Kategoriearchiv: Desserts, Kuchen, Plätzchen

#Synchronbacken Nr. 7 und Weihnachtsbäckerei: Thüringer Christstollen

synchronbacken 22. November 2015
Es ist wieder so weit:  Das Synchronbacken bei Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen geht bereits in die 7. Runde.

Hier beschreibt Zorra den organisatorischen Ablauf und bei Sandra findet man das Rezept für den Christstollen.

Ich habe noch nie an einem Synchronbacken teilgenommen, aber da ich sowieso gerade voll in der Weihnachtsbäckerei bin und Sonntag aus bestimmten Gründen, die Ihr nicht wirklich in einem Food-Blog lesen wollt, zu Hause bleiben muss, habe ich beschlossen, mit zu backen.

Hier kommen die Zutaten für einen Stollen à 400 g (meine Abwandlungen stehen wie immer in Klammern):

  • 287,5 gr Weizenmehl, Typ 405 (ich: Typ 550)
  • 62,5 ml Milch, kühler als Raumtemperatur (ich: Mandelmilch)
  • 21 gr Hefe, frisch (ich: 1 Tütchen Trockenhefe)
  • 142,5 gr Butter, weich
  • 42,5 gr Zucker, weiß (ich: 40 g, weil die Mandelmilch süß ist)
  • 3 gr Salz
  • 22,5 gr Zitronat
  • 20 gr Orangeat
  • 34 gr Mandeln, gehackt
  • 175 gr Sultaninen
  • 15 ml Rum
  • 1 gr Stollengewürz
  • Vanille (ich: Mark einer halben Vanilleschote)
  • Zitronenschale
  • Butter/Puderzucker zum Bestreichen/Bestäuben nach dem Backen

Zubereitung:

Am Samstag die Sultaninen waschen, abtropfen lassen und dann in eine verschließbare Schüssel/Box geben, Rum zufügen, Box verschliessen und über Nacht einweichen lassen.
Die gehackten Mandeln mit heißen Wasser übergießen, abschütten und über Nacht im Sieb lassen.

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Am Sonntag das Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen und die Hefe hinein bröseln. Die kalte Milch zufügen und mit der Hand oder einem Kochlöffel verrühren, dann 3 – 4 EL des Mehls zufügen und zu einem weichen Teig verrühren. Den kleinen Vorteig mit etwas Mehl abdecken, die Schüssel abdecken und für 30 – 90 min. gehen lassen. Das Hefestück sollte schön auf gehen.

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Nun Butter, Salz, Zucker und Gewürze mit der Maschine / dem Mixer gut verrühren.

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Die Buttermasse zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig abgedeckt für 30 min. gehen lassen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 200° C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

In den Teig nun die Früchte und Mandeln vorsichtig unterkneten, bis alles gleichmässig verteilt ist, dann für 5 min. ruhen lassen. (Bei mir passten nicht alle Früchte in den Teig.)

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Nun den Teig rundwirken, kurz entspannen lassen und dann zu einem Stollen formen. Den Stollen auf das Backblech geben, mit Wasser abstreichen und in den Ofen schieben oder schwaden. Die Temperatur des Ofens sofort auf 180° C reduzieren.

Den Stollen für 55 min. backen, immer mal schauen, dass er nicht zu dunkel wird. (Ich habe meinen nach 45 Minuten bereits raus geholt)

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Nach dem Backen den Stollen mit flüssiger Butter abstreichen und dick mit Puderzucker bestäuben. Den Stollen bis zum nächsten Tag auf dem Blech ruhen lassen, dann in Alu-Folie verpacken und für etwa 2 Wochen ruhen lassen (oder direkt mal probieren).

