Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Spinatnocken auf Tomatenragout

spinatnocken

 

Das Rezept für die Spinatnocken ist aus dem aktuellen Heft „Slowly Veggie“, wo sie mit Salbeibutter serviert wurden.

Für 2 Portionen:
– Für die Nocken –

  • 125 ml Milch
  • 200 g Weißbrot vom Vortag
  • 500 g Spinatblätter (ich habe 250 g aufgetauten TK-Spinat genommen)
  • Salz
  • 2 Eier
  • geriebene Muskatnuss
  • 2 l Instantgemüsebrühe

– Für das Tomatenragout –

  • 1 Dose (450 g) stückige Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kräutersalz
  • gemahlene Chiliflocken
  • Zucker
  • etwas Rotwein
  • Olivenöl

Für die Nocken Milch aufkochen. Brot in Scheiben schneiden, im Alleszerkleinerer in etwa 1/2 cm große Flocken zerkleinern. (Anm.: Hier ist es wohl empfehlenswert, dies in Teilmengen zu machen. Ich hatte das ganze Brot hineingeworfen und hatte unten Paniermehl und oben dicke Brocken.)
Mit heißer Milch übergießen, locker mischen und ca. 20 Minuten durchziehen lassen.

Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen. In reichlich kochendem Salzwasser 2 – 3 Minuten blanchieren, in eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Gut ausdrücken und im Alleszerkleinerer fein hacken. (Oder: TK-Spinat auftauen lassen, ausdrücken und mit einem Messer gut durchhacken.)

Spinat und Eier zum eingeweichten Brot geben und rasch, aber sorgfältig zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Sollte der Teig zu weich sein, noch etwas zerkleinertes Weißbrot, sollte er zu fest sein, noch etwas Milch zugeben. Mit Salz und Muskat würzen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. (Anm.: Lieber etwas „überwürzen“, da beim Kochen ziemlich viel Geschmack verloren geht.)

In der Zwischenzeit das Tomatenragout zubereiten: Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und in etwa 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen, dann mit Rotwein ablöschen. Die stückigen Tomaten zugeben, mit Kräutersalz und Chiliflocken abschmecken und etwas einkochen lassen.

Weiter geht’s mit den Nocken: Die Gemüsebrühe in einem großen weiten Topf zum Kochen bringen. Mit zwei Esslöffeln aus der Brotmasse Nocken formen und in die kochende Brühe legen. Nach 3 – 4 Minuten steigen sie an die Oberfläche. Mit einer Schaumkelle heraus fischen und auf dem Tomatenragout anrichten.

 

Kartoffel-Steinpilz-Gratin

Dieses leckere Gericht ist der App „Go Veggie“ von Stevan Paul entnommen. Dazu gab es Linsen-Rucola-Tomatensalat.

Für 4 Portionen:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Butter
  • 150 ml Schlagsahne
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 8 getrocknete Steinpilze
  • Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

Schalotten fein würfeln. Die getrockneten Steinpilze klein schneiden. Knoblauchzehe in Scheiben schneiden.

Butter in einem Topf schmelzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Steinpilze zugeben. Gemüsebrühe und Schlagsahne zugeben und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden (ich habe dazu eine Mandoline genommen, damit die Garzeit nicht so lang ist). Dachziegelartig in eine Form schichten und mit der Gratinsauce begießen.

Im heißen Ofen bei 220 Grad auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten garen.

Vor dem Servieren habe ich noch etwas gehackte Petersilie über das Gratin gegeben.

kartoffelgratin_linsensalat

Das war mal wieder ein sehr leckeres Rezept von Stevan Paul. Bisher hat der Mann mich ja noch nicht enttäuscht!

 

Blog-Event XCVI – Linsen

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Tina von Lunch for One richtet bei Zorra das Blog-Event zum Thema Linsen aus.

Quasi auf den letzten Drücker präsentiere ich ein Gericht, bei dem die Linsen zwar nur eine Nebenrolle, aber eine leckere, spielen, weil ich ja eigentlich keine Hülsenfrüchte essen sollte – dabei sind sie so vielseitig.

Gestern gab es Kartoffelgratin mit einem Salat aus Pui-Linsen, Kirschtomaten und Rucola.

Für ca. 2 Portionen Salat braucht man:

  • 60 g Pui-Linsen
  • 1 Schalotte
  • 1/2 Bund Rucola
  • 8 Kirschtomaten
  • Olivenöl
  • Himbeeressig (oder eine andere fruchtige Sorte)
  • evtl. etwas Gemüsebrühe oder Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Linsen mit ca. der doppelten Menge Wasser aufsetzen. Zum Kochen bringen und weich kochen (das dauert so ca. 30 Minuten, hängt aber von der Linsensorte ab).

