Archiv der Kategorie: Vegetarisch und Vegan

Tagliatelle mit gedünsteten Paprikawürfelchen

– Ein schnelles und einfaches Abendessen –

paprikanudeln

 

Für 2 Personen:

  • 2 Paprikaschoten (verschiedene Farben sieht hübsch aus)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Pizza-Gewürzmischung oder Kräuter der Provence
  • Tagliatelle (Menge nach Hunger 😉 )
  • Olivenöl
  • weißer Essig (z. B. Balsamico bianco, Apfelessig o. ä.)
  • eventuell Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Tagliatelle nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen.

Die Paprikaschoten schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden, geschälte Knoblauchzehe fein hacken.

Etwa 1 Esslöffel Olivenöl erhitzen, Zwiebelstreifen und Knoblauch darin anschwitzen. Die Paprikawürfel zufügen, mit einem Schuss Essig und einer Saucenkelle voll Nudelkochwasser ablöschen und weich dünsten.

Mit den Gewürzen abschmecken, mit den Tagliatelle auf Tellern anrichten und zum Schluss noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

Kürbis-Curry

kuerbiscurry

Für uns inzwischen ein kulinarisches Muss während der Kürbiszeit.

Für 4 Portionen:

– 1 kleiner Hokaidokürbis
– 2 mittelgroße Kartoffeln
– 2 Möhren
– 1 gelbe Paprikaschote
– 150 g rote Linsen
– 2 Zwiebeln
– 1 Stückchen Ingwer
– 1 Apfel
– 2 TL Currypulver bzw. Sonnenkuss von Sonnentor
– Salz
– 1 EL Honig
– 400 ml Kokosmilch
– 100 ml Orangensaft
– 2 EL Pflanzenöl, Ghee oder Butterschmalz

Zubereitung:

Den Kürbis vierteln, die Kerne mit einem Esslöffel entfernen und in Würfel schneiden. Die Kartoffeln ebenfalls würfeln. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Den geschälten Ingwer fein hacken. Die geschälten Zwiebeln in große Würfel schneiden. Die Paprikaschote ebenfalls schälen (geht mit diesem Gerät hervorragend!) und in Stücke schneiden. Das Kerngehäuse aus dem Apfel entfernen und ebenfalls in große Würfel schneiden.

In einer Pfanne mit hohem Rand Fett erhitzen erhitzen und die Zwiebeln und Kartoffeln darin anbraten. Mit Currypulver bestäuben und nach einander den Kürbis, die Möhren und die Paprikaschote zufügen. Noch etwas weiterbraten, dann die Linsen dazu geben und mit Kokosmilch und Orangensaft ablöschen. Mit Salz und Honig würzen. Zum Kochen bringen und dann bei kleiner Hitze unter Rühren gar schmoren. Kurz vor dem Servieren die Apfelstücke zugeben und nur kurz erhitzen, damit sie knackig bleiben.

Eventuell nochmals mit den Gewürzen abschmecken und mit gehacktem Koriander bestreut servieren.

Dazu passt Basmatireis.

Und gleich noch ein Blog-Event

Entdeckt habe ich das/den Blog German Abendbrot über die FB-Gruppe Käptn’s Dinner“, wo Julia „Werbung“ für ihr Blog-Event Entstaubte Klassiker machte.

Da ein Rezept aus den Archiven pro Blog erlaubt ist, habe ich mich entschlossen mitzumachen, weil ich sofort eine Idee hatte, was ich posten will.

***

Mein Beitrag ist nun mein über alles geliebte Graupeneintopf, den ich dergestalt entstaubt habe, dass ich ihn vegetarisch zubereite und mit frischem bzw. TK-Suppengemüse. Früher wurde dieses leckere Gericht eigentlich immer mit fettem Eisbein und Mettenden gemacht, dafür kamen zusätzlich zu den Graupen meist nur Kartoffelwürfel und Zwiebeln, ganz selten mal Sellerie und/oder Porree rein. Das mochte ich als Kind auch, aber die – im wahrsten Sinne des Wortes – abgespeckte Version schmeckt mir viel, viel besser.

graupeneintopf_auf_loeffelFür 2 – 3 Portionen braucht man:

  • 1 Bund Suppengemüse oder ca. 250 g TK-Suppengemüse
  • Perlgraupen, ca. 150 g oder mehr nach Geschmack
  • 2 – 3 mittelgroße (festkochende) Kartoffeln
  • 1 l Gemüsebrühe (selbstgemacht oder instant, dann natürlich bio)
  • Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Das Suppengemüse sowie die Kartoffeln putzen bzw. schälen und in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden. Die Gemüsebrühe aufsetzen, das Gemüse, die Kartoffeln und die Graupen zugeben, aufkochen lassen und ca. 30 Minuten garen (bis die Graupen aufgequollen sind).