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Vor dem Verpacken musste ich doch mal einen Blick ins Innere werfen und ein Häppchen probieren…

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Hier gibt es noch eine Übersicht derer, die beim Synchronbacken mitgemacht haben:

Anja kuechenmampf www.kuechenmampf.de www.kuechenmampf.de/Christstollen
Franziska nur mal kosten www.nurmalkosten.com http://www.nurmalkosten.com/de/synchronbacken-nummer-2/
Sascha Lecker muss es sein http://www.leckermussessein.de/ http://www.leckermussessein.de/erster-weihnachtsstollen/
Maike Mrs. Krümel http://mrskruemel.blogspot.de/ http://mrskruemel.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-christstollen.html
Britta Brittas Kochbuch https://brittas-kochbuch.info https://brittas-kochbuch.info/?p=2818
tristezza tristezza http://www.tristezza.ch http://www.tristezza.ch/?p=2611
Katrin Summsis Hobbyküche http://krabsch.blogspot.de/ http://krabsch.blogspot.com/2015/11/weihnachtsstollen-nach-backer-subke.html
Sandra From-Snuggs-Kitchen http://www.from-snuggs-kitchen.com/ http://www.from-snuggs-kitchen.com/2015/11/synchronbacken-7-meine-stollenvariante.html
Petra & Michael Immer wieder sonntags… http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/ http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/
Daniela Leberkassemmel und mehr leberkassemmel.blogspot.de http://leberkassemmel.blogspot.com/2015/11/weihnachtsstollen.html
Jeanette Cuisine Violette www.cuisine-violette.com http://cuisine-violette.com/2015/11/mein-erster-christstollen-synchronbacken/
Caro & Tobi foodwerk.ch www.foodwerk.ch http://www.foodwerk.ch/app/flex/blog/preview/478219325
zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf http://www.kochtopf.me http://www.kochtopf.me/thuringer-christstollen-synchronbacken
Yushka Sugarprincess http://www.sugarprincess-juschka.blogspot.de/ http://sugarprincess-juschka.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-thuringer.html
Tamara Cake, Cookies and more http://cakes-cookiesandmore.blogspot.ch http://cakes-cookiesandmore.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-christstollen.html
Bernadette verkocht! wordpress.verkocht.at https://verkocht.wordpress.com/2015/11/25/mein-zweites-synchronbacken-christstollen/
Melissa gourmandises végétariennes http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/ http://gourmandisesvegetariennes.blogspot.com/2015/11/klassischer-stollen.html
Dagmar Dagmar’s brotecke http://brotecke.blogspot.de/ http://brotecke.blogspot.com/2015/11/synchronbacken-7-stollen-thuringer-art.html

Weihnachtsbäckerei: Engelsaugen aka Husarenkrapfen

Auch eine der Plätzchensorten, die ich schon viele Jahre in meinem Fundus habe. Ich kannte sie bisher unter dem Namen Husarenkrapfen, habe allerdings schon des öfteren gehört, dass man sie auch Engelsaugen nennt und das klingt doch viel friedvoller und weihnachtlicher.

Das findet übrigens auch meine treue Backgehilfin Angelina, die wieder meine Arbeitsschritte überwacht hat, wie Ihr unten sehen könnt.

Das Rezept ist übrigens für einen ganz klassischen Mürbeteig und eignet sich damit auch für andere mürbe Gebäcke.

Zutaten:

  • 250 g Weizenmehl
  • 160 g Butter
  • 80 g Zucker (inkl. 1 EL Vanillezucker)
  • 1 Ei
  • Konfitüre nach Wunsch (ich habe Aprikose, Kirsch-Apfel und Preiselbeeren genommen)

Zubereitung:

Alle Zutaten verkneten, bis man eine Kugel mit glatter Oberfläche hat – das geht am besten mit den Händen, aber bei mir erledigt das meine treue Brunhild. Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

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Kleine Kugeln formen, ein Loch mit dem Finger machen und mit etwas Konfitüre füllen. Auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen.

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Bei 160 °C ca. 20 – 25 Minuten backen.

So ganz zufrieden ist Angelina allerdings nicht, wie Ihr sehen könnt. Die Kekse sind ein bisschen zu sehr verlaufen.

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Weihnachtsbäckerei: Saure Sahne-Plätzchen

Das Rezept für diese leckeren, blättrigen Plätzchen habe ich schon lange in meinem Fundus. Ich habe es – soweit ich mich entsinne – Anfang der 80er Jahre in einer der diversen Frauenzeitschriften gefunden.

