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Kulinarischer Roadtrip durch die USA – Teil 2

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Nachdem ich schon ein Rezept für Veggie Burgers vorgestellt habe, kommt heute mein zweiter Beitrag zum Blog-Event, das Bella kocht bei 1 x umrühren aka Kochtopf veranstaltet.

Eine leckere, ungewöhnliche und vegetarische Abwandlung des Chili con carne:

Chili con Coconut

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

– 1 Dose Kidneybohnen
– 2 EL Pflanzenöl
– 1 große Zwiebel, grob gewürfelt
– 1 Knoblauchzehe, gehackt
– 1 TL getrockneter Majoran
– 1 TL Kreuzkümmel (Cummin)
– 1/2 TL Chilipulver
– 1 (gelbe) Paprikaschote, gewürfelt
– 100 g Mais
– 400 g Dosentomaten, grob gehackt
– 2 EL Tomatenpüree
– 25 g Kokoscreme, gerieben oder 200 ml Kokosmilch
– schwarzer Pfeffer, Salz
– optional: frisch gepreßter Zitronensaft und/oder geriebene Zitronenschale
– optional: Kokosraspeln zum Garnieren
– optional: Koriander oder Petersilie

Kidneybohnen in einem Sieb unter kaltem Wasser abgespülen.

Das Öl in einem großen Schmortopf oder einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch zusammen mit Majoran, Kreuzkümmel und Chilipulver für ca. 5 – 6 min. dünsten.
Die Paprikastückchen zufügen und ca. 2 – 3 min. weiterdünsten.
Mais, Tomaten, Tomatenpüree und Kokoscreme einrühren. Sanft zum Kochen bringen, dabei ständig rühren bis die Kokoscreme vollständig aufgelöst ist (nicht nötig, wenn man Kokosmilch nimmt).
Die Kidneybohnen zugeben (nicht nötig, wenn man Kokosmilch nimmt) und ca. 10 min. köcheln lassen. Gegebenenfalls etwas  Wasser zugeben, je nachdem wie die Konsistenz sein soll.
Zitronensaft und -schale unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Tellern anrichten und mit Kokosraspeln und/oder Koriander oder Petersilie dekorieren.

Dazu essen wir gerne Kartoffelpüree, es passen aber auch Reis, Tortillas oder wie gestern bei uns Brot.

chili_con_coconut

 

 

 

 

 

Wenn man Reste hat, die nicht mehr für zwei Portionen reichen, kann man zum Beispiel Gefüllte ChiliKartoffeln machen.

 

Kulinarischer Roadtrip durch die USA – Teil 1

Blog-Event XVC - Kulinarischer Roadtrip durch die USA (Einsendeschluss 15. Februar 2014)

Bella kocht veranstaltet bei 1 x umrühren aka Kochtopf das oben genannte Blog-Event.

Ja, zu diesem Thema kann ich was beitragen, dachte ich mir. Die Küche der USA ist – entgegen aller Vorurteile – durch die vielen Einwanderer eine sehr vielfältige. Dennoch denken viele wahrscheinlich bei „USA kulinarisch“ als erstes an Burger und co.

Und ein selbst gemachter Burger schmeckt um so vieles besser, als die „warmen Schwämme“ – wie mein Papa sie immer  nannte – die man in den einschlägigen Fast-Food-Ketten vorgesetzt bekommt.
Mit die leckersten Burger, die ich je gegessen habe, hat die mexikanische Mama meiner besten Freundin gemacht. Die waren wirklich unvergleichlich gut. Leider hat sie mir nie die genaue Kombination an Zutaten verraten bzw. ich habe auch nie wirklich gefragt.

Gestern gab es – dem Event zu Ehren – vegetarian Burgers with Potato Wedges and home made mayonnaise. Das Rezept ist für zwei Personen gedacht.