Die Schalotte fein würfeln und, wenn gewünscht, in wenig Olivenöl weich dünsten. Ich mache das, weil ich keine rohen Zwiebeln vertrage. Wer damit keine Probleme hat, kann die Schalotten natürlich auch roh verwenden.

Die fertigen Linsen abgießen, die Schalotten zugeben und mit Himbeeressig und Olivenöl mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls man zu wenig Salatsauce hat, etwas Gemüsebrühe oder Wasser zugeben.

Rucola und Tomaten waschen, nach Wunsch Rucola einmal durchschneiden und die Tomaten halbieren oder vierteln.

Kurz vor dem Servieren die Linsen mit der Salatsauce unterheben.

linsensalat

 

Falafel mit orientalischem Gemüse

Ja, mich gibt’s noch. Leider hatte ich in letzter Zeit extreme Probleme mit dem Gewicht, so dass es meistens nur Brote gab.

Am Sonntag habe ich das erste Mal wieder „richtig“ gekocht und zwar dieses hier.

Und gestern gab es Falafel (diesmal noch aus der Tüte, aber es geht auch selbstgemacht!) mit einer Mischung aus Möhren, Paprika und Zucchini.

falafel

Lassen wir die Falafelmischung mal außen vor… außerdem braucht Ihr für

2 – 3 Portionen:

  • 1/2 Tasse (Basmati-)Reis
  • 1 Tasse Wasser
  • 3 mittelgroße Möhren – in schräge Scheiben geschnitten
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote – geschält u. in Würfel geschnitten
  • 1/2 Zucchini – evt. halbieren und in Scheiben geschnitten
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1 Stück gehackter Ingwer
  • Olivenöl
  • Salz
  • Ras el Hanout
  • Chiliflocken gemahlen
  • etwas abgeriebene Zitronenschale u. -saft
  • Agavensirup (alternativ Honig, Ahornsirup oder Zucker)
  • etwas getrocknete Minze (falls vorhanden)
  • gehackte frische Minze und Petersilie

Zubereitung:

Reis mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Platte abschalten und bei geschlossenem Deckel  quellen lassen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und getrocknete Minze darin dünsten. Die Möhrenscheiben zugeben, Agavensirup zugeben und etwas karamellisieren lassen. Paprika und Zucchini zugeben, etwas anbraten und wenig Wasser angießen.

Mit Salz, Ras el Hanout, Chiliflocken, Zitronenschale und -saft pikant abschmecken.

Zum Schluss Minze und Petersilie unterrühren und sofort mit Reis und Falafel servieren.

Altes Gemüse – Teil 3

stielmus1

Na, wer weiß, was das ist? Die Lösung lautet Stielmus, auch Rübstiel genannt. Wikipedia weiß folgendes über dieses Gemüse zu sagen.

Als Rübstiel bezeichnet man die als Gemüse verwendeten Stiele und Blätter von Speiserüben- oder Kohlpflanzen beziehungsweise eine eigenständige, vom Rübsen abstammende Varietät (Brassica rapa var.rapifera subvar. pabularia) mit stark gefiederten Blättern. […] Rübstiel hat einen fein-säuerlichen Geschmack und wird am besten frisch nach der Ernte verzehrt, weil die zarten Blätter schnell welken. Das Gemüse ist vor allem im Rheinland und in Westfalen bekannt. Dort werden die Stiele der jungen Mai- und Herbstrüben meist gehackt und gedünstet zu Fleischgerichten serviert. Üblich ist auch eine Mischung mit Kartoffelpüree oder Stampfkartoffeln. In weiteren traditionellen Zubereitungen wird er zu Eintopf oder roh zu Salat verarbeitet. [ganzen Artikel lesen]]

Ich habe das letzte Mal als Kind Stielmus gegessen und wusste natürlich nicht so recht, wie man es zubereitet. Aus verschiedenen Rezepten, die ich im Internet gefunden habe, habe ich mir mein eigenes Rezept zusammen gestellt.

Für 4 Portionen:

  • 2 Bund Stielmus
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 ml Weißwein
  • 1 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Zitronensaft
  • 4 mittelgroße Kartoffeln

Zubereitung:

Die Wurzelenden vom Stielmus abschneiden, in kaltem Wasser gründlich waschen. Die Stiele fein, die Blätter etwas gröber hacken.
Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und in wenig kochendem Salzwasser garen.

Zwiebel würfeln, in Butterschmalz glasig dünsten. Mit Wein ablöschen, das Stielmus zugeben und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Mit Sahne aufgießen und mit den Gewürzen abschmecken. Die gegarten Kartoffelwürfel unterrühren.

