Schlagwort-Archive: Weizenvollkornmehl

Nachgebacken: Krustentopfbrot

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Als ich im Rahmen der vierten Runde Koch mein Rezept den Versunkenen Birnenkuchen (meine Variante) vom Backmädchen1967 nachbackte, stieß ich auf das Krustentopfbrot, das bei ihr nicht nur super aussah, sondern auch ganz einfach nachbackbar klang.

Trotzdem brauchte ich ein bisschen Hilfe und Tipps, die Britta mir über den Messenger von Facebook zukommen ließ. Herausgekommen ist ein sehr leckeres Brot, das auch dem GöGa zusagt.

Zunächst musste ich meine Lievito Madre auffrischen, was in meinem Gärautomaten (mittleres Foto unten), den ich zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, wunderbar gelang, wenn auch sehr lange gedauert hat (ca. 12 Stunden).

Lievito Madre (LM) auffrischen:

Zunächst habe ich am Vorabend meine LM aus dem Kühlschrank geholt, damit sie schon mal etwas Temperatur annehmen kann. Am Folgetag habe ich 80 g Weizenmehl (550) mit 50 ml lauwarmem Wasser in einer Schüssel gemischt, dann habe ich 80 g LM zugegeben, alles gut verrührt und in ein sauberes, heiß ausgespültes Schraubglas gefüllt. Der Deckel wird nur lose aufgelegt, das Glas habe ich dann in die Gärautomaten gestellt und bei 28 °C so lange stehen gelassen, bis die LM-Masse sich verdoppelt hat und schon luftig aufgegangen ist.

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Die kulinarische Weltreise: Irish Soda Bread

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Irland

Die kulinarische Weltreise mit Volker führt uns im November nach Irland, der grünen Insel. Diese Insel ist seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch die sogenannte innerirische Grenze geteilt.

Während Nordirland weiterhin zum Vereinigten Königreich gehört, ist der Süden Irlands, in den wir diesen Monat reisen, seit dem 29. Dezember 1937 eine unabhängige Republik.

Nach dem Colcannon habe ich noch ein überaus leckeres und einfach zu machendes Brot für Euch. Es handelt sich um ein traditionelles Sodabrot, dass durch die Zugabe von Hafer- bzw. Mehrkornflocken und einem Teil Weizenvollkornmehl sehr schmackhaft ist.

Das Rezept habe ich auf der BBC-Seite gefunden.

Zutaten für 1 runden Laib von knapp 950 g Gewicht:

  • 250 g Weizenmehl 550
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g 6-Korn-Flocken
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Salz
  • 25 g Butter, in Stücke geschniten
  • 500 ml Buttermilch

Zubereitung:

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Backblech mit Mehl bestäuben.

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen, Butterstücke nach und nach einarbeiten.

Die Buttermilch zugeben, schnell mit einem Messer vermischen, dann sehr vorsichtig mit den Fingerspitzen verkneten.

Der Teig ist ziemlich zunächst ziemlich klebrig, bekommt aber nach und nach Stand und lässt sich dann gut zu einem flachen, runden Laib von ca. 20 cm Durchmesser formen.

Den Teig auf das Backblech legen und ein tiefes Kreuz in die Oberfläche schneiden. Nach der Traditions verhindert diese, dass böse Geister ins Haus kommen, hilft aber auch dabei, dass das Brot gar wird.

Meine mit einem Stempel eingedrückten Kleeblätter erkennt man leider nicht so gut.

30 – 35 Minuten backen, bis das Brot hohl klingt, wenn man gegen den Boden klopft. Falls es jetzt noch nicht fertig ist, das Brot umgekehrt auf das Blech legen und noch ein paar weiter Minuten backen. (Ich habe es insgesamt 45 Minuten gebacken, dabei aber das Umdrehen vergessen, was aber nicht geschadet hat.)

Auf einem Rost mit einem Küchenhandtuch abgedeckt (Habe ich natürlich auch vergessen!) auskühlen lassen. Zum Servieren das Brot in Viertel brechen und gegebenenfalls in weitere Scheiben oder Ecken schneiden.

Ich habe das Soda Bread zum Irish Fish Chowder serviert.

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Die kulinarische Weltreise: Rúgbrauð i dós – Roggenbrot in der Dose (Island)

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Nach der Safari nach Südafrika im April geht es mit Volker auf der kulinarischen Weltreise in den Norden Europas, und zwar nach Island. Dazu fallen mir Elfen, Vulkane, Geysire, Islandponys und Wikinger ein; und natürlich die isländische Fußballnationalmannschaft, die bei ihrer ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft überhaupt 2016 in Frankreich einen bleibenden sympathischen Eindruck hinterlassen hat.

Ich selbst war noch nie dort, weshalb mir die isländische Küche gänzlich unbekannt ist. Außer dass ich schon mal von dem „Stinkehai“ namens Hákarl gehört habe. Also war mal wieder Web-Recherche vonnöten, bei der ich erst einmal auf den Blog Islandfankochbuch stieß. Von diesem habe ich auch das Rezept für das Roggenbrot in der Dose, das ich hier vorstelle.

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