Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Pizza mit Champignons, Paprikaschote und gekochtem Schinken

Am vergangenen Freitag gab es bei uns mal wieder selbst gemachte Pizza. Für den Boden hatte ich morgens wieder meinen erprobten Teig angesetzt, von dem ich abends dann etwas weniger als die Hälfte für die Pizza nahm. Aus dem Rest gab es am Sonntagmorgen frisch gebackene Brötchen.

Den Teig habe ich wie im Rezept beschrieben ausgewalkt und auf ein gelochtes Pizzablech gegeben. Als Belag kamen dieses Mal, neben Tomatensugo (wie in diesem Rezept beschrieben zubereitet) und Mozzarella, Champignonscheiben, rote Zwiebel- und Paprikastreifen sowie gekochter Schinken und oben drüber noch 2 – 3 EL geriebener Gouda auf die Pizza.

Bei 250 °C Ober-/Unterhitze 10 – 15 Minuten backen.

Es war mal wieder sehr lecker und sättigend; eine Pizza reichte locker für uns zwei.

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Tumbet mit Schweineschnitzelchen und P’amb oli

Hier hatte ich schon mal Tumbet gemacht. Die Zutaten habe ich verdoppelt, denn ich dachte mir, dass wir dann für beide Pfingsttage etwas zu essen hätten. Ich gebe hier aber die Zutaten für zwei Personen an.

Dazu gab es dann jeweils ein Schweineschnitzel (montags ein Rindersteak) und eine Scheibe P’amb oli. Leider gab es dieses Mal beim Metzger kein Ibérico-Schwein, so dass wir Duroc nahmen. Das war auf jeden Fall auch super zart und gut im Geschmack, brachte aber doch nicht diesen typischen Eigengeschmack des schwarzen Schweins mit, bei dem man eigentlich komplett auf Gewürze verzichten kann.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Zunächst das Tumbet zubereiten. Da dies sehr arbeitsintensiv ist, habe ich direkt nach dem Frühstück damit angefangen. Die Auflaufform mit dem Gemüse habe ich dann mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zum Abendessen im Kühlschrank aufbewahrt.

Zum Essen die Schweineschnitzel aus dem Kühlschrank nehmen und das Tumbet dann entgegen der Angaben im Originalrezept ca. 30 Minuten bei 150 °C Umluft in den Backofen stellen.

Das Brot in relativ dicke Scheiben schneiden und von beiden Seiten mit Olivenöl bestreichen. In der heißen Grillpfanne knusprig braten, auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Schweineschnitzel so dünn wie möglich klopfen. Von beiden Seiten salzen und pfeffern und ebenfalls in der Grillpfanne von beiden Seiten braten.

Die drei Komponenten auf Tellern anrichten und vom Urlaub träumen.

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Pan moreno – Mallorquinisches Bauernbrot

Noch ganz unter dem Eindruck des zurückliegenden Urlaubs wollte ich mich letztes Wochenende mal am Pan moreno (braunes Brot), jenem typisch mallorquinischem Brot versuchen, das u. a. für P’amb oli genommen wird.

Die Recherche nach einem „Originalrezept“ erwies sich trotz rudimentärer Spanischkenntnissen und einem Online-Wörterbuch als schwierig, weil tatsächlich Zutaten genannt wurden, die mir im wahrsten Wortsinn „spanisch“ vorkamen.

Schließlich fand ich dieses Rezept auf Chefkoch, an das ich mich buchstabengetreu hielt.

Nach dem Kneten hatte ich einen herrlichen Belag für Streuselkuchen in der Schüssel, aber sicher keine Basis für ein Brot. Ich knetete noch ein bisschen Wasser unter, bis es wenigstens halbwegs formbar war, aber trotz 50 Minuten Gehzeit, war alles noch genauso platt wie vorher. Unverzagt machte ich weiter mit der zweiten Gehzeit und dem Backen.

Das Brot sah etwas sehr „verkrüppelt“ aus und die Krume war trocken und bröselig. Nach zwei Tagen konnte man schon keine vernünftigen Scheiben mehr schneiden.

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Geschmacklich war das Brot gut und ich konnte Pfingstsonntag auch tatsächlich P’amb Oli daraus machen, aber danach, wie gesagt, kamen keine Schnitten mehr zustande sondern nur mehr oder weniger große Brösel.


Natürlich darf man sich nicht entmutigen lassen! Deshalb backte ich gestern noch einmal ein Pan moreno, mit etwas verändertem Rezept und siehe da, es  ist ganz toll geworden.

