Tabouleh

Wikipedia weiß, dass dieser leckere Salat aus der libanesischen Küche stammt. Er kann mit Bulgur oder auch Couscous zubereitet werden. Ich liebe ihn als relativ schnell zubereitetes Mittagessen. So mache ich ihn gerne.

Für 1 Portion:

  • 1/2 Tasse Instant-Couscous
  • 1 Tasse kochendes Wasser
  • 1/2 Tasse TK-Erbsen
  • 1/4 Schlangengurke
  • 1 Strauchtomate
  • 1/2 Tasse glattblättrige Petersilie
  • 1/2 Tasse frische Minze
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft und abgeriebene -schale
  • Olivenöl

Zubereitung:

Den Couscous in einer Schüssel mit den TK-Erbsen vermischen. Mit kochendem Wasser aufgießen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Salatgurke heiß abwaschen, halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel auskratzen. Gurke in kleine Würfel schneiden. Mit der Tomate genauso verfahren.

Die Kräuter nicht zu fein hacken. Mit dem Gemüse unter den gequollenen Couscous mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluss mit dem Olivenöl beträufeln, alles gut durchmischen und servieren.

tabouleh

Ratatouille als Pastasauce

Für 2 – 3 Portionen:

  • 300 – 400 g Pasta nach Wahl (bei mir: Penne)
  • 1 Aubergine
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Zucchini
  • 3 große Strauchtomaten
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Pizzagewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • 1 El Olivenöl
  • 100 ml Rotwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Basilikum zum Servieren

Zubereitung:

Die Aubergine waschen und in dicke Scheiben schneiden, mit Salz in eine Schüssel geben. Mit einem Teller abdecken und beschweren. Hierdurch wird die Flüssigkeit aus den Auberginenscheiben gepresst, so dass sie das Öl nicht aufsaugen wie ein Schwamm.

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe entweder fein hacken oder andrücken und im ganzen verwenden.

Papikaschote und Tomaten schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Zucchini heiß abwaschen und ebenfalls in große Würfel schneiden.

Das Salz von den Auberginenscheiben tupfen und diese ebenfalls würfeln.

Die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.

Für die Ratatouille Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Auberginenscheiben zugeben und anbraten. Dann die restlichen Gemüse zugeben. Das Tomatenmark mitbraten, dann mit Rotwein ablöschen. Ein bisschen Nudelkochwasser zugeben. Ratatouille mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abschmecken.

Mit der Pasta anrichten und mit Basilikum servieren. Dazu gab es ein Gläschen Rotwein.

penne_ratatouille

Rindfleisch mit Meerrettichsauce

Wir sind ja nicht komplett unter die Vegetarier gegangen, auch wenn das in letzter Zeit ein bisschen so den Eindruck gemacht haben mag.

Wenn meine Oma Rindfleisch mit Meerrettichsauce machte, mochte ich das nie. Wahrscheinlich, weil mir als Kind der Meerrettich zu scharf war. Schließlich war ich erst acht, als meine Oma starb. Die Meerrettichsauce, die ich letztens zu den Kohlroulade gemacht hatte, war ja megalecker, so dass ich dachte, ich könnte dieses Gericht aus meiner Kindheit noch einmal probieren.

Ich kaufte ein schönes Stück Rindfleisch zum Kochen und ging dann Sonntag früh frisch zu Werke. Zunächst holte ich die eingefrorene Meerrettichsauce aus dem TK-Schrank. Das Fleisch habe noch etwas pariert und zusammen mit

  • 1 Möhre
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Stück Pastinake
  • 2 Stielen glatter Petersilie
  • 1 Stiel Thymian
  • 1 Zwiebel
  • Meersalz
  • Pfefferkörnern
  • Senfkörnern

in kaltem Wasser aufgesetzt, zum Kochen gebracht und auf kleiner Temperatur ca. 1,5 Stunden vor sich hin simmern lassen.
Das Fleisch fiel so auseinander und war super zart.

Das Fleisch habe ich mit der Meerrettichsauce und mit mehlig kochenden Kartoffeln (die kann man so schön in der Sauce zermatschen) serviert. Dazu gab es einen grünen Salat und ein Schlückchen Weißwein.

rindfleisch_meerrettich

Was mich nur gewundert hat: Es heisst ja immer, man solle das Fleisch gegen und nicht mit der Faser schneiden, sonst könne man es nicht kauen. Das Fleisch ließ sich aber gar nicht gegen die Faser schneiden und war trotzdem total zart und auch leicht zu kauen.