Für die Burger:

  • 2 vegetarische Burger (verschiedene Anbieter, unsere waren von Aldi-Süd)
  • 2 (flache) Toastbrötchen (finde ich allemal leckerer als die pappigen Hamburger-Brötchen)
  • je 2 TL Tomatenmark (oder -ketchup) und Senf
  • 2 – 4 Salatblätter (je nach Größe)
  • 2 große Tomatenscheibe
  • 2 Gewürzgurken in dünne Scheiben geschnitten oder 2 Scheiben Schlangengurke

Für die Potato Wedges:

  • 2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 angedrückte Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Thymian
  • Meersalz
  • Olivenöl

Für die Mayonnaise:

  • 1 TL Senf
  • 1 Ei
  • Salz
  • Zitronensaft
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

Für die Potato Wedges die Kartoffeln längs in Spalten schneiden. In einer großen Pfanne ca. 1 EL Olivenöl erhitzen, die Knoblauchzehe und den Thymianzweig sowie die Kartoffelecken zugeben und langsam braten. Die Kartoffelecken hin und wieder wenden, damit sie gleichmäßig knusprig und gar werden. Das dauert ca. 20 Minuten. Mit Meersalz würzen.

In der Zwischenzeit für die Mayonnaise alle Zutaten bis auf das Öl in einem hohen Mixgefäß mit dem Rührstab verquirlen. Dann in einem dünnen Strahl so viel Öl zugeben, bis dass die Masse dicklich wird. Eventuell noch etwas nachwürzen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn die Kartoffelecken gar sind, die vegetarischen Burger nach Packungsanweisung in einer Pfanne braten. Die Toastbrötchen in den Toaster stecken.

Je zwei Brötchenhälften mit Senf, die anderen beiden mit Tomatenmark oder -ketchup bestreichen.
Die Senfhälften mit den Salatblättern belegen, die Burger darauf legen, obenauf Tomaten- und Gurkenscheiben und den Tomatenmarkdeckel aufsetzen.

Die Potato Wedges daneben anrichten und mit einem Klecks Mayonnaise servieren.

veggieburger

Dazu habe ich ein schönes kaltes Bier getrunken und zum Nachtisch gab’s dann den nachmittags schon vorbereiteten Vanillepudding mit einem Tässchen Espresso.

Pasta mit Steak-Bohnen-Ragout

Ein kleines Steak pro Person in Streifen schneiden und wie folgt marinieren:

– 3 bis 4 Knoblauchzehen (grob gehackt)
– 4 Zweige Oregano (gehackt)
– 4 Zweige Pfefferminze (gehackt)
– 4 Zweige glattblättrige Petersilie (gehackt – alles drei sehr grob)
– etwa 1 TL fein gehackte Zitronenschale (von einer Bio-Zitrone, unter heißem Wasser gewaschen)
– 200 ml Olivenöl

Die Fleischstreifen in einen ausreichend großen Gefrierbeutel stecken, Knoblauch, Kräuter, Zitronenschale und Olivenöl zugeben. Den Gefrierbeutel entweder mit einem Gummiband oder einem speziellen Clip gut verschließen, mehrfach drehen, damit das ganze Fleisch von der Marinade bedeckt ist und in den Kühlschrank legen.

Grüne Bohnen in siedendem Salzwasser blanchieren, abgießen und abschrecken.

Pasta nach Wahl nach Packungsanweisung zubereiten.

Die Steakstreifen mit der Marinade in einer heißen Pfanne anbraten, herausnehmen und eine in Längsstreifen geschnittene Schalotte glasig dünsten. Mit etwas Rotwein ablöschen, die Bohnen und Steakstreifen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Pasta auf Tellern anrichten und mit Thymianblättchen bestreut servieren.

steak_bohnen_pasta

In Muschelsud gedünstetes Fischfilet

Der Sud der Miesmuscheln war so lecker, dass ich die Reste eingefroren habe, um später darin Fisch zu dünsten.

Das habe ich dann auch in die Tat umgesetzt, und was soll ich sagen? Es war wirklich super lecker.

Ich habe immer Seelachsfilets im TK-Schrank, die ich aufgetaut habe. Zwei „Knubbel“ Muschelsud habe ich in einer Pfanne aufgetaut und dann die Seelachsfilets darin bei kleiner Temperatur gar gedünstet.

