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Spaghetti-Dreierlei

Von der Spinatpizza war noch eine halbe rote Zwiebel übrig, außerdem lagen noch eine Zucchini im Kühlschrank sowie Möhren. Zusammen mit „echter“ Pasta sollte daraus mein Spaghetti-Dreierlei werden.

Statt meine Brunhild mit ihrem Spiralschneideset zu bemühen, weil ich dachte, dass sich der Aufbau nicht lohnt, habe ich in mühseliger Frickelei Möhre und Zucchini in lange Streifen geschnitten. Nächstes Mal wieder Brunhild, zumal die Reinigung des Zubehörs wirklich problemlos ist.

Zutaten für 1 Portion:

spaghettidreierlei_zutaen

  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • Spaghetti
  • 3 Zehen frischer Knoblauch
  • 1 Stück Frühlingslauch
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl mit Salbei
  • optional: Balsamico-Perlen

Zubereitung:

Zuerst die Spaghetti in einem großen Topf köchelnden Salzwassers al dente kochen.

In der Zwischenzeit Möhre und Zucchini in Juliennestreifen, die halbe rote Zwiebel in feine Halbringe sowie die Knoblauchzehen in feine Scheiben die Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden.

In einer genügend großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, rote Zwiebel und Knoblauch darin kurz anschwitzen, dann zunächst die Möhrenstreifen zugeben und unter Rühren dünsten. Dann die Zucchinistreifen ebenfalls zugeben und ebenfalls dünsten, nach und nach etwas Nudelwasser zugeben, falls das Gemüse droht anzusetzen.

Zum Schluss die gegarten Spaghetti unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit den Balsamico-Perlen garnieren.

spaghettidreierlei

Ungeplante Lachsfrikadellen mit Orangen-Sauerrahm-Sauce…

… dazu Tagliatelle und Butterbrokkoli.

Es sollte eigentlich kurz gebratene Wildlachsfilets geben. Leider habe ich sie nur als TK-Ware bekommen und nach dem Auftauen stellte sich heraus, dass es sich um zwei – zwar große – aber sehr dünne Scheiben handelten. Ich hätte sie nicht in der Pfanne gedreht bekommen, ohne dass mir alles auseinander gebröselt wäre.

Insofern improvisierte ich und machte einfach Wildlachsfrikadellen. Doch von Anfang an:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 – 300 g Wildlachsfilet, TK oder frisch
  • 1 Ei
  • Paniermehl
  • 1 – 2 EL Dill, TK oder frisch gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zitronensaft
  • 1 geh. TL Sahnemeerrettich
  • 1/2 Rezept Orangen-Sauerrahmsauce
  • 1,5 EL Butterschmalz
  • 1 kleiner Brokkoli
  • Salz, Pfeffer, frische Muskatnuss
  • 1 EL Butter
  • 300 g Tagliatelle
  • Salz

Zubereitung:

Zunächst die Orangen-Sauerrahmsauce zubereiten und warm stellen bzw. kurz vorm Servieren noch mal kurz aufkochen.

Den Brokkoli putzen, in Röschen oder Scheiben schneiden und in köchelndem Salzwasser kurz blanchieren. Abgießen, dabei das Kochwasser auffangen. Die Stiele nicht wegwerfen, sondern eine Brokkolicrèmesuppe daraus zubereiten.

Butter im Kochtopf zerlassen, den Brokkoli darin schwenken und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Im Backofen bei knapp 100 °C Umluft warm halten.

Für die Frikadellen die Lachsfilet mit einem Kochmesser gut durchhacken, dann Ei, Dill, Sahnemeerrettich untermischen und so viel Paniermehl zugeben, dass eine homogene Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

wildlachs_gehackt
Butterschmalz in einer Pfanne schmelzen, mit nassen Händen 6 Frikadellen formen und von beiden Seiten knusprig braten. Im Backofen bei knapp 100 °C Umluft warm halten.

Reichlich Salzwasser für die Pasta aufsetzen und die Tagliatelle al dente garen.