Schnell, einfach und lecker!

Knödeleien – reloaded

knoedel_reloaded

An dieser Stelle hatte ich ja das Knödelrezept schon gepostet und von meiner Idee gesprochen, die Knödel einzufrieren und dann gefroren in siedendes Wasser zu schmeißen.

Letzte Woche habe ich dann mit zwei TK-Knödeln den Selbstversuch gewagt:
Salzwasser aufgesetzt, zum Kochen gebracht, die Knödel rein geworfen, Wasser kocht natürlich nicht mehr, noch mal bis kurz vor den Siedepunkt gebracht und die Knödel dann ziehen gelassen.

Nach 20 Minuten war ein Knödel von innen noch etwas kalt, weswegen ich ihn in der Mikrowelle noch mal kurz nachgegart habe. Insgesamt ist das Ergebnis aber super geworden und wenn ich beim nächsten Mal 30 Minuten Siedezeit ansetze, sollten die Knödel genau richtig werden.

Ich habe die zwei Gesellen dann noch in einer Butter-Paniermehl-Petersilienmischung gewendet.

Knödeleien

knoedel

 

Meine Heimat Westfalen ist nicht gerade das, was man eine Knödelhochburg nennen würde. Wenn es sie früher mal gab, dann von den einschlägigen Herstellern aus Kochbeutel o. ä. Eher zum Abgewöhnen. Sehr leckere Knödel gibt’s allerdings von Bofrost, die lange im Hause Koch ihre Dienste taten, wenn es denn mal Knödel als Beilage geben sollte.

Dann sah ich Anfang des Jahres wie ein gewisser Johann Lafer in der Sendung Die Küchenschlacht sein Kartoffelknödelrezept vorstellte. Das sah gar nicht so kompliziert aus, dachte ich mir und beschloss, es am folgenden Wochenende mal zu versuchen.

Zu diesem Zwecke mussten eine Kartoffelpresse und mehlig kochenden Kartoffeln ins Haus. Ersteres war kein Problem, mit den Kartoffeln sah es schon anders aus. Was soll ich bitte für 2 Personen mit einem 1,5-Kilo-Sack anfangen, wo wir sowieso relativ wenig Kartoffeln essen und wenn, dann eigentlich nur die (vorwiegend) festkochenden?

Naja, ich habe sie trotzdem gekauft und das folgende Rezept halbiert:

Für 4 Portionen:
900 g mehlig kochende Kartoffeln
3 Eigelb (Kl. M)
75 g Speisestärke
50 g flüssige Butter
Salz, Muskatnuss
Mehl zum Bearbeiten

Zubereitung:
Kartoffeln gründlich waschen und in reichlich Wasser weich kochen.

Kartoffeln heiß pellen und in eine Auflaufform geben. Im Backofen bei 150 Grad (Umluft 130 Grad) 10 – 15 Minuten ausdämpfen lassen.

Dann die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.

Die Masse noch einmal durch die Kartoffelpresse drücken.
Tipp: Durch das zweimalige Pressen bekommt der Kartoffelteig eine angenehme glatte Konsistenz.

Eigelb leicht verquirlen und zu den Kartoffeln geben.

Die Speisestärke auf den Kartoffeln und dem Eigelb verteilen.

Die flüssige Butter einlaufen lassen.
Tipp: Eigelb, Stärke und Butter zügig zu den Kartoffeln geben, damit sie gut von den warmen Kartoffeln aufgenommen werden.

Alles gründlich mischen und mit 1 Tl Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 5 cm dicken Rolle formen und in 10-12 gleichmäßige Stücke schneiden.
Mit angefeuchteten Händen zu runde Klößen formen.

Reichlich Salzwasser in einem großen flachen Topf zum Kochen bringen. Die Klöße hineingeben und die Hitze reduzieren. Die Klöße 10-12 Minuten ziehen lassen. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen.

***
Ich hatte sofort ein Erfolgserlebnis. Die Knödel blieben ganz und haben toll geschmeckt. Also habe ich das Experiment später im Jahr wiederholt.