Bisher habe ich diese Plätzchen immer in der süßen Variante gebacken, aber ich denke, die eignen sich auch bestens als herzhafte Knabberei, zum Beispiel mit etwas Käse, Kräutern oder Sesamsamen bestreut. Dafür einfach den Vanillezucker im Teig weglassen und Hagelzucker und Mandeln durch pikante Zutaten ersetzen. Statt der Kondensmilch kann man auch ein Eigelb nehmen.

Zutaten für Plätzchen für 2 Backbleche:

  • 375 g Weizenmehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Saure Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g Hagelzucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • etwas Kondensmilch
  • verschiedene Plätzchenausstecher

Zubereitung:

Mehl, Butter, Saure Sahne und Vanillezucker mischen und kneten, bis man eine Kugel mit geschmeidiger Oberfläche erhält. Etwa 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen Unterteller mit etwa 40 ml Kondensmilch sowie eine kleine Schüssel mit einer Mischung aus Hagelzucker und gehackten Mandeln vorbereiten.

Einen Teil des Teiges zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie legen und mit einem Nudelholz ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen machen und die Oberseite mit Kondensmilch bestreichen, dann in die Zucker-Mandel-Mischung drücken und mit der Mischung nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Bei 200 °C etwa 8 – 10 Mintuen backen – die Plätzchen sollten nicht zu dunkel werden. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen,

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bevor sie in einer Blechdose aufbewahrt werden.

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Das Gebäck bekommt eine herrlich blättrige Konsistenz; ich hoffe, man erkennt es auf dem Foto.

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Apfelkekse nachgebacken

Über Sandra von From Snuggs Kitchen entdeckte ich ein Blog-Event namens Zeigt her Eure Äpfel, das Nadine in ihrem Blog sweetpie veranstaltet.

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Das ist die Gelegenheit, mal die Apfelkekse, die meine Nachbarin Britta letztens präsentiert hatte, nachzubacken.

Sind diese Kekse lecker! Innen fluffig und buttrig, außen knusprig, zergehen sie fast im Mund.

So geht’s: Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

100 g Butter mit 60 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker (ich: 1 EL Vanillezucker) und 2 Eiern gut verrühren. 250 g Mehl und 2 TL Backpulver zugeben. 2 kleingeschnittene Äpfel, 1 Handvoll Rosinen, ca. 50 g gehackte Mandeln (ich: Mandelblättchen, Rest vom Hirschschnitzel) und 1 Fläschchen Rumaroma (ich: 1 EL Pottrum) zum Schluss unter den Teig heben.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kleine Häufchen setzen und 10 – 12 Minuten (ich: 15 Minuten) backen. Direkt nach dem Rausnehmen dick mit Puderzucker bestreuen.

Die Kekse schmecken am besten warm, aber sie können auch kalt genossen werden.

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Weihnachtsbäckerei: Berliner Brot

Wie immer ist Angelina, die himmlische Helferin zu allen Schandtaten bereit:

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Zucker, Haselnusskerne, Rumaroma, dunkle Schokolade, Eier, Zimt, Mehl – einige der Zutaten für Berliner Brot

Gestern habe ich eines meiner Lieblingsweihnachtsgebäcke gemacht: Berliner Brot. Das hat meine Oma schon gebacken, und ich esse es immer noch genau so gerne wie als Kind.

Das Rezept ist für ein kleines Blech berechnet. Ich nehme immer eine Auflaufform von ca. 37 x 25 cm Größe. Für ein großes „normales“ Backblech sollte man die doppelte Zutatenmenge veranschlagen.

Zutaten für ein kleines Blech:

  • 2 Eier
  • 2 Eßl. Wasser
  • 250 g Zucker (ich: 200 g – ist süß genug)
  • 75 g geraspelte Zartbitterschokolade (ich: Rest von der Schokolade für die Elisenlebkuchen)
  • 1 EL Rum (oder ein Röhrchen Rum-Aroma)
  • 1 geh. TL Zimt
  • 1 Msp. Nelkenpfeffer (Piment)
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 80 – 100 g ganze Mandeln oder Haselnüsse
  • 75 g gesiebter Puderzucker
  • 2 EL heißes Wasser
  • optional: einige Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

Eier mit Wasser schaumig aufschlagen. Nach und nach unter weiterem Schlagen den Zucker zugeben, dann Schokolade, Zimt, Rum und Nelkenpfeffer zugeben. Backpulver mit dem gesiebten Mehl mischen und nach und nach unter die Eiermischung geben. Die Haselnusskerne unterheben.