Zum Anrichten die Tagliatelle auf 2 Teller verteilen, den Butterbrokkoli obenauf legen und die Frikadellen mit der Orangen-Sauerrahmsauce daneben geben.

lachsfrikadellen

Linguine Frutti di Mare

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Eigentlich ist das schon eine Art Fertig-Fast-Food-Gericht… schnell mit Pasta und einem Glas fertigem Meeresfrüchtesalat gemacht:

meeresfruechte

Für eine Portion Linguine oder Spaghetti in kochendem Salzwasser al dente kochen. Ich nehme immer, was an Nudeln locker zwischen Daumen und Zeigefinger passt.

Den Meeresfrüchtesalat (bis auf ca. 1 EL zum Dekorieren) mit nicht zu viel Öl auf einen tiefen Teller geben. Die abgetropfte Pasta darüber geben und gut mit dem Meeresfrüchtesalat mischen. Mit den restlichen Meeresfrüchten, einem Zitronenschnitz, etwas „Grünzeug“ (bei mir etwas Selleriegrün) und ein paar Chilifäden dekorieren.

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Buon Appetito!

Linguine mit kalter Tomatensauce

Dieses Gericht ist genau das richtige bei dem derzeitigen heißen Wetter und schnell gemacht.

Für 1 Portion:

  • 100 g Linguine oder Spaghetti
  • 10 Kirschtomaten (möglichst verschiedenfarbige)
  • 1 EL Kapern
  • 1 EL schwarze Oliven ohne Kern
  • 3 EL Salbeiöl
  • grobes Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Linguine nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Tomaten würfeln und zusammen mit den Kapern, den klein geschnittenen Oliven in dem Salbeiöl marinieren. Über die Nudeln geben und mit dem Meersalz und dem Pfeffer bestreuen.

 

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Spaghetti con Rucola e Pomodori

Ich glaube, ich bin derzeit auf dem Spaghetti- beziehungsweise Pasta-Trip… Diese Woche gab es die langen, dünnen Dinger schon wieder, und zwar mit nussigem Rucola und süß-säuerlichen Tomaten.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • 8 Cocktailtomaten
  • 50 g Rucola (oder mehr)
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 getrocknete rote Chili
  • Sonnenblumenkerne (oder andere Kerne oder Nüsse)
  • optional: Parmeggiano oder Grana padano

Zubereitung:

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten vierteln, den Rucola grob hacken und beides mit 1 EL Öl, Pfeffer und Salz mischen und marinieren.

In einer einer trockenen Pfanne die Sonnenblumenkerne etwas anrösten. Das restliche Öl dazu geben und mit dem Knoblauch und der Chili kurz anrösten.

Die abgetropften Spaghetti in der Pfanne kurz durchschwenken, von der Hitze wegnehmen und die Tomaten-Rucola-Mischung vorsichtig unterheben. Sofort servieren.

Einfach Spaghetti, einfach lecker!

Wenn es schnell gehen soll, ist Pasta eigentlich immer eine gute Wahl, und sie schmeckt sogar ohne aufwendige Saucen.

Einfach ca. 150 g Spaghetti in sprudelndem Salzwasser al dente kochen. Abgießen und sofort mit grobem Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Olivenöl darüber träufeln, mit zwei Gabeln etwas mischen und zum Schluss Grana Padano oder Parmiggiano reggiano darüber geben.

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Penne mit Zucchini und Lachs

Im Tiefkühler schlummerten noch Abschnitte von Lachs (beim Fischhändler günstig erstanden und portionsweise eingefroren), im Kühlschrank dümpelte eine Zucchini ihrer Verwertung entgegen und Nudeln habe ich sowieso immer im Vorrat. Daraus wurde unter Zuhilfenahme von Sahne, ein paar Gewürzen und einem „Knubbel“ Muschelsud dieses leckere Gericht.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Lachs in Würfeln
  • 300 g Penne
  • eine mittlere Zucchini
  • Fischfond oder Muschelsud
  • 1 Becher süße Sahne
  • Noilly Prat
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Butterschmalz

Zubereitung: wie bei diesem Rezept, aber statt der Gurke die Zucchini fein würfeln und nach dem Lachs kurz anbraten.

