Archiv der Kategorie: Obst und Gemüse

Bohnen mit Couscous und Schafskäse

Ich hatte vom Vortag noch Bohnengemüse übrig.

Für mein Mittagessen habe ich das Bohnengemüse mit gehackten, getrockneten Tomaten kurz erwärmt. Dazu habe ich eine halbe Tasse Instant-Couscous zubereitet und mit dem inzwischen aufgewärmten Bohnengemüse gemischt. Ca. 50 g Feta und ein paar schwarze Oliven habe ich auch noch zugegeben und das ganze zusammen mit einem Rest des Tzatzikis gemischt.

Ein leckeres sommerliches Essen, das auch kalt sehr gut schmeckt.

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Reste vom Grillen…

… mit veganem Coleslaw. Ja, auch das geht zusammen!

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Den Salat habe ich nach diesem Rezept, allerdings mit veganer Mayonnaise gemacht.
Eine sehr große Hilfe war mir dabei die KitchenAid mit dem Schnitzelaufsatz. Die Gute haut Möhre und Weißkohl weg wie nix gutes.

Zu dem leckeren Salat gab es Reste vom Fladenbrot, Rostbratwurst und Steak vom Vortag.

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Der Trick mit der Lauchzwiebel

Wenn das Grün von Lauchzwiebeln welk geworden ist, muss man nicht unbedingt den ganzen Bund entsorgen. Einfach das verwelkte Grün abschneiden und die weißen „Knollen“ in ein Glas mit wenig Wasser, das mindestens alle zwei Tage gewechselt werden sollte, stellen. Das Grün wächst dann nach und man kann wieder frisch ernten.

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Tumbet – Mallorquinischer Gemüseauflauf

Dieses leckere Gericht habe ich mir heute mal gemacht. Jetzt darf ich ja wieder in Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Gemüse allgemein schwelgen.

Auf Mallorca wird Tumbet traditionell mit gegrillter Schweinelende (lomo de cerdo) serviert, deshalb eignet sich das Gericht perfekt zum Grillen. Um so mehr, als es auch ohne weiteres kalt gegessen werden kann.

Das unten stehende Gericht reicht für zwei als Beilage oder aber für ein reichhaltiges veganes Mittagessen für eine Person.

Für 1 – 2 Portionen als Beilage:

  • 2 große Tomaten, z. B. Coeur de Boeuf, notfalls eine halbe Dose stückige Tomaten
  • 2 große oder 4 kleine Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Aubergine
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Paprikaschote
  • 4 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Tomatensauce kochen. Dafür die Tomaten grob würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zwei angedrückte Knoblauchzehen anbraten. Die Tomatenwürfel zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zu einer dicklichen Sauce einkochen lassen.

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Inzwischen die Kartoffeln in Scheiben schneiden, ebenso die Zucchini und Aubergine. Letztere salzen und Wasser ziehen lassen. Nach ca. 30 Minuten das Salz abwaschen und die Auberginenscheiben gut trocken tupfen.

Die Paprikaschote schälen, entkernen und würfeln.

Eine zweite Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln von beiden Seiten braten. Abtropfen lassen und in eine Auflaufform geben. Auf Mallorca nimmt man dafür die typische Form namens Greixonera. Ich habe mir so eine Form sogar selber getöpfert, aber die ist noch in irgendeinem Umzugskarton.

Nacheinander die Auberginen- und Zucchinischeiben ebenfalls anbraten, über die Kartoffelscheiben geben.

Die weiteren zwei Knoblauchzehen ins verbliebene Olivenöl geben und die Paprikawürfel ebenfalls anbraten. Zu dem restlichen Gemüse in die Auflaufform geben, alles mit der eingekochten Tomatensauce übergießen und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 150 Grad Umluft 10 Minuten schmoren.

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Tumbet – frisch aus dem Ofen

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Halbwegs elegant auf den Teller befördert

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Tumbet-Türmchen à la The Taste

 

Grundrezept: Die ultimative Champignonrahmsauce

Hier habe ich sie schon mal gemacht und auch das Rezept aufgeschrieben, aber die Variante, die ich eine Woche später gemacht habe, ist noch mal um Klassen besser und deshalb geht sie jetzt auch in die Kategorie Grundrezepte.

