Archiv des Autors: brittak

Produkttest: Gemüsetaler

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Heute vor fünf Wochen war meine Nierentransplantation, seit drei Wochen bin ich aus dem Krankenhaus. Langsam werde ich fitter und kann auch schon mal in der Küche stehen und mir etwas kochen. Trotzdem bin ich dankbar für das eine oder andere Convenience-Produkt.

Eines davon waren die vegetarischen Gemüsetaler der Kartoffelmanufaktur Pahmayer. Dazu gab es noch eine Souvlaki Crème, also quasi Tzatziki.

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Die Gemüsetaler waren in der Pfanne schnell erhitzt, hätten aber knuspriger sein können. Die Souvlaki Crème passte geschmacklich sehr gut dazu.

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Meine neue Küchenhilfe

Leider konnte ich noch nicht allzu viel mit ihr anstellen, außer Sahne für die Windbeutel zu schlagen, weil ich kurze Zeit nach ihrem Eintreffen ins Krankenhaus durfte.

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KitchenAid Artisan in liebesapfelrot… inzwischen hat sie Zuwachs durch eine zweite Schüssel, ein dreiteiliges Schnitzelwerk sowie einen Fleischwolf mit Spritzgebäckvorsatz bekommen. Sobald ich wieder etwas fitter bin, wird sie sicher intensiv genutzt werden.

Krankenhauskost

Während ich letztes Jahr im April ja noch extremst über das schlechte Essen gemeckert habe, muss ich sagen, dass mir in den zwei Wochen, die ich nach der Nierentransplantation in Köln-Merheim verbracht hatte, das Essen wirklich gut geschmeckt hat. Entweder die haben einen neuen Caterer oder es wird wieder im Haus selber gekocht.

Hier mal eine kleine Auswahl – nicht unbedingt schön angerichtet, aber gut.

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Frühstück mit ärztlich verordneter Banane, weil mein Kalium immer so niedrig war. Später habe ich ein Brötchen sowie Quark und Marmelade abbestellt, weil mir das viel zu viel war.

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Am ersten Tag bekam ich ein sogenanntes Zugangsessen, obwohl ich nachts Essen bestellt hatte. Es gab Putengeschnetzeltes mit Kartoffeln, die im Gegensatz zum vergangenen Jahr keine wachsähnliche Schicht hatten, sondern sehr schmackhaft und genießbar waren.

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Zum Putengeschnetzelten gab es Salat und zum Nachtisch eine Zitronenmousse, die aber dermaßen chemisch schmeckte, dass ich für die Folgetage Obst als Nachtisch bestellte.

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Was ich jeden Tag gegessen habe, war eine klare Brühe als Vorsuppe. Es war nichts besonderes, aber nach sechs Jahren Verzicht habe ich jeden Löffel voll genossen.

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Vegetarischer Makkaroniauflauf – lecker aber sehr mächtig durch die „Eierpampe“.

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Das war die beste Mahlzeit, die ich in den 14 Tagen genießen durfte: ein vegetarisches Gemüsecurry mit Reis. Das Curry war einfach fantastisch abgeschmeckt, mit den richtige Gewürzen (Kreuzkümmel, Koriander) und einem Hauch von Kokosmilch.

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Tortellini mit Gemüse-Sahne-Sauce, dazu Salat, die obligatorische Brühe als Vorsuppe und eine Birne als Nachtisch.

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Sehr leckeres Hähnchen-Cordon bleu mit Rahmmöhren (so würde ich nie Möhrengemüse machen, aber es war trotzdem gut) und Kartoffeln

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Schweinesaftgulasch mit Nudeln und Salat. Normalerweise mag ich lieber Rindergulasch, aber dieses war wunderbar zart und schmackhaft. Dazu gab es wieder Salat.

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Das gab’s doch letztes Jahr im April auch. Eierpfannkuchen mit Ratatouillefüllung, dazu Salat. Und auch dieses Mal war ein Pfannkuchen deutlich zu wenig.

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Die letzte Mahlzeit am Tag meiner Entlassung: Königsberger Klopse mit Kartoffeln und Senfgurken. Was soll ich sagen? Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: sehr lecker!

Irgendwie habe ich nicht die ganzen 13 Mittagessen im Foto festgehalten, aber dies ist ein recht guter Querschnitt dessen, was geboten wurde.

Am 29.07. muss ich noch mal für ein paar Tage zurück, um einen Harnleiterkatheter ziehen zu lassen. Auf das leckere Essen freue ich mich wirklich.

Das letzte Mittagessen in meinem alten Leben

Am 19. Mai gab es Spargel mit einem Stich Butter, dazu Pellkartoffeln und ein paar Scheiben Putenbrust und Ibericoschinken. Spargel und Kartoffeln kamen einmal mehr aus dem Dampfgarer.

In der Nacht auf den 20. Mai bekam ich dann den Anruf aus meinem Transplantationszentrum Köln-Merheim, dass eine passende Niere für mich da sei.