Zutaten für mein Pan moreno:

  • 320 g Weizenmehl 550
  • 80 g Roggenmehl
  • 10 g Trockenhefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Meersalz
  • 240 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml Olivenöl

Meine Zubereitung:

In einer kleinen Schüssel die Hefe mit dem Zucker und dem lauwarmen Wasser gut verrühren.

Inzwischen das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine abwiegen. In die Mitte eine tiefe Kuhle drücken, auf dem oberen Mehlrand das Salz verteilen.

Wenn das Hefewasser anfängt, Blasen zu werfen, dieses vorsichtig in die die Mehlkuhle geben und darüber das Olivenöl.

Mit der Küchenmaschine etwas 2 Minuten auf kleiner Stufe kneten, dann weitere 4 Minuten auf hoher Stufe (8 von 10 bei der KitchenAid).

Bei 50 °C Umluft ca. 50 Minuten im Backofen gehen lassen.

Mit mehligen Händen einen Laib formen, diesen auf ein Backblech legen und weiter 50 Minuten bei 50 °C Umluft gehen lassen.

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze stellen und 15 Minuten backen. Auf 190 °C Ober-/Unterhitze einstellen und weitere 25 Minuten backen.

Anmerkung: Schon nach dem Kneten hatte der Teig eine ganz andere Konsistenz als beim ersten Versuch und hat sich im Backofen mächtig vervielfältigt. Auch der fertige Laib ist noch mal schön aufgegangen. Auf den Fotos unten sieht man den deutlichen Unterschied, gerade auch beim Anschnitt.

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Tag 2: Mit dem Auto durch die Tramuntana

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Am Mirador Torre del Verger an der Ma-10 zwischen Estellencs und Banyalfubar

Die Serra de Tramuntana liegt im Nordwesten Mallorcas und gehört seit Juni 2011 zum UNESCO Weltkulturerbes. Sie wird ausgezeichnet durch teilweise sehr enge Serpentinen, die besonders auch bei (Möchtegern-)Radrennfahrer sehr beliebt sind.

An dem Tag wollten wir eigentlich nach Sòller, aber eben eigentlich nicht über die Serpentinen, sondern über die relativ gerade Landstraße unterhalb der Tramuntana. Tja, irgendwo waren wir wohl falsch abgebogen.

Okay, dann fahren wir heute nicht nach Sòller sondern nur bis Valldemosa… leider haben wir in diesem schönen Ort keinen Parkplatz gefunden und fuhren frustriert zurück in die grobe Richtung Palma… und landeten beim Gutshof La Granja bei Esporles. Okay, dann gucken wir uns La Granja noch mal an.

Aber zuerst eine Kleinigkeit essen. Für mich gab es P’amb Oli mit Jamón Iberico und Käse.

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P’amb oli heißt erst mal nichts anderes als Brot mit Öl: frisches Bauernbrot wird mit guten Olivenöl beträufelt und schmeckt auch so schon sehr gut. Im Restaurant von La Granja gab es, wie gesagt noch Schinken und Käse dazu, außerdem grüne Oliven, Kapern und Meerfenchel – ein mir bis dato unbekanntes, aber überaus köstliches Kraut.

Frisch gestärkt ging es dann durch den Gutshof, der das traditionelle Leben auf Mallorca im 17. Jahrhundert.

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Mitten in der Serra de Tramuntana in der Nähe des Örtchens liegt der alte Gutshof La Granja

 

Pizza Funghi e Mais

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Diese leckere Pizza mit Champignons und Zuckermais gab es am Freitagabend bei uns. Mir war der Teig etwas zu dick, aber der GöGa fand sie sehr lecker. Schon, der Belag war ja auch gelungen!

Zutaten für 1 große Pizza für 2 Personen:

  • 1/2 Rezept Brötchenteig, mit halb Dinkelvollkron-, halb Weizenmehl 550
  • 1 TL Olivenöl
  • etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • 1 Rezept Tomatensugo
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 4 große Champignons
  • 1/2 Dose à 200 g Zuckermais
  • 1 Frühlingszwiebel in Röllchen
  • 2 EL geriebener Emmentaler

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Tomatensugo, wie in diesem Rezept beschrieben, zubereiten und sehr gut einkochen lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
Die Champignons je nach Verschmutzung abreiben bzw. abbürsten oder kurz abbrausen und gut trocknen. In dünne Scheiben schneiden.
Den Mais gut über einem Sieb abtropfen lassen.
Die Frühlingszwiebel in dünne Röllchen schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig mit dem Olivenöl gut durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig von Mitte her zur Größe des gelochten Pizzableches ausrollen bzw. ausziehen. Auf das Pizzablech legen.

