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Kartoffel-Zucchini-Tortilla mit Tomatensalat

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Das ist ein schönes Gericht für den Sommer. Der Backofen übernimmt den größten Teil der Arbeit und der Tomatensalat ist schnell gemacht. Ich habe auch schon ein ähnliches Rezept im Blog.

Dieses Mal wird die Tortilla später noch kalt weiterverwendet, denn sie findet sich in einem (Fladen-)Brötchen wieder und darf mit zum Picknick bei Leckeres für jeden Tag (Veröffentlichung am 3. Juli).

Zutaten für 4 bis 6 Portionen für die Tortilla:

  • 2 faustgroße Kartoffeln
  • 1 große Zucchini
  • 6 Eier
  • Olivenöl
  • Salbei, Rosmarin, Thymian, alles sehr fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine (rote) Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 EL fein geriebener Gouda
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale 10 Minuten vorkochen und ganz auskühlen lassen. Nach Wunsch pellen. Ich hatte neue Kartoffeln und habe die Schale dran gelassen.

Erkaltete Kartoffeln und Zucchini in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Kräuter, Knoblauch und Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen, in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

In derselben Pfanne die Zucchinischeiben von beiden Seiten kurz anbraten.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln. Die Kartoffelscheiben einlegen, die angebratenen Zucchinischeiben darüber legen.

Eier in die Schüssel mit den Kräutern schlagen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss pikant abschmecken. Den geriebenen Käse unterrühren und über das Gemüse geben.

30 Minuten backen.

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Kochen aus den Vorräten

Bis Ende 2016 gab es bei Susanne von Magentratzerl das tolle Dauerevent Schatzsuche im Vorratsschrank. Eines unserer Urlaubsessen hätte hervorragend zu diesem Event gepasst.

Ich habe Lammfleisch (Reste von der Lammschulter) und Burgerbuns aus dem Tiefkühlschrank sowie Gurken aus unserem Garten und Tomaten von SchwiMus Balkon verarbeitet. Auch einer meiner selbstgemachter Joghurts durfte mitspielen.

Es gab Lammköfte mit aufgebackenen Burgerbuns, quasi als Fladenbrotersatz, dazu Tzatziki mit Minze (Rezept steht bei den Lammköfte) und einen gemischten Salat aus Romanaherz und Tomaten mit Balsamicodressing.

Es war sehr lecker.

 

Kräuterrührei und Tomatensalat

Wohl dem, der sich mit Kräutern aus dem eigenen Garten bedienen kann (von oben):

  • Blattpetersilie, die aber über das obige Kleinblätterstadium nicht hinaus kommt. Schmeckt aber trotzdem.
  • Strauchbasilikum, der schon kräftig geblüht hat und dadurch bitter wurde. Nach dem kräftigen Rückschnitt sind die Blätter jetzt geschmacklich wieder, wie sie sein sollen.
  • Salbei… was mir als Hustentee oder -bonbon zuwider ist, mag ich in mediterranem Essen. Wenn der Salbei angebraten wird, schmeckt er mir am besten.
  • Wilder Majoran – ich mag seinen Geschmack besonders auch zu Fleisch.

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Grüne Spätzle mit kleinem Tomatensalat

Ich bin 50 Jahre alt und komme aus Westfalen. Unsere traditionelle Beilage, wie ich sie seit meiner Kindheit kenne, ist die Kartoffel. Salz- oder Pellkartoffel, Bratkartoffeln, Püree oder Reibeplätzchen. Kartoffelknödel, Semmelknödel oder gar Spätzle gab es, wenn überhaupt nur aus der Packung/Tüte.

Da ich ja mittlerweile sehr flache Teller habe, über deren Rand ich kulinarisch immer weiter schaue, habe ich mich hin und wieder schon mal an selbst gemachte Spätzle. Die äußere Hülle lässt immer noch zu wünschen übrig, aber geschmacklich bin ich zufrieden mit dem Ergebnis.

Und wie werden die Spätzle grün? Mit pürierten Babyspinatresten…

Zutaten für 1 Portion *):

  • 1 Ei
  • 75 g (Spätzle-)Mehl
  • Salz
  • ein Hauch frisch geriebene Muskatnuss
  • 25 ml Wasser
  • ein paar Blätter Babyspinat
  • frisch geraspelter Emmentaler
  • 3 – 4 Tomaten, nach Größe
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Balsamicoperlen oder Crema di Balsamico

Zubereitung:

Zunächst den Teig für die Spätzle zubereiten. Dazu die Spinatblätter grob durchhacken und mit dem für den Spätzleteig benötigte Wasser (also 25 ml) in ein hohe Gefäß geben. Mit dem Pürierstab gut durchmixen.

Ei, Mehl, Salz, etwas Muskatnuss und den pürierten Spinat gut verschlagen, bis alles Blasen wirft. Bei mir durfte das wieder Brunhild übernehmen. Zur Seite stellen und quellen lassen.

Tomaten waschen, in Scheiben schneiden und seitlich am Tellerrand anrichten. Mit Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer darüber streuen und die Balsamicoperlen auf den Scheiben anrichten oder etwas Crema di Balsamico darüber geben.

Den Käse grob raspeln.

Nun einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann das Wasser nur sieden lassen und den Teig hineindrücken oder -schaben. Da ich ja keine geübte schwäbische Hausfrau bin, habe ich die Kartoffelpresse genommen. Das hätte wahrscheinlich im Prinzip auch geklappt, mir ist aber wohl der Teig doch etwas zu flüssig geraten. Muss ich halt so lange Spätzle machen, bis sie perfekt sind.

Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle heraus nehmen und weiter verarbeiten.

Ich habe sie einfach neben Tomaten gegeben und mit dem geraspeltem Käse bestreut.

gruene-spaetzle

*) Die Menge Spätzle reicht als Beilage zu Fleisch und Gemüse für zwei Personen.