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Geeiste Schokomousse mit Erdbeeren

Ich bin ja nicht so der größte Künstler in der Nachtischfraktion, aber so ein paar Sachen gelingen mir ganz gut und dazu gehört Mousse au chocolat. Nach diesem Rezept habe ich die Mousse schon öfter gemacht, aber sie ist eben auch um Abwandlungen nicht böse, wie sich hier im Selbstversuch gezeigt hatte.

Dieses Mal hatte ich zur Verfügung:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml geschlagene Sahne
  • 3 Eiweiss (eingefroren, weil ich nur die Eigelbe gebraucht hatte, und aufgetaut)
  • 1 Prise Salz
  • 1 starker Espresso (Ristretto)

Über dem Wasserbad die Schokolade schmelzen. Den Espresso unterrühren sowie die Sahne vorsichtig unterheben. Das mit einer Prise Salz steif geschlagene Eiweiss mit einem Schneebesen unterheben. Die Masse in eine Metallschüssel geben und ins Gefrierfach stellen.

Außerdem braucht man:

  • Erdbeeren (Menge nach Wunsch)
  • Vanillezucker
  • etwas frische Minze

Die Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten in ein Desserschälchen oder einen -teller legen, mit je einem Esslöffel Vanillezucker bestreuen und etwas marinieren lassen.

Die Mousse mit einem in heisses Wasser getauchten Esslöffel abstechen, auf den Erdbeeren anrichten und mit gehackter Minze bestreut servieren.

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Köstliche Resteverwertung

Von der Currysauce des Vortags war noch genug übrig, um noch ein Mal ein vollkommenständiges Abendessen daraus zu machen.
Wir haben beim Fischfachgeschäft Stuch beim Bonner Knauber (wo wir sowieso hin mussten) ein wunderschönes Stück Bio-Lachs gekauft.

Dieses habe ich gewürfelt, scharf in der Pfanne angebraten und zur inzwischen erwärmten Currysauce, der ich noch etwas Blattspinat zugefügt hatte, gegeben.

Nachdem ich alles noch mal etwas nachgewürzt hatte, habe ich den wunderbar glasigen Lachs in der Spinat-Curry-Sauce einfach zu frischem (etwas dunklerem) Baguette serviert. Natürlich hätte ich auch noch ein Mal Reis oder auch Nudeln (z. B. Tagliatelle) machen können, aber das wäre uns dann für’s Abendessen doch etwas spät geworden. Auf jeden Fall fand die Sauce noch mal eine schöne (Weiter-)Verwendung.

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Schatzsuche in den Vorräten – die zweite

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

Einen Beitrag habe ich schon für das Blog-Event von Magentratzerl auf Zorras Blog eingereicht.

Kurz darauf wurde ich noch mal im Tiefwkühl- sowie Vorratsschrank fündig:

– eine TK-Hähnchenbrust
– eine Packung Cornflakes
– eine Dose Mangos
– eine Packung Wildreismischung

Zusätzlich braucht man noch (insgesamt für 2 Portionen):

– 1 Dose Kokosmilch
– 1 (rote) Paprikaschote
– 1 Gemüsezwiebel
– Salz, Chiliflocken, Cumin, Kurkuma, Ingwerpulver bzw. ein Stück Ingwer,
abgeriebene Zitronenschale
– 1 Ei
– 2 – 3 EL Mehl
– Fett zum Braten
– eventuell Weißwein

Zuerst den Reis mit der doppelten Menge Wasser (ich nehme für zwei Portionen eine halbe Tasse Reis und eine Tasse Wasser) und etwas Salz aufgesetzen, zum Kochen bringen und auf der ausgeschalteten Platte ausquellen lassen.
Die – aufgetaute – Hähnchenbrust in nuggetgroße Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden, die Paprikaschote ebenfalls schälen und würfeln.

In drei flache Schalen Mehl, verschlagenes Ei und die etwas kleingedrückten Cornflakes bereitstellen. Fett in der Pfanne erhitzen.

Die Hähnchenstücke salzen und mit den gemahlenen Chiliflocken von beiden Seiten würzen, nach einander durch Mehl (etwas abklopfen), Ei und Cornflakes ziehen und von beiden Seiten knusprig braten. Herausnehmen und etwas auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebel- und Paprikawürfel zusammen mit Cumin, Kurkuma und Ingwerpulver andünsten. Mit etwas Weißwein ablöschen, die Kokosmilch zugeben und bei kleiner Temperatur gar schmoren. Zum Schluss die Mangostücke zugeben und nur kurz erwärmen. Mit Salz, Chiliflocken, Mangosaft und Zitronenschale abschmecken.

Mit dem Reis und den Hähnchennuggets anrichten.

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PS: Da ich noch eine gute Portion von der leckeren Sauce übrig hatte, wurde sie gleich am nächsten Tag abgewandelt weiter verwendet.

 

Blog-Event: Schatzsuche im Vorratsschrank

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

Susanne von Magentratzerl begibt sich auf Zorras Blog auf Schatzsuche durch die Vorratsschränke der Blogger/innen und ist neugierig, was dabei alles so ausgegraben wird.