Nun hatte ich die Idee, dass ich auch mal auf Vorrat knödeln könnte und habe gestern das Originalrezept (also mit 900 g Kartoffeln) gemacht und die abgedrehten Knödel eingefroren.

Meine Idee ist, sie – wie die Bofrost-Knödel auch – gefroren in siedendes Wasser zu werfen und zu garen bzw. zu erwärmen, denn gar sind sie im Prinzip durch die gekochten Kartoffeln ja schon.

Ich bin gespannt, ob das klappt und werde berichten!

Auf den Wok, fertig, los!

Im Wok hatte ich schon ewig lange nicht mehr gekocht, aber gestern wurde er mal wieder vom Küchenschrank gehoben.

Es gab buntes Gemüse mit Tofu und Bratreis, chinesisch gewürzt.

An Zutaten hatte ich:

wok_tofuwok_zutaten

Tofuwürfel in Sojasauce und einigen Spritzern Worcestersauce mariniert, dazu einige Gemüsereste der vergangenen Woche, als da waren Möhren, Staudensellerie, Wirsing, rote und gelbe Paprikaschote, außerdem Frühlingszwiebel, „richtige“ Zwiebel, fein gehackter Knoblauch und fein gehackter Ingwer, dazu noch TK-Brokkoliröschen und TK-Bohnen.
Außerdem hatte ich eine halbe Tasse Basmatireis gekocht.

Im Wok habe ich Butterschmalz erhitzt und alles nach und nach darin angebraten.

wok_ruehren

Abgeschmeckt habe ich das Ganze dann mit Sojasauce, gemahlenen Chiliflocken, Worcestersauce und Black Magic Curry der Firma Herbaria.

Heraus gekommen ist ein überaus leckeres vegetarisches Abendessen:
wok_serviert

Bohnen- und Gemüseeintopf

Vor einiger Zeit hatte ich mir das Buch Classic Vegetarian Recipes von Rose Elliot auf’s iPad geladen.

Letzte Woche habe ich dann das erste Rezept von vielen, die sich total lecker anhören, nachgekocht. Da ich nicht alles bekommen habe, habe ich ein paar kleine Änderungen vorgenommen, die in Klammern hinter den Zutaten stehen.

Für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Möhren, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten
  • 250 g Pastinaken, in ca. 1 cm große Stücke geschnitten (statt dessen habe ich Staudensellerie, den ich noch von diesem Gericht übrig hatte, genommen)
  • 250 g Porree, geputzt, gewaschen und in Scheiben geschnitten
  • 250 g Wirsing, in Streifen geschnitten
  • einige Thymianzweige
  • 2 Lorbeerblätter
  • 410 g Cannellini-Bohnen aus der Dose, abgetropft (ich habe nur dicke weiße Bohnen gefunden, die – wie ich erst zu Hause feststellte – auch noch in Tomatensauce waren; diese habe ich, soweit es ging, abgespült und der Rest Tomatengeschmack passte gut zum Eintopf)
  • 1200 ml Gemüsebrühe (ich habe etwas weniger genommen, weil ich ja eigentlich keine Suppen esse)
  • Salz u. Pfeffer
  • gehackte Petersilie zum Garnieren
  • (geriebener Bergkäse zum Garnieren, stand nicht im Rezept, passte aber super dazu)
  1. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebeln zufügen, Deckel aufsetzen und 5 Minuten garen. Dann Möhren, Pastinaken (Staudensellerie), Porree, Kohl, Thymianzweige und Lorbeerblätter zugeben und alles verrühren, so dass alle Zutaten leicht mit Öl benetzt sind. Deckel aufsetzen und für weitere 10 Minuten auf kleiner Hitze garen lassen.
  2. Bohnen und Gemüsebrühe zugeben, zum Kochen bringen, Deckel aufsetzen und bei sanfter Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in warmen Schüsseln bzw. tiefen Tellern servieren und jede Portion mit gehackter Petersilie bestreut servieren. (Geriebenen Bergkäse über den heißen Eintopf streuen.)

stew2stewe

Resteverwertung

Ich hatte noch einen ordentlichen Batzen Kartoffel-Sellerie-Stampf von Freitag übrig und überlegte, was ich wohl damit noch anfangen könnte.

Bis zum Einkaufen war ein Plan in mir gereift, und ich holte Staudensellerie, Möhren, Frühlingszwiebel, glatte Petersilie, Eier, außerdem noch Feldsalat, den ich zur Beilage bestimmt hatte.