 

Gehsse inne Stadt, was macht Dich dann satt?

Ne Currywurst!

Letzte Woche fand ich bei Facebook einen Link zur Currywurst nach Tim Mälzer. Letzten Samstag probierte ich das Rezept aus und die Sauce war wirklich super lecker. Statt der Kalbsbratwürste hatte ich vegetarische Bratwürste (von Aldi-Süd) genommen, die allerdings nicht so lecker war. Es gibt bessere Sorten.

Dazu gab es Kartoffelecken statt Pommes und einen gemischten Salat.

currywurst

Feuriges Kartoffelgulasch

Das Rezept hatte ich irgendwann mal in irgendeiner Zeitschrift entdeckt. In der Zutatenliste standen jede Menge Fertiggewürzmischungen, die ich alle ersetzt bzw. weg gelassen habe. Deshalb kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hierbei um „mein Rezept“ handelt. 😉

Für 2 Portionen:

  • 500 – 600 g Kartoffeln
  • 1 rote Paprikaschote (oder bunt gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Schmand (Crème fraîche, Saure Sahne)
  • ein paar Spritzer Worcestershiresauce
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Chiliflocken (gemahlen)
  • 1 EL Öl

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Paprikaschote waschen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden; Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Chilischote fein würfeln.

Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebelringe, Chilischote und Paprika darin anschwitzen. Tomatenpüree zugeben, gut verrühren und kurz mit dünsten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen.

Schmand unterrühren, mit den Gewürzen pikant abschmecken und weitere 10 – 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

kartoffelgulasch

 

Gemüseküchlein mit Meerrettichsauce

Ich hatte noch etwas von der Füllung der Kohlrouladen sowie Meerrettichsauce übrig. Den größten Teil der Sauce hatte ich heute früh bereits eingefroren, den Rest verdünnte ich mit der frischen selbst gemachten Gemüsebrühe.

Die Rouladenfüllung habe ich in einem Teelöffel zerlassenem Butterschmalz von beiden Seiten gebraten.

Das Gemüseküchlein habe ich mit etwas Sauce angerichtet, dazu gab’s etwas Blattsalat.

Mein Mittagessen heute:

gemuesekuechleinjpg

Gemüsebrühe selbstgemacht

Das ist ja wirklich kein Hexenwerk und das Ergebnis schmeckt auch noch gut!

Zutaten für 2 Liter:

  • 1 (2) Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Petersilienwurzel
  • (1 Stück Pastinake)
  • 1 Tomate
  • 200 g saubere Gemüseabfälle
  • 2 Zweige Petersilie
  • 1 (2) Knoblauchzehe
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Fenchelsaat (hatte ich leider nicht)
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL getrocknetes Bohnenkraut (hatte ich auch nicht, habe statt dessen Majoran und einen Zweig Thymian genommen)
  • 3 getrocknete (Stein-)Pilze
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • (Meer-)Salz
  • 2 l Wasser

Zubereitung:
Möhre, Zwiebeln, Petersilienwurzel und Tomate gründlich waschen und klein schneiden.
Mit den sauberen Gemüseabfällen, Petersilien- und Thymianzweigen in einen Topf geben. Gewürze zugeben und mit dem Wasser auffüllen.

Den Brühenansatz bei bei milder Hitze langsam aufkochen lassen. 10 (20) Minuten leise köcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Brühe durch ein feines Sieb passieren.

Fertige Brühe entweder direkt weiter verwenden oder in einem Schraubglas im Kühlschrank (bis zu vier Tagen) aufbewahren bzw. einfrieren.

Dieses Rezept ist der App Go Veggie von Stevan Paul entnommen und etwas an meine Gegebenheiten angepasst (in Klammern).

gemuesebruehe_herd

Ich mag keine Kohlrouladen! Oder doch?

Ich habe da wohl ein Kindheitstrauma. Das bisher erste und einzige Mal, dass ich Kohlrouladen gegessen hatte, haben sie mir überhaupt  nicht geschmeckt. Sie waren nicht selbstgemacht, sondern beim Metzger gekauft. Die Füllung aus Mett hatte einen komischen Geschmack. Und so beschloss ich an jenem Tag: Ich mag keine Kohlrouladen.

Nun habe ich ja im Dezember das Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) zum Geburtstag bekommen. Darin war auch ein Rezept für Kohlrouladen, natürlich ohne Fleisch, das sich eigentlich ganz gut anhörte.