Ich habe selber auch etwas FeldVorratsforschung betrieben und bin u. a. auf eine Tüte Bio-Kichererbsenmehl sowie auf ein Päckchen Beltane Biofix „Tajine Marokko“ gestoßen.

Daraus wurden Falafel mit orientalischem Gemüse (gab’s hier schon mal in etwas anderer Zusammensetzung).

Zutaten für 2 Portionen – für die Falafel:

  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 EL frisch gehackte Petersilie
  • 1/2 fein gehackte Schalotte
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1/2 Msp. Backpulver
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1/2 TL Olivenöl
  • etwas Zitronensaft und -schale

Kichererbsenmehl mit Kreuzkümmel, Petersilie, Schalotte, Knoblauch und Backpulver gut vermischen. Kochendes Wasser zugießen und dabei gründlich rühren. Mindestens 10 Minuten stehen lassen, bis der Teig eingedickt ist. Olivenöl, Zitronensaft- und schale untermischen.

Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen, Olivenöl hineingeben und mit feuchten Händen aus dem Teig flache „Frikadellen“ formen. Im heißen Öl braten und möglichst nur ein Mal wenden.

Zutaten für 2 Portionen – für das Gemüse:

  • 1 Pk. Beltane Biofix „Tajine Marokko“
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 1/2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g rote Linsen
  • Salz
  • Olivenöl

Die Aubergine einige Zeit, bevor man mit der eigentlichen Zubereitung beginnt, in grobe Würfel schneiden, mit Salz bestreut schichtweise in eine Schüssel geben und am besten beschweren, damit der Saft austritt.

Schalotte und Knoblauchzehe grob hacken, die Zucchini – je nach Größe – in Scheiben oder halbierte Scheiben schneiden.

Die Auberginenwürfel unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.

Das Olivenöl mit dem ersten Beutel aus der Beltane-Packung erhitzen. Die Gemüse dazu geben und kurz anbraten. Dann den zweiten Beutel sowie Wasser nach Packungsanleitung und die roten Linsen zugeben und zu Ende garen.

Zutaten für 2 Portionen – für die Beilage (Basmatireis):

  • 1/2 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser
  • etwas Salz

Den Reis mit der doppelten Menge gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Platte ausschalten und in etwa 20 Minuten ausquellen lassen.

Arbeitsschritte:

  1. Falafelmasse ansetzen.
  2. Auberginen würfeln und salzen.
  3. Reis aufsetzen.
  4. Restliche Gemüse putzen und schneiden, zubereiten.
  5. Falafel fertig würzen und braten.
  6. Anrichten und evtl. etwas garnieren – hier mit Gurkenscheiben und Tomatenachteln, mit einem kretischen Kräutersalz bestreut.

Guten Appetit!

falafel_selbstgemacht

 

 

Rhabarbermarmelade…

… mit ein paar Erdbeerstückchen. Leider haben die am Samstag gekauften Erdbeeren nicht bis Dienstag durchgehalten, so dass aus der Erdbeer-Rhabarber-Marmelade eine Rhabarber-Einpaarerdbeeren-Marmelade geworden ist.

rhabarber_erdbeerNach dem Putzen und Kleinschnippeln hatte ich 780 g Rhabarber und Erdbeeren zusammen. Diese setzte ich, zusammen mit 260 g Gelierzucker (3:1) sowie 3 EL Vanillezucker, auf. Als alles weich gekocht war, habe ich den Rhabarber noch etwas mit dem Kartoffelstampfer zerdrückt.

 

 

 

rhabarber_gelierprobeAuf einen kalten Unterteller gab ich dann etwas Marmelade für eine Gelierprobe. Wenn die Probe „fest“ wird, war alles richtig, ansonsten muss man noch etwas Gelierzucker zugeben.

 

 

 

 

 

Die heiße Marmelade randvoll in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen. Den Deckel fest verschließen und auf einem feuchten Küchenhandtuch auskühlen lassen. Fertig!

Nach diesem Rezept kann man im Prinzip jede Art Marmelade herstellen.

 

 

 

 

Spargel mit lauwarmer Kräutervinaigrette

Ich liebe Spargel! „Klassisch“ mit Sauce Hollandaise, aber ich probiere auch gerne mal andere Rezepturen aus, wie zum Beispiel die folgende:

Zutaten für 1 Portion:

  • 6 – 8 Stangen Spargel (je nach Dicke)
  • Kochwasser mit Salz und Zucker
  • verschiedene Kräuter (Rucola, Oregano, Löwenzahn)
  • Gänseblümchenblüten
  • Lavendelessig (oder Apfelessig, Himbeeressig etc.)
  • Öl
  • etwas vom Spargelkochwasser
  • Salz, Pfeffer, Agavensirup

Den Spargel in ca. 20 Minuten bissfest kochen.
Für die Vinaigrette die Kräuter hacken. Öl mit Essig verrühren und die Kräuter zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Agavensirup (oder Zucker) abschmecken. Zum Schluss etwas von dem Spargelkochwasser zugeben, so dass die Vinaigrette etwas erwärmt wird.