Dazu gab es Spinat und eine Wildreismischung.

fischfilet

Noch mehr altes Gemüse – die Steckrübe

steckrübe

Die Steckrübe (Brassica napus subsp. rapifera), auch WrukeKohlrübeButterrübeErdkohlrabiUnterkohlrabiUntererdkohlrabiRamankenBodenkohlrabiSchwedische Rübe, in Österreich Dotsche ist eine Unterart des Rapses (Brassica napus). Sie wird als Gemüse genutzt. Sie ist zu unterscheiden von der Speiserübe (Brassica rapa subsp. rapa). [weiter lesen]

Ich serviere sie gerne mit Schweinefilet im Speckmäntelchen und Kartoffelpüree. Lecker ist aber auch Steckrüben und Kartoffeln durcheinander mit einem gekochten Ei.

steckruebe

Die Steckrübe wird geschält und in größere Würfel geschnitten.

In einem weiten Topf 2 EL Butterschmalz schmelzen und 1 EL Zucker darin leicht karamellisieren lassen. Die Steckrübenwürfel zugeben, kurz anschwitzen und eine halbe Tasse Wasser zugießen. Bei niedriger Temperatur simmern lassen, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für das Kartoffelpüree mehlig kochende Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten, in Salzwasser weich kochen. Abgießen und mit etwas Sahne oder Milch und einem Stückchen Butter stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Ein Schweinefilet in Medaillons schneiden. Salzen und pfeffern und mit durchwachsenem Speck umwickeln. In einer unbeschichteten Pfanne 1 EL Pflanzenöl erhitzen und die Medaillons auf der „Naht“ der Speckscheibe anbraten. Wenn sich das Fleisch leicht vom Pfannenboden löst, das Fleisch rund herum weiter braten. Eine fein gewürfelte Schalotte zugeben, anschwitzen und mit Rotwein ablöschen. Wenn der Bratensaft zu weit eingekocht ist, etwas Wasser oder Fleischbrühe zugeben.

Bolognese vegetarisch

Wir mögen auch die Version mit Rinderhack bzw. Halb und Halb, aber eben auch die vegetarische Variante, die ich meistens mit Dinkel wie Reis mache.

Der Dinkel wird hierfür mit kochendem Wasser übergossen und quellen gelassen (links), anschließend auf einem Sieb abgetropft. Sehr lecker gerade in der vegetarischen Bolognese finde ich getrocknete Steinpilze, die ebenfalls in warmem Wasser eingeweicht werden (rechts).

dinkelsteinpilze

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Dinkel wie Reis
  • getrocknete Steinpilze
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 große Möhre
  • 150 ml Rotwein
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Pizzagewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • 400 – 600 g Pasta
  • etwas geriebener Parmesan oder Grana Padano nach Wunsch

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken.
knoblauch_zwiebel

Die Möhren zu Brunoises (kleine Würfelchen) verarbeiten.
julienne2

Die ausgedrückten Steinpilze ebenfalls fein würfeln oder hacken.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch- und Zwiebelwürfel glasig dünsten. Die Möhrenwürfelchen und den abgetropften Dinkel sowie die Steinpilzwürfel und das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.

Mit dem Rotwein ablöschen, die stückigen Tomaten zugeben und ein Mal aufkochen lassen.bolognese

Mit den Gewürzen abschmecken und zu der Pasta servieren. Nach Geschmack das Gericht mit geriebenem Käse betreuen.

dinkel_bolognese

Der Dinkel erinnert von der Konsistenz und vom „Mundgefühl“ her tatsächlich an Gehacktes. Wenn Ihr die Bolognese nicht vegetarisch haben wollt, dann nehmt 200 – 400 g Hackfleisch und bratet es nach den Zwiebeln krümelig an.
Dann empfiehlt es sich, eine unbeschichtete Pfanne zu nehmen und den Bratensatz mit dem Rotwein zu lösen. Danach wie im Rezept oben weitermachen.