Den Tomatensugo auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Mozzarellascheiben auf dem Sugo verteilen, darauf die Champignonscheiben geben und den Mais und die Frühlingslauchröllchen in den Zwischenräumen verteilen. Zum Schluss den Emmentaler darüber streuen.

Die Pizza in den Ofen schieben und 7 – 10 Minuten (abhängig vom Backofen und der Teigdicke) backen.

Pizza Spinaci

Da ich noch Teig von unseren Sonntagsbrötchen übrig hatte, habe ich mir gestern wieder mal eine leckere Pizza gemacht. Sooo lecker! Da kann der Doktor aus Bielefeld aber mal gepflegt einpacken.

Zutaten für 1 Pizza:

  • ca. die Hälfte vom Brötchenteig (diesmal mit 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl 550)
  • 1/2 Päckchen stückige Tomaten (es musste schnell gehen, sonst natürlich selbst gemachtes Tomatensugo)
  • Pizzagewürzmischung
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 150 – 200 g TK- oder frischen Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Sugo zubereiten:
Entweder die stückigen Tomaten mit Pizzagewürzmischung sowie Salz und Pfeffer vermischen oder wie in diesem Rezept beschrieben zubereiten.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl einstäuben, einen Esslöffel Olivenöl zum Teig geben und diesen zu einer geschmeidigen Teigkugel kneten. Diese von der Mitte aus rund formen, so dass sie Pizzagröße erreicht und der Teig dabei schön dünn wird.

Den „Pizzafladen“ auf rundes Pizzablech (Alternativen: Backblech oder Pizzastein) legen und das Tomatensugo auf dem Teig verteilen; dabei einen kleinen Rand lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und über dem Tomatensugo verteilen.

Darüber den aufgetauten, gut ausgedrückten Spinat geben; alternativ kurz blanchierten frischen Spinat.

Die Knoblauchzehen in dünne Scheiben, die rote Zwiebel in dünne Streifen schneiden und beides auf dem Spinat verteilen (siehe Foto unten):

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Die Pizza für ca. 8 – 10 Minuten backen und genießen:

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Dinkel-Weizensonntagsbrötchen

Diese Brötchen gehören eindeutig in die Kategorie Irrungen und Wirrungen und in die (noch) nicht vorhandene Kategorie „Alles wird gut“.

Gestern im Spätnachmittag überlegte ich mir, dass ich für unser Sonntagsfrühstück eigentlich mal wieder Brötchen machen und zwei Fliegen mit einer Küche schlagen, indem ich vom restlichen Teig in der kommenden Woche Pizza mache.

So habe ich also fröhlich mit der Zubereitung dieses Rezeptes angefangen und habe dabei die 500 g Weizenmehl durch 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl Typ 550 ersetzt.

So weit so gut. Als ich so meine Mehlsorten abwog, schaute ich auf das vorbereitete lauwarme Wasser mit der eingerührten Hefe… Hm, irgendwas stimmt hier aber nicht.
Oh, Mist, ich hatte im Tran 500 ml Wasser wie ich es für das Sauerteigbrot brauche, statt der vorgegebenen 350 ml Wasser genommen.

Ich bin ja nicht doof, ich habe einfach 150 ml Wasser abgeschöpft. Beim Mehl-ins-Wasser sieben hatte ich wieder dieses Gefühl: Irgendwas stimmt hier nicht.
Oh, Mist, zusätzlich zu den 150 ml Wasser fehlt natürlich auch der darin schon aufgelöste Anteil von den insgesamt 10 g Trockenhefe. Ob das jetzt wohl mit dem geringeren Anteil Hefe klappt mit den Brötchen. Augen zu und weitermachen. Zur Not ist auch noch Brot im Haus. Bis hierhin: Irrungen und Wirrungen

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Auf jeden Fall fühlte sich der Teig nach dem ordentlichen Durchknete von Brunhild wunderbar locker und elastisch an.

Ich umhüllte ihn mit einer dünnen Schicht Weizenmehl, legte ihn in eine Schüssel mit Deckel und packte ihn über Nacht in den Kühlschrank.

 

dinkelbroetchen02Als ich am Sonntagmorgen den Teig aus dem Kühlschrank holte, war der Teig trotz des fehlenden  Quäntchens Hefe super aufgegangen. Ich formte handtellergroße Brötchen und backte sie wie im Rezept angegeben.

 

 

dinkelbroetchen03Im Backofen waren die Brötchen noch mal ein wenig aufgegangen und das Innere hatte eine schöne lockere Krume.
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Alles war also gut geworden!


