Archiv der Kategorie: Resteverwertung

Reste vom Grillen…

… mit veganem Coleslaw. Ja, auch das geht zusammen!

coleslaw_vegan

Den Salat habe ich nach diesem Rezept, allerdings mit veganer Mayonnaise gemacht.
Eine sehr große Hilfe war mir dabei die KitchenAid mit dem Schnitzelaufsatz. Die Gute haut Möhre und Weißkohl weg wie nix gutes.

Zu dem leckeren Salat gab es Reste vom Fladenbrot, Rostbratwurst und Steak vom Vortag.

coleslaw_vegan02

Der Trick mit der Lauchzwiebel

Wenn das Grün von Lauchzwiebeln welk geworden ist, muss man nicht unbedingt den ganzen Bund entsorgen. Einfach das verwelkte Grün abschneiden und die weißen „Knollen“ in ein Glas mit wenig Wasser, das mindestens alle zwei Tage gewechselt werden sollte, stellen. Das Grün wächst dann nach und man kann wieder frisch ernten.

lauchzwiebel_nachwachsen

Heißwetteressen

Ich habe heute noch mal die Zitronenpasta mit Lauchspaghetti zu Mittag gemacht. Die sind wirklich super bei dem derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen.

zitronenpasta02

Und weil die Zitronensauce so lecker ist, habe ich sie abends als Salatdressing genommen.

salat_zitronendressing

Eisbergsalatstreifen, Lauchzwiebelröllchen und Cashewnüsse; die Zitronensauce passte erkaltet als Salatdressing einfach super!

 

Überbackene, gefüllte Ochsenherztomate

Diese beiden Prachtexemplare habe ich beim Einkaufen ergattert.

ochsenherztomaten

Eine von ihnen habe ich ausgehöhlt und mit einer Mischung aus gewürfelter Mozzarella, Tomatenwürfeln, schwarzen Oliven und Kapern gefüllt. Obenauf kam noch ein Deckel aus einer Mozzarellascheibe.

Ich hatte auch vom Vortag noch Kartoffelecken übrig, die ich noch mit vier ganzen Knoblauchzehen und Oliven anreicherte.

ochsenherz_mozzarella

Das ganze kam für 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen und war absolut köstlich!

ochsenherz_mozzarella-fertig

Bohnen-Tomatensalat

Ich liebe ja Bohnensalat und erinnere mich auch immer noch gerne an den Bohnensalat meiner Kindheit. Damals kamen die Bohnen natürlich aus der Dose bzw. dem Glas, da war der Geschmack schon ein ganz anderer als wenn man frische oder TK-Bohnen nimmt. Die Salatsauce wurde aus Öl, Zwiebel, Salz, Pfeffer und Essig(-essenz) angerührt und der besondere Clou war „würzflüssiger Sellerie“ von Maggi. Scheinbar gibt es diese Fläschchen (ich erinnere mich, dass es auch noch die Geschmacksrichtungen Madeira, Zwiebel oder Knoblauch gab) heute gar nicht mehr. Schade, ich würde gerne noch mal den Bohnensalat meiner Kindheit essen.

Aber ich schweife ab! Heute mache ich Bohnensalat gerne, wenn ich Reste von Bohnengemüse, also der warmen Beilage, übrig habe. So wie vergangene Woche, als noch eine große Portion breite Bohnen übrig war.

Diese mische ich dann mit geviertelten Kirschtomaten und schwarzen Oliven, wenn ich welche da habe. Ich gebe  noch etwas Olivenöl, Aceto balsamico dazu und schmecke noch mal mit Salz und Pfeffer ab.
Dieses Mal hatte ich noch ein halbes Roggenbrötchen übrig und ein leckeres Abendessen war fertig.

bohnensalat

Spaghetti mit gebratenem Spargel

Ich bin zwar ein riesiger Spargelfan, aber 1 kg auf eine Mahlzeit ist selbst mir zuviel. Deshalb behielt ich von dem frischen Spargel am Vortag ein paar Stangen zurück, schlug sie in ein feuchtes Küchentuch ein und parkte ihn in einer Plastiktüte im Kühlschrank.

Gestern Abend kochte ich rasch eine Portion Spaghetti und kümmerte mich nebenher um den Spargel.

Ich habe ihn in schräge Stücke geschnitten und in ca. 4 EL Olivenöl angebraten. Gewürzt habe ich mit einigen Spritzern Zitronensaft, 1 TL Agavensirup und grobem Meersalz. Das Ganze habe ich noch mit dem Nudelkochwasser abgelöscht.

Die Spaghetti auf einen Teller geben, den gebratenen Spargel darüber geben, noch etwas schwarzen Pfeffer darüber mahlen und genießen.

spargel_gebr

Gemüsebrühe 2.0

Ich hatte ungefähr eine Woche lang Gemüsereste gesammelt: Zwiebelschalen, den Strunk vom Blumenkohl, die Reststücke von Möhren und Porree usw. und konnte so mit ein paar „frischen“ Gemüsen wieder eine leckere Brühe herstellen, wie hier schon mal beschrieben.

gemuesebruehe_ansatz

Dieses Mal hatte ich jedoch das Rezept aus dem Kochbuch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul genommen, das sich etwas vom Rezept aus seiner App unterscheidet.