Versuch macht klug, deshalb kochte ich das Rezept gestern nach. Und was soll ich sagen: megalecker.

Ich habe ein paar Änderungen bzw. Anpassungen vorgenommen, die ich in Klammern dazu geschrieben habe.

 

Wirsingrouladen mit Wintergemüse und Meerrettichsauce

Zutaten sind für 4 Portionen; ich habe sie für uns zwei halbiert.

Zutaten für die Rouladen:

      • 80 g grobe Perlgraupen
      • Salz
      • 1 kleiner Wirsing (800 g)
      • 150 g Möhren
      • 150 g Pastinaken
      • 80 g Sellerie
      • 80 g Lauch (hatte ich zu kaufen vergessen, ging auch ohne)
      • 1 Zwiebel
      • 5 EL Sonnenblumenöl
      • 1 TL Kümmelsaat (mag ich nicht, habe ich weg gelassen)
      • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
      • Muskatnuss
      • etwas Zucker
      • 2 Eier (M)
      • 100 ml Sahne
      • 60 g Semmelbrösel
      • Butter für die Form
      • 250 ml Gemüsebrühe

Zutaten für die Meerrettichsauce:

  • 30 g Butter
  • 150 ml Milch (hatte ich nicht, habe einfach etwas mehr Sahne und Gemüsebrühe genommen)
  • 200 ml Gemüsebrühe (ich habe das Kochwasser von den Wirsingblättern genommen)
  • 200 ml Sahne
  • 25 g Mehl (Type 405)
  • etwas frische Meerrettichwurzel (habe ich bekommen, statt dessen Meerrettich aus dem Glas)
  • Salz
  • Prise Zucker

Zubereitung für die Kohlrouladen:
Perlgraupen in einem Sieb unter lauwarmem Wasser waschen (dabei wird die Stärke von den Körnern gewaschen), dann in kochendem Salzwasser 30 Minuten garen.

Acht große Außenblätter vom Wirsing abschneiden und in kochendem Salzwasser 2 Minuten kochen. In kaltem Wasser abkühlen. Zwischen Küchentüchern trocken tupfen, harte Strünke am Ende der Blätter herausschneiden.

Perlgraupen abgießen und kalt abschrecken. Übrigen Wirsing entstrunken und fein würfeln. Möhren und Pastinaken schälen und fein würfeln. Sellerie, Lauch und Zwiebeln putzen und fein würfeln.
(Die Gemüseabfälle habe ich zur Seite gestellt, um eine Gemüsebrühe daraus zu kochen.)

Öl in einem Bräter erhitzen, Gemüse darin bei mittlerer Hitze 10 Minuten goldbraun braten. Graupen und Kümmel zugeben und noch 1 Minute braten. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise frisch geriebener Muskatnuss und Zucker würzen und abkühlen lassen.

Eier, Sahne und Brösel gut mit dem abgekühlten Gemüse vermengen. Füllung auf Blätter verteilen. Blattseiten links und rechts über der Füllung einschlagen, dann zur Roulade rollen. (Ich hatte einen relativ kleinen Wirsing erwischt, so dass die Blätter entsprechend klein waren und das wickeln etwas schwierig war. Also lieber einen größeren Kopf nehmen und mögliche Reste anderweitig verwenden.)
Mit der Schnittstelle nach unten in eine gebutterte Form geben und Gemüsebrühe zugießen. Im heißen Ofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 30 Minuten garen.
(Da mein Backofen kaputt ist, habe ich die Rouladen einfach im Bräter auf dem Herd geschmort.)

Zubereitung für die Meerrettichsauce:
Butter mit Milch, Brühe, Sahne und Mehl mit einem Schneebesen in einem Topf verrühren. Auf den Herd setzen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen aufkochen. 2 Minuten kochen lassen. Meerrettich schälen und nach Geschmack fein reiben. (Da ich ja keine Meerrettichwurzel bekommen habe, habe ich geriebenen Meerrettich aus dem Glas genommen; davon ca. 4 Teelöffel.)

Meerrettich und Weißwein unter die Sauce rühren, Sauce mit Salz und Zucker abschmecken. Sauce zu den Rouladen servieren, nach Geschmack mit zusätzlichem Meerrettich servieren.

Die Beilagenempfelung im Buch sind Pell- oder Salzkartoffeln, aber wir wurden auch ohne mehr als satt.

Sowohl die Füllung, als auch die Meerrettichsauce waren super lecker, und so zog ich das Fazit:

Doch, ich mag Kohlrouladen!

kohlroulade