geben.

Eventuell noch mal nachwürzen und servieren.

spitzkohl-hack-pfanne

 

Statt Spätzle kann man auch breite Bandnudeln (z. B. Tagliatelle) oder auch Kartoffeln, wenn ein Rest vom Vortag übrig ist, nehmen.

Übrigens mein erster Beitrag zum Blog-Event war ein leckeres Kürbis-Curry mit Falafel.

Herbst auf dem Teller

Da ich noch Kürbis vom Curry übrig hatte, wurde der Rest für eine Kürbis-Kartoffel-Tortilla verwendet. Das Rezept hatte ich im Netz auf der Seite von Essen & Trinken gefunden. Dort kann man es auch nachlesen; ich habe es für uns zwei allerdings halbiert und in Ermangelung von Milch etwas Mineralwasser an die verquirlten Eier gegeben.

Dazu gab es noch Feldsalat mit Granatapfelkernen und Himbeerdressing*). Und so waren wirklich alle Farben des Herbstes auf einem Teller vereint.

*) Für den Salat braucht man für 2 große Portionen:

  • Feldsalat so viel man mag
  • 1/4 Granatapfel, davon die Kerne (den Rest kann man in Eiswürfelbehältern portionsweise einfrieren)
  • 1 fein gehackte Schalotte nach Geschmack
  • 1 TL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • etwas Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Himbeeressig
  • evtl. etwas Zucker

Feldsalat, wenn nötig von den Wurzelenden befreien, waschen und trocken schleudern. In eine Salatschüssel geben und die Granatapfelkerne darüber streuen.

Die restlichen Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen, gut durchschütteln und erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, da der Feldsalat sonst schnell „labberig“ wird.

kuerbis-kartoffel-tortilla

Am 1. November war Weltvegantag

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Dass es an diesem Tag ausgerechnet vegane Bratwürstchen gab, ist ein bloßer Zufall.

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Zumal diese Würstchen von der Firma Taifun nicht mal besonders gut geschmeckt haben. Sie waren von der Konsistenz her zu weich und im Geschmack zu bitter.

Aber das Mindesthaltbarkeitsdatum war fast erreicht, also weg mit dem Zeug.

Dazu gab es Rotkohl und Kartoffelpüree und zusammen ergab das doch zumindest ein leckeres Essen.

Für das Kartoffelpüree für 2 Portionen habe ich 4 mittelgroße Kartoffeln klein gewürfelt in Salzwasser etwa 25 Minuten weichgekocht. Abschließend habe ich das Wasser abgegossen und die Kartoffelwürfel mit Milch und 1 EL Butter gestampft. Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer und Muskat.

weltvegantag

Blog Event CIII: Quintessenz des Herbsts

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)

Es gibt bei Zorra ein neues Blog-Event, das dieses Mal Cristina von Le Bon Vivant ausrichtet.

Für mich gehört zum Herbst zwingend der Kürbis dazu und somit gibt es mindestens ein Mal im Herbst ein leckeres Kürbiscurry.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 rote Paprikaschote
  • 4 kleine Kartoffeln
  • 4 kleine Möhren
  • 100 g rote Linsen
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2 „normale“ Haushaltszwiebeln
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • Currypulver,
  • 200 ml Kokosmilch (alternativ: 1 Becher Sahne und 3 EL Creamed Coconut – oder nach Geschmack)
  • 100 ml Orangen- oder Apfelsaft
  • etwas Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • Koriander oder glattblättrige Petersilie

Zubereitung:

Den Kürbis heiß abwaschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel ausschaben. Dann den Kürbis in gröbere Stücke schneiden.

Paprikaschoten ebenfalls waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Kartoffeln und Möhren schälen und in grobe Würfel schneiden.

Zwiebeln auch in größere Würfel schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken.

Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, die Zwiebelwürfel mit Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Mit Currypulver bestreuen. Die Gemüse und Linsen zugeben und kurz mitbraten. Dann mit Kokosmilch bzw. Sahne und Creamed Coconut und Saft ablöschen.

Mit geschlossenem Deckel schmoren, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat.

Mit Salz, Chiliflocken, Honig (Agavendicksaft, Ahornsirup) pikant abschmecken und vor dem Servieren mit gehacktem Koriander (Petersilie) bestreuen.

Dazu gab es eine Wildreismischung und Falafel.

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Ich hatte rote Möhren im Bioladen bekommen, die dem Curry noch mehr Farbe gaben.

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Kürbiscurry mit Falafel und Wildreismischung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen schönen Nebeneffekt ergab sich aus der Sauce. Die dickte nämlich zu einem wunderbaren Brotaufstrich ein, so dass dieses Gericht wirklich bis auf den letzten Krümel Verwendung fand. Wahrscheinlich hatten die Linsen für diesen Effekt gesorgt.

linsenaufstrich

Linsenaufstrich aus der der Sauce des Kürbiscurrys