 

Kochen „aus der Lamäng“

Man muss auch improvisieren können. So wollte ich zwischen den Feiertagen einen mediterranen Frischkäse zu einer Nudelsauce verarbeiten, als ich aber die Packung öffnete, lag ein leichter Flausch auf dem Käse. Die Nudeln hatte ich natürlich schon aufgesetzt… Was tun?

Ich habe dann schnell ein paar getrocknete Tomaten mit warmem Wasser eingeweicht und etwas Blattspinat aus dem TK-Schrank geholt. Sahne hatte ich auch noch im Kühlschrank.

Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken, in etwas Olivenöl anschwitzen; eingeweichte, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, mit dem (in der Mikrowelle – es musste ja schnell gehen) aufgetauten Spinat zugeben. Mit etwas Weißwein ablöschen, dann mit Sahne aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den (Muschel-)Nudeln servieren.

muschelnudeln

Feiertagsnachlese

Große Menüs gibt es bei uns zu Weihnachten nicht… maximal einen kleinen Nachtisch nach dem Hauptgang.

Am ersten Weihnachtstag gab es die traditionelle Entenbrust à l’orange, dazu selbst gemachte Spätzle und Rosenkohl.

Das Rezept für die Entenbrust habe ich vor Jahrzehnten mal in der Zeitschrift „freundin“ gefunden, inzwischen aber ein kleines bisschen angepasst.

entenbrust

Für 2 Personen:

  • 1 – 2 Entenbrüste (uns reicht eine von ca. 400 g)
  • Saft von 2 Orangen
  • etwas abgeriebene Orangenschale
  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Honig
  • Pfeffer
  • außerdem: eine filetierte Orange und 1 TL getrockneter Oregano für die Sauce

Aus Orangensaft, -schale, Sojasauce, Honig und Pfeffer eine Marinade anrühren.

Die Entenbrust parieren und eventuell verbliebene Federkiele ziehen. Das geht gut mit einer Fischgrätenzange. Die Haut kreuzweise mit einem scharfen Messer einschneiden und die Brust mit der Fleischseite nach unten in die Marinade legen. Am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Entenbrust aus der Marinade nehmen, etwas mit Küchenpapier trocken tupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und mit der Hautseite in eine kalte beschichtete Pfanne legen. Herd auf höchste Temperatur schalten und das Fett ausbraten lassen. Dabei wird die Haut schön knusprig. Wenden, auf der Fleischseite braten und die Brust dann im Backofen bei 150 °C garen, bis das Fleisch innen noch leicht rosa ist. Das hängt von der Dicke der Entenbrust ab, deshalb kann ich hier keine genaue Zeitangabe machen. Mit einer halben Stunde sollte man aber hinkommen.

Für die Sauce die Marinade ein Mal aufkochen (weil ja rohes Fleisch drin gelegen hat). Mit etwas in kaltem Wasser angerührter Stärke unter nochmaligem Aufkochen leicht binden. Eventuell mit Sojasauce und Pfeffer noch einmal abschmecken. Die Orangenfilets in der Sauce warm werden lassen, den Oregano zum Schluss einstreuen. Zur Entenbrust servieren.

Den Rosenkohl hatte ich bereits vor dem eigentlichen Essen kochen geputzt und in Salzwasser blanchiert. Er wurde nur noch in etwas Schlagsahne erwärmt und mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.

Vor einiger Zeit hatte ich einen Spätzle-Shaker gekauft, den ich am ersten Weihnachtstag gleich ganz mutig ausprobierte. Und was soll ich sagen: an der Form der Spätzle kann noch ein wenig gearbeitet werden und das für zwei Personen bemessene Gericht ergab gefühlte sechs Portionen, aber generell konnte sich das Ergebnis wirklich sehen und vor allem auch essen lassen.

spaetzle

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Am zweiten Weihnachtstag gab es Rehmedaillons, dazu selbst gemachter Rotkohl und „ausgefallene Semmelknödel„. Die hatte ich eigentlich eingeplant, da aber noch so viele Spätzle vom ersten Weihnachtstag übrig waren, einigten wir uns darauf, diese einfach noch mal in etwas Butter aufzuwärmen.

reh

Wie ich meinen Rotkohl mache, habe ich Euch hier ja schon Schritt für Schritt erklärt. Natürlich war ein Kopf wieder viel zu viel für uns. Die Reste habe ich eingefroren, und zwar in Silikonförmchen, die eigentlich für selbst gemachtes Eis am Stiel gedacht sind. So erhielt ich zwölf Rotkohlklötzchen, die ich in einen Gefrierbeutel umfüllte und die ich bei Bedarf einzeln entnehmen kann.

