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Die kulinarische Weltreise: Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Galgant und Kokosmilch (Laos)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Ich habe länger überlegt, ob ich dieses Rezept für den Abstecher nach Laos, wohin es im April im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft geht, posten soll.

Denn eigentlich haben wir eine Kochbox von Konkrua (aus Thailand) verwendet. Bei der Suche nach Rezepten aus Laos habe ich herausgefunden, dass auch dort, speziell im Süden des Landes an der Grenze zu Thailand Tom Kha gegessen wird.

Da uns die Suppe richtig gut geschmeckt hat, nehme ich sie noch mit nach Laos.

Bei Konkrua sind alles Gewürze und Kräuter abgestimmt, es sind aber keine Fertiggerichte im herkömmlichen Sinne, denn gekocht wird ja immer noch mit frischen Zutaten. Enthalten sind Kokosmilch, Tom Kha-Currypaste, Fischsauce, getrocknete Kräutermischung und Palmzucker. So hat man alles, was man braucht, ohne sich zig Gewürze „auf Halde“ legen zu müssen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 400 g Hühnerfleisch 
  • 200 g Champignons oder andere Pilze
  • 150 g Cherrytomaten
  • 400 ml Kokosmilch *)
  • 50 g Tom Kha-Currypaste *)
  • 30 ml Fischsauce *)
  • 40 g Palmzucker *)
  • 15 g getrocknete Kräutermischung *)
  • frischer Koriander, Chilischote, Limette, Frühlingszwiebelringe zur Deko
  • außerdem: 300 g Jasminreis, 240 ml Wasser

*) aus der Kochbox

Zubereitung:

Jasminreis nach Lieblingsmethode garen.

In der Zwischenzeit für die Suppe Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, Cherrytomaten halbieren, Champignons je nach Größe ebenfalls halbieren oder vierteln.

Hälfte der Kokosmilch zum Kochen bringen, Currypaste und Kräutermischung zugeben. Hühnerfleisch und das Wasser zugeben, auf kleiner Flamme garen.

Restliche Kokosmilch mit Cherrytomaten und Pilzen mit Palmzucker und Fischsauce zugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.

Reis in Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und mit Koriander, Chili und Limette dekorieren.

Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Kua Mee – Gebratene Nudeln aus Laos

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Im April geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft wieder einmal nach Südostasien und zwar in den einzigen Binnenstaat dort: Laos, offiziell – transkribiert – Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao, Demokratische Volksrepublik Laos auf Deutsch. Das Land grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar, hat etwa 7,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Wie so oft bei Ländern, die den Zusatz „demokratisch“ im Namen tragen, geht es auch in Laos leider alles andere als demokratisch zu. Immer wieder kommt es zu Menschenrechtsverletzungen. Mehr über Laos kann man auf Wikipedia nachlesen.

Kommen wir nun aber zur laotischen Küche, die von frischen Kräutern, scharfen Aromen und einfachen, regionalen Zutaten geprägt, dabei stark beeinflusst von thailändischer, vietnamesischer und französischer Küche (Laos gehörte neben Kambodscha und Vietnam zum ehemaligen französischen Protektorat Indochina.) ist.

Klebreis (Khao Niao) ist das immer präsente Nationalgericht, das gedämpft in Bambuskörben serviert wird.

Hauptzutaten der laotischen Küche sind Reis, Fisch aus dem Mekong, Gemüse, Chili, Limette, Koriander, Minze und Fischsauce. Mahlzeiten umfassen Reis, Suppe, Fleisch/Fisch und Dipsaucen, die von regionalen Varianten beeinflusst sind. Hauptsächlich in der Hauptstadt Vientiane gibt es noch Erinnerungen an die französiche Esskultur, wie z. B. Baguettes.

Auf Märkten findet man bunte Streetfood-Stände mit Grillfleisch und Salaten, die das Herz der laotischen Esskultur bilden.

Beliebte Gerichte sind u. a.

  • Laap (Larb): Hackfleischsalat (Huhn, Rind, Fisch) mit Kräutern, geröstetem Reis und Limette – pikant und erfrischend.
  • Tam Mak Hung: Grüner Papayasalat mit Chili und Fischsauce, ähnlich thailändischem Som Tam.
  • Sai Oua: Würzige Kräuterwurst aus Schweinefleisch, gegrillt.
  • Mok Pa: Gedämpfter Fisch in Bananenblatt.
  • Khao Piak Sen: Klebrige Reisnudelsuppe mit Schweinebrühe.
  • Khao Jee Pâté: Französisch inspiriertes Baguette-Sandwich mit Paté und Gemüse.

Süßspeisen mit Kokosmilch (z. B. Khao Tom Mat), Dips wie Jeow Bong und Bier wie Beerlao ergänzen das Angebot. Vegetarische Optionen sind machbar, Streetfood ist günstig und vielfältig.

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