Auf einem Backblech (gefettet oder mit Backpapier ausgelegt) verstreichen und bei 200 °C ca. 20 Minuten backen.

Puderzucker sieben und mit Wasser und (optional) Zitronensaft glatt rühren. Mit einem Pinsel das noch warme Gebäck damit bestreichen. Abkühlen lassen, in kleine Rechtecke schneiden und in einer Keksdose aufbewahren.

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Ihr seht: Angelina ist auch zufrieden mit dem Ergebnis.

 

Weihnachtsbäckerei: Elisenlebkuchen

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Gestern habe ich mit der Weihnachtsbäckerei angefangen. Ich brauche bis Ende November „Material“ für ein Wichtelpaket, so dass es langsam Zeit wird.

Vor Jahren hatte ich mal Elisenlebkuchen selber gebacken, aber das Rezept ist natürlich inzwischen verschollen. Nach Befragen des Webs fand ich dieses Rezept auf brigitte.de, das ich allerdings ein wenig abgewandelt habe.

Da ich als Weihnachtsnachtisch immer gerne Lebkuchentiramisù (etwas runter scrollen) mache und man dafür Lebkuchen ohne Guss und ohne Oblate braucht, die kaum von den gängigen Herstellern zu bekommen sind, dachte ich, dass ich sie mir einfach so backe, wie ich sie brauche.

Zutaten für ca. 18 Lebkuchen:

  • 60 g Orangeat
  • 60 g Zitronat
  • 60 g Zartbitterkouvertüre
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1/2 Bio-Zitrone, davon die abgeriebene Schale
  • 1/2 EL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 5 Tropfen Rum-Aroma
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g gemahlene Haselnüsse (evtl. mehr)
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Ein Teil der Zutaten für ElisenlebkuchenZubereitung

Zubereitung:

Orangeat, Zitronat und Schokolade hacken. Eier und Zucker mit den Quirlen des Handrührers (bzw. die Arbeit Brunhild übertragen) 5 Minuten dickschaumig schlagen. Zitrone abspülen, die Schale fein abreiben. Zitronenschale, Orangeat, Zitronat, Schokolade, Gewürze, Rum-Aroma, Mandeln und Nüsse unterrühren. Der Teig sollte sehr dickflüssig sein, eventuell noch mehr gemahlene Haselnüsse unterrühren.

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Teig mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit Abstand geben. Im Ofen etwa 40 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in Blechdosen aufbewahren.

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Die Lebkuchen bleibe jetzt erst mal so, sie schmecken wunderbar! Eventuell mache ich auf einige noch eine Zuckerglasur drauf…

 

Update: Blog-Event CXIII – Teigtaschen

Die Zusammenfassung ist längst online bei Zorra. Es sind wieder viele Rezeptideen zusammengekommen, von denen ich das eine oder andere sicher einmal nachkochen werde.

Mein Beitrag waren die Apfel- und Pflaumentaschen „für Faule“.

25 Jahre Deutsche Einheit und 3 Jahre Geschmeidige Köstlichkeiten

Verzeih bitte, liebe Claudia, dass ich hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlage, aber dieses Dessert bot sich einfach für Deine Geburtstagsparty an!

Zur Feier des Tages der Deutschen Einheit hatte ich mir eigentlich gedacht, ein Dessert in den Farben schwarz (Mousse au chocolat), rot (Himbeerpüree) und gold (Mango) zu machen. Leider ist die Mousse durch die Zugabe von Sahne und Eiweiß eher braun geworden und diese Farbe gehört einfach nicht mehr in unsere Zeit!

Nichtsdestotrotz ist der Einheitsbrei natürlich sehr lecker geworden und man kann sich die Mousse ja einfach auch noch etwas dunkler denken.

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 Rezept Mousse au Chocolat
  • 200 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • etwas Himbeergeist nach Geschmack
  • etwas Puderzucker nach Geschmack
  • 1 reife Mango

Zubereitung:

Die Mousse au Chocolat nach Rezept zubereiten und gleichmäßig auf breite Gläser (Whisky-Gläser) verteilen. Kühl stellen.