Für die Rehmedaillons für zwei Personen benötigte ich:

  • 3 – 4 Rehmedaillons pro Person
  • 1 EL Butterschmalz zum Anbraten
  • 2 Haushaltszwiebeln oder 1 Gemüsezwiebel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • 300 ml Wildfond
  • Salz, Pfeffer
  • getrocknete Steinpilze, in warmem Wasser eingeweicht
  • eventuell etwas in kaltem Wasser angerührte Stärke zum Binden der Sauce

Die Rehmedaillons abspülen, trockentupfen und nach Bedarf parieren.

In einer unbeschichteten Pfanne das Butterschmalz zerlassen. Fleisch salzen und pfeffern und mit den Abschnitten vom Parieren kräftig anbraten. Erst, wenn sich das Fleisch von Pfannenboden löst, wenden und von der anderen Seite braten. Herausnehmen (selbstverständlich auch die Stückchen vom Parieren, diese weg werfen) und zur Seite stellen.

Die Zwiebel in grobe Würfel schneiden und zusammen mit dem Tomatenmark in der Pfanne anbraten. Den Rotwein zugießen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Mit Wildfond und dem Steinpilzwasser (selbstverständlich inklusive der Pilze) auffüllen, zum Kochen bringen und die Zwiebeln in der Flüssigkeit weich kochen. Je nach Zwiebelsorte sorgt das schon für genügend Bindung der Sauce. Wenn nicht, etwas in kaltem Wasser angerührte Stärke unter Kochen einrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die Fleischstücke nochmals kurz in der Sauce erwärmen.

Mit dem Rotkohl und den in etwas Butter aufgewärmten Spätzle (oder wie eigentlich geplant mit Semmelknödeln) servieren.

Pasta alla Panna

capeletti_alla_panna

In diesem Falle handelt es sich um Cappelletti mit Ricotta gefüllt – selbst gekauft.

Die Sauce für 2 – 3 Portionen geht so:
Eine kleine, fein gehackte Zwiebel in wenig Butterschmalz glasig dünsten.

Zwei Scheiben gekochten Schinken zunächst in Streifen und dann Würfel schneiden und kurz mitbraten. 150 g TK-Erbsen zugeben und alles mit ca. 100 ml Weißwein ablöschen. Mit 300 ml Schlagsahne auf gießen und aufkochen lassen.

Mit Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und etwas Currypulver abschmecken und zu Pasta nach Wunsch servieren.

Champignonrisotto

Ich liebe Risotti… denn sie sind schnell gemacht, wenn einem mal so gar nichts einfällt, was es zu essen geben soll. Arborio-Reis habe ich eigentlich immer im Vorrat, Erbsen oder Spinat im Gefrierschrank. Manchmal fehlt der Käse, aber es geht auch ohne.

Da ich am Samstag für das Geschnetzelte viel zu viele Champignons gekauft hatte (acht relativ große, von denen ich erst mal nur vier gebraucht hatte), gab es gestern ein leckeres Champignonrisotto.

champignonrisotto

 

Hier geht es zum Grundrezept. Statt der Erbsen habe ich vier mittelgroße Champignons genommen, diese habe ich in etwas Butter separat in einer Pfanne gebraten.
Da ich noch einen Rest Bergkäse von Samstag übrig hatte, habe ich diesen statt Parmesan genommen. Gewürzt habe ich nur mit einem Schuss Zitronensaft, weil die Brühe und der Bergkäse salzig genug sind. Ich habe bei Tisch noch bunten Pfeffer frisch über das Gericht gemahlen.