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Der (misslungene) Windbeutelversuch

Ich hatte vor zig Jahren mal Brandteig gemacht und meine mich zu erinnern, dass die Windbeutel richtig gut geworden waren. Natürlich hatte ich das Rezept nicht mehr und suchte beim Chefkoch. Ich wählte das Rezept mit den meisten positiven Bewertungen aus. Ich hatte mich genau ans Rezept gehalten und das Ergebnis sah nach dem Backen so aus:

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So hatte ich mir das allerdings nicht vorgestellt. Mit Vanillesahne und Erdbeeren gefüllt waren die Windbeutel dann zwar lecker, aber eben ziemlich krüppelig.

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Spinatsalat mit bunten Tomaten

Da ich von der Spinat-Gorgonzola-Sauce noch ein paar Blättchen Baby-Spinat übrig hatte, habe ich mir zum Abendessen zusammen mit bunten Kirschtomaten fix einen leckeren Salat gemacht.

Das Dressing habe ich aus Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker sowie etwas getrocknetem Basilikum zusammengerührt. Fix gemacht und sehr lecker.

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Spaghetti mit Spinat-Gorgonzola-Sauce und Bio-Hähnchenbrust

Da war ein Leben vor der Nierentransplantation und dem Krankenhausaufenthalt, und es dümpeln noch ein paar Fotos im Archiv von Mai 2015, wie ich gerade feststellt.

Für das oben genannte Gericht braucht man für zwei Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • ca. 800 g Baby-Spinat
  • ca. 100 g Gorgonzola oder Cambozola (ist etwas milder)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 200 ml Sahne
  • 150 – 200 g Bio-Hähnchenbrust
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskat
  • Butterschmalz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen.

Die Hähnchenbrust mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver rundum würzen und in Butterschmalz kräftig anbraten. Dann auch niedriger zu Ende garen.

Für die Sauce die Schalotte und die Knoblauchzehe fein würfeln. In etwas Olivenöl anschwitzen und den Spinat darin zusammenfallen lassen. Sahne und Gorgonzola zugeben und den Gorgonzola vorsichtig unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jeweils die Hälfte der Spaghetti, der Sauce und der aufgeschnittenen Hähnchenbrust auf einem Teller anrichten und servieren.

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Am nächsten Tag habe ich mir die Reste warm gemacht und mir mal wieder den Spaß erlaubt, das ganze auf einem Servierlöffel anzurichten.

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Am 20. Mai 2015 hat ein neues Leben für mich begonnen!

Denn am Abend dieses Tages wurde mir in einer ca. 150 Minuten dauernden OP eine Spenderniere transplantiert. Der Anruf kam in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, worauf ich mit fliegenden Fahnen mit dem Taxi in mein Transplantationszentrum, die Klinik in Köln-Merheim, fuhr. Nach einigen Untersuchungen an mir und an der um ca. 13 Uhr eingetroffene Niere stand fest, dass wir prima zueinander passen und einer erfolgreichen Transplantation jetzt erst mal nichts im Wege stand. Nach nur 14 Tagen wurde ich schon wieder entlassen, weil sich alles so positiv entwickelt hatte.

Da ich noch ein wenig schlapp bin, gab es bisher allerdings fast nur Fertiggerichte und Suppen aus der Dose, so dass ich essenstechnisch hier noch nicht viel zu berichten habe.

Es ist aber einfach herrlich, wieder alles essen und trinken zu dürfen und vor allem viiiieeeel trinken zu müssen, um die Niere beschäftigt zu wissen.

Death by Chocolate – Die Zusammenfassung

Aus Gründen, auf die ich in einem separaten Eintrag näher eingehen werde, komme ich erst heute dazu, die Zusammenfassung zum Blog-Event CVIII, das Sibel von Insane in the Kitchen bei Zorra veranstaltet hat, zu verlinken.

Mein Beitrag waren leckere Schokoladen-Kirsch-Muffins.

Blog-Event CVIII – Death by Chocolate

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)

Quasi auf den vorletzten Drücker komme ich mit meinem Beitrag zum Blog-Event, das Sibel von Insane in the Kitchen bei Zorra veranstaltet.

Sie sind auch gerade noch im Ofen, meine Schokoladen-Kirsch-Muffins.

Für 12 (bei mir hat es nur für 11 gereicht…) Muffins:

  • 1 Grundrezept Muffins ohne Obst
  • Zucker, Ei, Butter wie im Rezept angegeben
  • 15 g dunkler Backkakao u. 215 g Mehl
  • 125 ml Kirschsaft als Flüssigkeit
  • Backpulver, Salz wie im Rezept

außerdem:

  • Chiliflocken aus der Mühle
  • 36 Kirschen (Schattenmorellen)
  • 12 Cashewkerne (Walnüsse, Haselnüsse o. ä.)
  • 1 Muffinblech
  • 12 Muffinförmchen

Zubereitung:

Wie im Grundrezept angegeben den Teig zubereiten, Chili nach Geschmack unterrühren.
Den Teig in die Muffinförmchen verteilen, jeweils 3 Kirschen und einen Cashewkern darauf verteilen und bei 180 °C Umluft 25 – 30 Minuten backen.

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Und schon fertig:

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