Für ca. 2 Liter Brühe:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie und Petersilie)
  • 2 Tomaten
  • 200 g Gemüsereste (ich glaube, bei mir war’s deutlich mehr)
  • 2 getrocknete Steinpilze
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL edelsüßes Paprikapulver (ich: mindesten 1 TL)
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL getrocknetes Bohnenkraut (ich: Majoran)
  • 1 TL weiße Pfefferkörner
  • 1/2 TL Salz (ich: auf jeden Fall mehr)

Zubereitung:

Zwiebeln längs halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in eine Pfanne setzen. Die Pfanne auf den Herd stellen und die Schnittflächen sehr dunkel bräunen. Die Zwiebeln mit der Schale in einen Topf geben.

Suppengemüse, Tomaten und Gemüsereste gründlich waschen, grob stückeln und ebenfalls in den Topf geben. Steinpilze, getrocknete Tomaten und Gewürze zugeben, mit 2 Liter kaltem Wasser auffüllen. Salz zugeben.

Bei milder Hitze langsam aufkochen und 15 Minuten offen leise simmern lassen. Vom Herd ziehen und komplett auskühlen lassen. Kalte Brühe durch ein feines Sieb passieren.

gemuesebruehe_fertig

Die fertige Brühe entweder sofort weiter verwenden oder in einem Schraubglas bis zu vier Tage in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Ich friere die Brühe immer portionsweise ein und zwar in dieser Silikonform für Eis am Stiel:

gemuesebruehe-form

Am Ende gebe ich die gefrorenen „Knubbel“, die etwa 70 ml haben, zusammen in einen Gefrierbeutel und kann sie so leicht einzeln entnehmen.

gemuesebruehe_gefroren

Schnelles Gemüsecurry

Ich hatte vom Roten Thai-Curry noch einen Pak Choi und Kaiserschoten übrig; Möhren, Zwiebeln und Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus – und schwupps! habe ich einen Beitrag für Susanne Magentratzerls Schatzsuche im Vorratsschrank.

Für eine Portion 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe würfeln. In etwas Butterschmalz oder Pflanzenöl anschwitzen. 1 Möhre würfeln und zugeben. Danach 100 g Kaiserschoten und das in Streifen geschnittene Weiße von 1 Pak Choi zufügen. Mit ca. 100 ml Sahne (oder Kokosmilch) aufgießen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Zum Schluss das Grüne vom Pak Choi unterheben.

Dazu schmecken Basmatireis oder Glasnudeln.

schnelles_gemuesecurry

Knackiges Gemüse in leckerer Currysauce

 

 

 

 

Spaghetti mit geschmorten Paprikawürfeln

Da ich vom Chili noch eine halbe rote Paprika übrig hatte, gab es sie letzte Woche gewürfelt über Spaghetti. Das ist ein schnelles Essen auch für nur eine Person:

  • 100 g Spaghetti
  • 1/2 Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • Olivenöl
  • grobes Meersalz mit mediterranen Kräuter
  • Rainbow-Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Inzwischen Paprikaschote schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls würfeln, Knoblauch fein hacken.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, Paprikawürfel dazu geben und mit etwas Nudelkochwasser ablöschen. Schmoren, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.

Spaghetti abschütten, auf einen Teller geben und die Paprikawürfel darauf anrichten. Mit groben Kräuter-Meersalz und Rainbow-Pfeffer bestreut servieren.

spaghetti_paprika

Nachwachsende Rohstoffe

Auf verschiedenen deutsch- und englischsprachigen Webseiten, die immer mal wieder auf Facebook verlinkt werden, liest man von Gemüsesorten, die sich leicht auf der heimischen (Küchen-)Fensterbank nachziehen lassen. Dazu gehört auch der Staudensellerie.

Da ich ja jetzt viel Platz und ein – theoretisch – sonniges Südfenster in der Küche habe, habe ich am 6. Januar mit dem Experiment begonnen. Von diesem Gericht hatte ich das untere Ende des Staudenselleries übrig, das man laut Beschreibung auf eine Untertasse mit Wasser legen soll, damit es Wurzeln bildet, und das ganze soll an einem sonnigen Fenster plaziert werden.

06.01.2015  – Beginn des Experiments

sellerie01

 

 

 

 

 

 

Heute nun, sieben Tage später, sprießt es tatsächlich grün und zart. Und das, obwohl Sonne  in der vergangenen Woche wahrlich Mangelware war.

13.01.2015 – Erstes zartes Grün lässt sich sehen

sellerie02

 

 

 

 

 

 

Fortsetzung folgt…