Für 2 Portionen:

  • 150 – 200 g (braune) Champignons
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Ecke Sahne-Schmelzkäse
  • Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Champignons abbürsten und putzen. Je nach Größe halbieren oder vierteln bzw. in Scheiben schneiden.

Das Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Champignons braun anbraten.

In der Zwischenzeit die Lauchzwiebeln waschen, putzen und in etwas größere Ringe schneiden.

Die Champignons aus dem heißen Fett nehmen und die Lauchzwiebelringe andünsten. Die Champignons wieder zugeben, mit Weißwein ablöschen und mit Sahne aufgießen. Die Schmelzkäseecke einrühren und die Sauce abschmecken.

Bei uns gab es sie zu Tortellini.

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Grundrezept: Pfannekuchen

Das Rezept für die Pfannekuchen habe ich durch Zufall entdeckt. Vor Jahrzehnten habe ich mal Schweinefleisch süß-sauer gemacht und das Fleisch wurde in einem Teig ausgebacken. Die Reste des Teiges habe ich einfach in der Pfanne ausgebacken und dabei stellte ich fest, dass sie sich super leicht vom Pfannenboden lösten und damit das Drehen auch sehr einfach war. Danach habe ich den Teig immer wieder für verschiedene Pfannekuchen (mit Äpfeln, Blaubeeren, aber auch herzhaft mit Schinken oder Salami; dann natürlich ohne Zucker) gemacht.

Für 4 Pfannekuchen verschlägt man 2 Eier. Dann gibt man esslöffelweise so viel Mehl dazu, bis eine richtig dicke „Pampe“ entsteht, die fast kein Mehl mehr aufnimmt. Jetzt gibt man so viel kohlesäurehaltiges Mineralwasser dazu, dass der Teig wieder flüssig wird. Der Grundteig ist jetzt  fertig und man kann süß oder herzhaft würzen und die weiteren Zutaten zugeben.

Am vergangenen Sonntag gab es die Variante Apfelpfannekuchen, also kam Vanillezucker zum Teig und ein Apfel in dünnen Scheiben.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen und nacheinander vier Pfannekuchen ausbacken. Man kann zum Schluss noch etwas Zimtzucker über die Apfelpfannekuchen geben.

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Risotto alla Milanese mit gebratenem Radicchio

Ein sehr leckeres, leichtes, ich möchte sagen, sommerliches Gericht. Genau richtig bei den jetzt steigenden Temperaturen.

Für zwei Portionen braucht man:

  • 150 g Risotto-Reis
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 500 ml köchelnde Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Weißwin
  • einige Safranfäden, in etwas Wasser eingeweicht
  • 20 g kalte Butter
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz, frischer bunter Pfeffer aus der Mühle
  • 1 kleiner Radicchio
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Orangenessig
  • evtl. etwas Wasser
  • grobes Meersalz

Zubereitung:

Die Gemüsebrühe zum Köcheln bringen. Die Safranfäden in etwas kaltem Wasser einweichen.

Schalotte und Knoblauch fein hacken und in 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und ebenfalls glasig werden lassen. Dann mit dem Weißwein ablöschen. Nach und nach die Brühe zugeben und immer wieder einkochen lassen. Der Risotto ist fertig, wenn es cremig ist, die einzelnen Reiskörner aber noch einen leichten Biss haben.

Zum Schluss Butter, Parmesan und Safranfäden mit dem Einweichwasser unterrühren. Eventuell mit Salz abschmecken.

In der Zwischenzeit den Radicchio vertikal in Viertel oder Achtel schneiden. In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Zucker und Vanillezucker etwas karamellisieren lassen und die Radicchiostücke von beiden Seiten anbraten. Mit dem Essig und eventuell etwas Wasser ablöschen. Mit grobem Meersalz würzen.

Den Risotto in die Mitte eines tiefen Tellers füllen und den Radicchio rundherum drapieren. Vor dem Servieren bunten Pfeffer über den Risotto mahlen.

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