Und schon gibt es weiteres Rezept für Susannes Dauer-Event Schatzsuche im Vorratsschrank. Ich hatte gefunden: Lachswürfel im TK-Schrank, Zucchini im Kühlschrank, Penne im Vorratsschrank.

Ratatouille als Pastasauce

Für 2 – 3 Portionen:

  • 300 – 400 g Pasta nach Wahl (bei mir: Penne)
  • 1 Aubergine
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 3 große Strauchtomaten
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Pizzagewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • 1 El Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Basilikum zum Servieren

Zubereitung:

Die Aubergine waschen und in dicke Scheiben schneiden, mit Salz in eine Schüssel geben. Mit einem Teller abdecken und beschweren. Hierdurch wird die Flüssigkeit aus den Auberginenscheiben gepresst, so dass sie das Öl nicht aufsaugen wie ein Schwamm.

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe entweder fein hacken oder andrücken und im ganzen verwenden.

Papikaschote und Tomaten schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Zucchini heiß abwaschen und ebenfalls in große Würfel schneiden.

Das Salz von den Auberginenscheiben tupfen und diese ebenfalls würfeln.

Die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Für die Ratatouille Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Auberginenscheiben zugeben und anbraten. Dann die restlichen Gemüse zugeben. Das Tomatenmark mitbraten, dann mit Rotwein ablöschen. Ein bisschen Nudelkochwasser zugeben. Ratatouille mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abschmecken.

Mit der Pasta anrichten und mit Basilikum servieren. Dazu gab es ein Gläschen Rotwein.

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Pasta mit Steak-Bohnen-Ragout

Ein kleines Steak pro Person in Streifen schneiden und wie folgt marinieren:

– 3 bis 4 Knoblauchzehen (grob gehackt)
– 4 Zweige Oregano (gehackt)
– 4 Zweige Pfefferminze (gehackt)
– 4 Zweige glattblättrige Petersilie (gehackt – alles drei sehr grob)
– etwa 1 TL fein gehackte Zitronenschale (von einer Bio-Zitrone, unter heißem Wasser gewaschen)
– 200 ml Olivenöl

Die Fleischstreifen in einen ausreichend großen Gefrierbeutel stecken, Knoblauch, Kräuter, Zitronenschale und Olivenöl zugeben. Den Gefrierbeutel entweder mit einem Gummiband oder einem speziellen Clip gut verschließen, mehrfach drehen, damit das ganze Fleisch von der Marinade bedeckt ist und in den Kühlschrank legen.

Grüne Bohnen in siedendem Salzwasser blanchieren, abgießen und abschrecken.

Pasta nach Wahl nach Packungsanweisung zubereiten.

Die Steakstreifen mit der Marinade in einer heißen Pfanne anbraten, herausnehmen und eine in Längsstreifen geschnittene Schalotte glasig dünsten. Mit etwas Rotwein ablöschen, die Bohnen und Steakstreifen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Pasta auf Tellern anrichten und mit Thymianblättchen bestreut servieren.

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Kochen „aus der Lamäng“

Man muss auch improvisieren können. So wollte ich zwischen den Feiertagen einen mediterranen Frischkäse zu einer Nudelsauce verarbeiten, als ich aber die Packung öffnete, lag ein leichter Flausch auf dem Käse. Die Nudeln hatte ich natürlich schon aufgesetzt… Was tun?

Ich habe dann schnell ein paar getrocknete Tomaten mit warmem Wasser eingeweicht und etwas Blattspinat aus dem TK-Schrank geholt. Sahne hatte ich auch noch im Kühlschrank.

Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken, in etwas Olivenöl anschwitzen; eingeweichte, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, mit dem (in der Mikrowelle – es musste ja schnell gehen) aufgetauten Spinat zugeben. Mit etwas Weißwein ablöschen, dann mit Sahne aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den (Muschel-)Nudeln servieren.

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