Über die angerichteten Spargelstangen geben und mit den Gänseblümchenblüten dekorieren.

Dazu schmecken Salz- oder in der Schale gekochte Kartoffeln.

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Du möchtest abnehmen?

Da empfehle ich doch ein paar Tage Krankenhauskost, wie ich sie vom 5. bis 8. April „genießen“ durfte.

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Am ersten Tag bekam ich das sogenannte Zugangsessen, also ein Essen, dass sich neu aufgenommene Patienten nicht selber aussuchen können.

Es handelte sich hierbei um ein undefinierbares Stück Fleisch (vermutlich Hähnchen oder Pute) in einer ebenfalls undefinierbaren braunen Sauce. Dazu gab es Kartoffeln, die eine wachsähnliche Schicht hatte, und die damit eigentlich ungenießbar waren. Beim Salat mit dem Dressing aus der kleinen roten Tüte konnte man nicht allzu viel falsch machen.

Urteil: Der Hunger treibt’s rein.

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Am ersten Tag (Samstag) konnte ich dann Frühstück und Abendessen für die Folgetage sowie Mittagessen für Sonntag und Montag bestellen.

Dieses war das Sonntagsessen und vermutlich aus den drei Angeboten (Vollkost, leichte Vollkost und vegetarisch) das kleinste Übel:
Hähnchen in einer weißen Sauce mit Gemüsereis.

Urteil: Abgesehen von der wässrigen Sauce, dem klötzchenartig geschnittenen Fleisch (Hähnchenformfleisch?) und dem etwas zu weich gegartem Gemüse geschmacklich ganz okay.

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Für Montag, den dritten Tag, hatte ich Gemüseplätzchen mit Bohnen und Kartoffeln bestellt.

Die Gemüseplätzchen bestanden hauptsächlich aus Brokkoli, waren aber, wie die Bohnen auch, halbwegs gewürzt. Bei den Bohnen fehlten natürlich das gedünstete Zwiebelchen, etwas Knoblauch sowie Bohnenkraut oder Thymian o. ä.
Die Kartoffeln hatten die gleiche Wachsschicht wie am Samstag, so dass ich sie komplett liegen ließ.

Urteil: Halbwegs essbar.

 

kh_tag4 Für den letzten Tag, den Dienstag, hatte ich Eierpfannkuchen mit Salat bestellt. Der Pfannkuchen war mit einer Art Ratatouille gefüllt. Beides war lecker, nur hätte ich zwei Pfannkuchen vertragen können.

Urteil: Keine Gourmetküche, aber mit Abstand das beste der vier Gerichte.

Spinatnocken auf Tomatenragout

spinatnocken

 

Das Rezept für die Spinatnocken ist aus dem aktuellen Heft „Slowly Veggie“, wo sie mit Salbeibutter serviert wurden.

Für 2 Portionen:
– Für die Nocken –

  • 125 ml Milch
  • 200 g Weißbrot vom Vortag
  • 500 g Spinatblätter (ich habe 250 g aufgetauten TK-Spinat genommen)
  • Salz
  • 2 Eier
  • geriebene Muskatnuss
  • 2 l Instantgemüsebrühe

– Für das Tomatenragout –

  • 1 Dose (450 g) stückige Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kräutersalz
  • gemahlene Chiliflocken
  • Zucker
  • etwas Rotwein
  • Olivenöl

Für die Nocken Milch aufkochen. Brot in Scheiben schneiden, im Alleszerkleinerer in etwa 1/2 cm große Flocken zerkleinern. (Anm.: Hier ist es wohl empfehlenswert, dies in Teilmengen zu machen. Ich hatte das ganze Brot hineingeworfen und hatte unten Paniermehl und oben dicke Brocken.)
Mit heißer Milch übergießen, locker mischen und ca. 20 Minuten durchziehen lassen.

Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen. In reichlich kochendem Salzwasser 2 – 3 Minuten blanchieren, in eiskaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Gut ausdrücken und im Alleszerkleinerer fein hacken. (Oder: TK-Spinat auftauen lassen, ausdrücken und mit einem Messer gut durchhacken.)

Spinat und Eier zum eingeweichten Brot geben und rasch, aber sorgfältig zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Sollte der Teig zu weich sein, noch etwas zerkleinertes Weißbrot, sollte er zu fest sein, noch etwas Milch zugeben. Mit Salz und Muskat würzen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. (Anm.: Lieber etwas „überwürzen“, da beim Kochen ziemlich viel Geschmack verloren geht.)

In der Zwischenzeit das Tomatenragout zubereiten: Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken und in etwa 1 EL Olivenöl glasig dünsten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen, dann mit Rotwein ablöschen. Die stückigen Tomaten zugeben, mit Kräutersalz und Chiliflocken abschmecken und etwas einkochen lassen.

Weiter geht’s mit den Nocken: Die Gemüsebrühe in einem großen weiten Topf zum Kochen bringen. Mit zwei Esslöffeln aus der Brotmasse Nocken formen und in die kochende Brühe legen. Nach 3 – 4 Minuten steigen sie an die Oberfläche. Mit einer Schaumkelle heraus fischen und auf dem Tomatenragout anrichten.