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„Arbeitsurlaub“ in Bonn, Teil 1

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Es war wieder so weit: Am 20. Mai durfte ich meinen vierten Nierengeburtstag feiern und war zu diesem Zweck zur Jahreskontrolle in meiner Transplantationsklinik Köln-Merheim. Wie die Jahre zuvor verbinde ich diesen Termin immer mit einem Aufenthalt in des GöGas Pendlerwohnung in Bonn. Er hatte die Woche Urlaub genommen, so dass wir einiges unternehmen konnten.

Am 28. Mai werde/wurde ich zudem noch in derselben Klinik am Grauen Star operiert. An Christi Himmelfahrt ist die Rückreise nach Soest geplant.

 

Im folgenden erzähle ich so ein bisschen von unseren Unternehmungen und berichte gerne von unseren kulinarischen Erlebnissen.

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Kochen im Mai

So schön, wie auf dem Bild aus dem Kalender des Schülerprojekts Alde-Sign.de war der Monatsanfang nicht. Generell ist aber so ein Spaziergang über die alte Stadtmauer gerade im Mai ein wunderschönes Erlebnis, wenn in der Gräfte (ehemaliger Wassrgraben) außerhalb und den Gärten innerhalb des Walls alles grünt und blühlt.

Ganz abgesehen von dem bescheidenen Wetter hatte ich auch wieder mit einer Miniküche zu tun: Wie im März letzten Jahres verbrachte ich zwei Wochen bei dem GöGa in Bonn  und größer ist die Küche leider nicht geworden.

Teilweise hielten wir uns mit Ausgehen oder einfachen Gerichten wie Currywurst mit Brot über Wasser, teilweise habe ich auch ein bisschen gekocht. Genial war, dass ich dem GöGa eine Woche vorher unseren Sandwich-Toaster mitgegeben habe, so dass wir zwei- oder dreimal „Calzone für Arme“ machen konnten. Meine Lieblingskombi dabei war Mozzarella, Serranoschinken, getrocknete Tomaten und Basilikum. Probiert das mal aus!

Jetzt folgen mal ein paar Impressionen.

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KUEB – Kochen unter erschwerten Bedingungen

Ich war die ersten beiden Märzwochen in der Pendlerwohnung des GöGas in Bonn, weil a) die Fußböden in den beiden Fluren in Soest abgeschliffen und versiegelt worden sind und b) weil ich mal wieder etwas „Großstadtluft“ schnuppern wollte und c) weil ich wegen einiger verschlechterter Werte außer der Reihe zur Blutabnahme in mein Transplantationszentrum in Köln musste.

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Dies ist die „Küche“ die sich in dem Einzimmerappartment befindet: zwei Elektroplatten, darunter der Kühlschrank und eine Spüle. Im Prinzip gibt es keine Ablagefläche, auf der man Zutaten vorbereiten, also schälen, schneiden usw. kann und darum auch nichts, wo man die vorbereiteten Zutaten abstellen könnte.

Der GöGa isst ja mittags in der Kantine und macht sich abends nur was schnellen, z. B. eine TK-Pizza (Mikrowelle mit Heißluftfunktion ist vorhanden) oder andere Fertiggerichte. Aber ich kann nicht zwei Wochen am Stück nur Fertigfastfood essen.

Alternativen sind also Essengehen (was wir auch ein paar mal gemacht haben) oder dann doch selber kochen.

Was ich mit etwas Planung hinbekommen habe, sind die folgenden Gerichte:

Eine weitere Erschwernis ist, dass es natürlich keine Spülmaschine gibt und alles per Hand gespült werden muss. Da will man ja auch nicht tausend Töpfe und Tiegel dreckig machen.