Bei uns gab es sogenannte Lupinenschnitzel der Firma Alberts dazu, die uns leider überhaupt nicht geschmeckt haben. Dem GöGa hat das Gemüse leider auch nicht geschmeckt, insoweit wird das Stielmus wohl ein einmaliger Versuch sein.

stielmus2

Tabouleh

Wikipedia weiß, dass dieser leckere Salat aus der libanesischen Küche stammt. Er kann mit Bulgur oder auch Couscous zubereitet werden. Ich liebe ihn als relativ schnell zubereitetes Mittagessen. So mache ich ihn gerne.

Für 1 Portion:

  • 1/2 Tasse Instant-Couscous
  • 1 Tasse kochendes Wasser
  • 1/2 Tasse TK-Erbsen
  • 1/4 Schlangengurke
  • 1 Strauchtomate
  • 1/2 Tasse glattblättrige Petersilie
  • 1/2 Tasse frische Minze
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft und abgeriebene -schale
  • Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous in einer Schüssel mit den TK-Erbsen vermischen. Mit kochendem Wasser aufgießen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Salatgurke heiß abwaschen, halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel auskratzen. Gurke in kleine Würfel schneiden. Mit der Tomate genauso verfahren.

Die Kräuter nicht zu fein hacken. Mit dem Gemüse unter den gequollenen Couscous mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss mit dem Olivenöl beträufeln, alles gut durchmischen und servieren.

tabouleh

Ratatouille als Pastasauce

Für 2 – 3 Portionen:

  • 300 – 400 g Pasta nach Wahl (bei mir: Penne)
  • 1 Aubergine
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 3 große Strauchtomaten
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Pizzagewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • 1 El Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Basilikum zum Servieren

Zubereitung:

Die Aubergine waschen und in dicke Scheiben schneiden, mit Salz in eine Schüssel geben. Mit einem Teller abdecken und beschweren. Hierdurch wird die Flüssigkeit aus den Auberginenscheiben gepresst, so dass sie das Öl nicht aufsaugen wie ein Schwamm.

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe entweder fein hacken oder andrücken und im ganzen verwenden.

Papikaschote und Tomaten schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Zucchini heiß abwaschen und ebenfalls in große Würfel schneiden.

Das Salz von den Auberginenscheiben tupfen und diese ebenfalls würfeln.

Die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Für die Ratatouille Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Auberginenscheiben zugeben und anbraten. Dann die restlichen Gemüse zugeben. Das Tomatenmark mitbraten, dann mit Rotwein ablöschen. Ein bisschen Nudelkochwasser zugeben. Ratatouille mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abschmecken.

Mit der Pasta anrichten und mit Basilikum servieren. Dazu gab es ein Gläschen Rotwein.

penne_ratatouille

Gehsse inne Stadt, was macht Dich dann satt?

Ne Currywurst!

Letzte Woche fand ich bei Facebook einen Link zur Currywurst nach Tim Mälzer. Letzten Samstag probierte ich das Rezept aus und die Sauce war wirklich super lecker. Statt der Kalbsbratwürste hatte ich vegetarische Bratwürste (von Aldi-Süd) genommen, die allerdings nicht so lecker war. Es gibt bessere Sorten.

Dazu gab es Kartoffelecken statt Pommes und einen gemischten Salat.

currywurst

Feuriges Kartoffelgulasch

Das Rezept hatte ich irgendwann mal in irgendeiner Zeitschrift entdeckt. In der Zutatenliste standen jede Menge Fertiggewürzmischungen, die ich alle ersetzt bzw. weg gelassen habe. Deshalb kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hierbei um „mein Rezept“ handelt. 😉

Für 2 Portionen:

  • 500 – 600 g Kartoffeln
  • 1 rote Paprikaschote (oder bunt gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Schmand (Crème fraîche, Saure Sahne)
  • ein paar Spritzer Worcestershiresauce
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Chiliflocken (gemahlen)
  • 1 EL Öl

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschote waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden; Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Chilischote fein würfeln.

Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebelringe, Chilischote und Paprika darin anschwitzen. Tomatenpüree zugeben, gut verrühren und kurz mit dünsten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.

Schmand unterrühren, mit den Gewürzen pikant abschmecken und weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

kartoffelgulasch

 

Gemüseküchlein mit Meerrettichsauce

Ich hatte noch etwas von der Füllung der Kohlrouladen sowie Meerrettichsauce übrig. Den größten Teil der Sauce hatte ich heute früh bereits eingefroren, den Rest verdünnte ich mit der frischen selbst gemachten Gemüsebrühe.

Die Rouladenfüllung habe ich in einem Teelöffel zerlassenem Butterschmalz von beiden Seiten gebraten.

Das Gemüseküchlein habe ich mit etwas Sauce angerichtet, dazu gab’s etwas Blattsalat.

Mein Mittagessen heute:

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