Auf eine Brötchenhälfte kam ein leckeres Chili-Rührei aus 2 leicht verschlagenen Eiern, 1 geh. TL Tomatenmark mit Chili, Salz und etwas Pfeffer, in 1 gestr. EL Butterschmalz zubereitet.

Zum Schluss habe ich noch feine Frühlingszwiebelringe über das Rührei gegeben.

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Aus dem restlichen Teig wurde in der kommenden Woche eine leckere Pizza Spinaci.

 

Möhrensalat mit Apfel und Walnusskernen

Vom Brotbacken hatte ich noch geraspelte Möhren und gehackte Walnusskerne übrig. Was liegt näher, als zum Abendessen einen feinen Möhrensalat zu machen und dazu das morgens gebackene Brot zu genießen…

Zutaten für 4 Portionen Möhrensalat:

  • 6 Möhren
  • 2 Handvoll Walnussgerne, grob durchgehackt
  • 1 Apfel
  • 1 EL (Oliven-)Öl
  • 1 EL  Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Orangenpfeffer

Zubereitung:

Die Möhren mit der Küchenmaschine oder von Hand fein raspeln. Die Walnusskerne grob mit einem Kochmesser durchhacken. Den Apfel grob raspeln.

In einer Schüssel vermischen und mit Öl, Apfelessig, Ahornsirup, Salz und Orangenpfeffer abschmecken. Vor dem Servieren noch etwas durchziehen lassen.

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Möhren-Walnussbrot

Vergangenen Freitag habe ich endlich mal wieder Brot gebacken, nachdem ich ja so lange krank danieder lag.

Als Grundrezept habe ich wieder das bewährte Sauerteigbrotrezept genommen. Inzwischen nehme ich übrigens Ahornsirup statt Zucker, und ich habe mir angewöhnt, das Brot vor dem Backen mit Wasser zu bestreichen. So wird die Kruste schön knusprig.

brot_moehren_01Wie immer hatte ich beim Teigkneten Hilfe von meiner Brunhild, aber dieses Mal hat sie mir auch 3 Möhren durchgeraspelt wie nix. Dazu kamen noch ein paar Walnusskerne (Reste aus der Weihnachtsbäckerei), die ich allerdings fix mit dem großen Küchenmesser durchgehackt habe.

Nach dem ersten Gehen im Backofen (30 Min. bei 50 °C Umluft) habe ich so viel Möhren und gehackte Walnusskerne untergeknetet. Es blieb ein Rest übrig, den ich natürlich später noch weiter verwendet habe.

 

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Das zweite Gehen (20 Min. bei 50 °C) im Backofen fand dann im runden Gärkörbchen statt. Schon beim ersten Gehen war der Teig ordentlich hoch gegangen, nach dem zweiten Gehen war der Teigling geradezu monströs.

Allerdings ist er im Ofen ein wenig in die Breite gegangen und damit wieder etwas platter geworden.

Das Ergebnis konnte sich wieder einmal sehen und auch schmecken lassen:

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Da ich etwas zu viele Möhrenraspel und Walnusskerne für den Teig hatte, habe ich uns abends einen leckeren Möhrensalat gemacht.

Pfannkuchen mit Mangold-Blauschimmelkäse-Füllung

Die Februar-Rettungsaktion hat so viele leckere Pfannkuchenrezepte hervor gebracht, dass ich aus verschiedene Komponenten ein neues leckeres Rezept gebastelt habe.

Für einen Pfannkuchen braucht man das Grundrezept mit einem Ei, aber ohne Zucker. Dazu gibt man gehackte getrocknete Tomaten (Menge nach Wunsch), Salz, Pfeffer und eine italienische Kräutermischung (z. B. für Pizza).

Für die Füllung die Blätter von 3 – 4 Stielen Mangold (je nach Größe) abzupfen oder -schneiden. Die Stiel in Stückchen schneiden. Beides getrennt gründlich waschen und beiseite stellen.
1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Zunächst die Mangoldstiele zugeben und ebenfalls dünsten, dann die Blätter zugeben und etwas zusammenfallen lassen. Mit 100 ml Schlagsahne auffüllen und 4 esslöffelgroße Stücke Blauschimmelkäse (z. B. Gorgonzola, Cambozola, Danblu o. ä.) schmelzen lassen. Mit Salz (je nach Käsesorte kann man es aber auch weg lassen) und Pfeffer abschmecken. Warm halten.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, einen Pfannkuchen von beiden Seiten braten, auf einen Teller legen, die Füllung auf den Pfannkuchen legen und eine Hälfte überklappen.

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