Die Himbeeren pürieren (TK-Himbeeren kurz erwärmen) und durch ein Sieb streichen, damit die Kernchen zurück bleiben. Das Himbeerpüree nach Geschmack mit Himbeergeist und Puderzucker verrühren und über die Schokomousse löffeln.

Zum Schluss die Mango am Kern entlang halbieren, die Hälften längs und quer einritzen (dabei die Schale nicht mit durchschneiden!) und vorsichtig knapp oberhalb der Schale herunterschneiden, so dass Würfel entstehen. *)

Diese vorsichtig auf dem Himbeerpüree anrichten und abermals kühl stellen.

*) In diesem YouTube-Video wird ganz gut erklärt, wie man eine Mango auslöst.



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Gleichzeitig habe ich einen weiteren Beitrag für die Feier des 3. Geburtstags der Geschmeidigen Köstlichkeiten.

In Claudias Blog geht es um schmackhafte Rezepte für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden, die durch verschiedene Krankheiten entstehen können.

Ich denke, je nach Schwere dieser Beschwerden kann die weiche Mango noch gut gegessen werden. Wenn nicht, wird sie schnell durchpüriert, wodurch das Dessert aber nichts verlieren wird.

Noch einmal Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

Grundrezept: Mousse au Chocolat

Luftig, fluffig, schokoladig, so muss sie sein!

Für 4 – 6 Portionen:

  • 1 EL Vanillezucker
  • 4 Eier (getrennt)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 g dunkle Schokolade (Kouvertüre)

Zubereitung:

Die Eigelbe mit dem Vanillezucker schaumig rühren.
Die Schokolade im Wasserbad vorsichtig schmelzen.

Die Schokolade unter die Eigelbcreme heben und vorsichtig unterrühren.

Die Sahne und das Eiweiß getrennt steif schlagen und beides unter die Schoko-Ei-Masse heben.

Im Kühlschrank mehrere Stunden oder über Nacht fest werden lassen.

Blog-Event CXIII – Teigtaschen

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)
Ein neues Blog-Event findet bei Zorra statt und dieses Mal möchte Susanne von Magentratzerl alle möglichen Variationen von Teigtaschen sehen.

Also habe ich heute Apfel- und Pflaumentaschen aus Blätterteig aus der Kühltheke gemacht.

Zutaten für je 4 Apfel- und 2 Pflaumentaschen:

  • Blätterteig auf Backpapier gerollt, aus dem Kühlregal
  • 1 mittelgroßen Apfel
  • 20 g Walnusskerne
  • 1 EL Rosinen
  • 1/2 EL Rum
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Pflaumen oder Zwetschen
  • etwas Zimtzucker
  • 1 verquirltes Ei

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Zubereitung:

Blätterteig mit dem Backpapier auf einem Backblech ausbreiten.

Den Backofen auf 210 °C Umluft vorheizen.

Den Blätterteig in 6 gleich große Stücke schneiden.

Für die Apfeltaschen die Rosinen im Rum einlegen. Die Walnusskerne hacken. Den Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und sehr fein hacken. Alles in einer Schüssel mischen und mit dem Vanillezucker gut verrühren.

Die Füllung mittig auf die vorgeschnittenen Teigstücke legen, die Ränder mit Ei bepinseln und entweder zu Drei- oder Rechtecken falten. Die „Nähte“ vorsichtig mit einer Gabel zusammen drücken.

Für die Pflaumentaschen die Pflaumen halbieren, den Kern entfernen und die Schnittfläche mit Zimtzucker bestreuen. In die Mitte der Blätterteigstücke legen und die Ecken über die Pflaume schlagen und zusammen drücken. Mit der „Naht“ nach unten auf das Backblech legen.

Die Oberseiten mit dem restlichen verquirlten Ei einpinseln und 15 Minuten backen.

Gebäckteilchen auf dem Kuchenrost abkühlen lassen.

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Zum Abschluss noch die Bilder von den Innenansichten:

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Innenansichten einer Apfeltasche

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Innenansichten einer Pflaumentasche