Heraus kamen super leckere Puffer mit Feldsalat als Beilage.

puffer

 

Für 2 Portionen (ca. 8 Puffer):

  • ca. 300 g Kartoffel-Sellerie-Stampf vom Vortag (geht natürlich auch mit „nur“ Kartoffelpüree)
  • 1 Möhre
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • Petersilie
  • 3 EL geriebener Bergkäse
  • 1 Ei
  • Mehl zur Bindung (so ca. 6 EL)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butterschmalz
  • 2 Hände Feldsalat
  • Pflanzenöl, Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Essig
  • 1 kleine Birne
  • Walnusskerne gehackt

Zubereitung:

Die Möhre und den Staudensellerie in feine Würfel, die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Petersilie hacken. Diese Mischung in 1 EL Butterschmalz andünsten, wobei Möhren- und Selleriewürfel noch Biss haben sollten. Zum Abkühlen beiseite stellen.

Den Feldsalat waschen und putzen. In einem Schraubglas Essig, Gewürze und Öl mischen und kräftig durchschütteln. Die Birne in Würfel schneiden.

Den Kartoffel-Sellerie-Stampf mit dem abgekühlten gedünsteten Gemüse mischen, das Ei und den Bergkäse zugeben und gut durchmischen. So viel Mehl zugeben, dass eine lockere, homogene Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken. Butterschmalz in einer Pfanne (man kann die nehmen, in der das Gemüse gedünstet wurde) erhitzen und am besten einen kleinen Probepuffer braten. So kann man feststellen, ob die Konsistenz passt (evtl. noch etwas Mehl zugeben) und ob man noch etwas nachwürzen muss.
Wenn alles passt, mit Hilfe eines Esslöffels den „Teig“ in das heiße Fett setzen und von beiden Seiten knusprig braten. Warm stellen.

Zum Servieren den Feldsalat auf Tellern anrichten, die Birnenwürfel darüber geben. Das Dressing noch mal durchschütteln und über dem Salat verteilen. Mit den gehackten Walnüssen bestreuen. Zwei bis drei Puffer daneben setzen, eventuell mit Petersilie garnieren.

Guten Appetit!

Zurück in Deutschland gab’s auch leckeres Essen

Unter anderem habe ich letzte Woche Bratkartoffeln mit Ei, dazu Salat mit Joghurt-Dressing gemacht.

bratkartoffeln
 Die Bratkartoffeln habe ich aus rohen Kartoffeln gemacht, deshalb habe ich sie relativ klein gewürfelt und in Butterschmalz angebraten. Dazu kam eine in feine Halbringe geschnittene Zwiebel und gewürfelter Räuchertofu. Alles wurde dann bei kleinster Hitze in ca. einer halben Stunde schön gar geschmurgelt. Zum Schluss noch zwei verklepperte und mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckte Eier drüber, stocken lassen. Fertig!

Der Salat kam mit einem Dressing aus Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker daher. Abgesehen davon, dass wir früher statt Joghurt Büchsenmilch genommen haben, ist das ein Klassiker aus meiner Kindheit.

Und das ganze ist natürlich nur authentisch, wenn alles auf einem Teller angerichtet wird! 🙂

Tofu-Spinat-Curry mit Linsenreis

Tofu-Spinat-Curry

Gestern habe ich mal wieder vegetarisch, mit Tofu gekocht. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Vegetarisch genießen von Barbara Rias-Bucher.

Vegetarisch genießen

Für 4 Portionen:
– 1 kleine Zwiebel
– 1 TL Butter
– 100 g Naturlangkornreis (hatte ich nicht, Basmati tat’s auch)
– 100 g braune Linsen (ich hatte Belugalinsen)
– 1/2 l Gemüsebrühe
– 1kg frischer Spinat (oder TK, etwa 500 g)
– 2 Knoblauchzehen
– 250 g Tofu
– 50 g Walnusskerne
– 1 EL Kurkuma
– je 1 TL gemahlener Kreuzkümmel u. Koriander
– 1/2 TL gemahlener Ingwer
– Cayennepfeffer (hatte ich auch nicht, dafür habe ich Chiliflocken aus der Mühel genommen)
– Salz
– 5 EL Sonnenblumenöl
– Saft von 1 Zitrone
– 100 g Magerjoghurt
– 1 EL Crème fraîche
– 1 Bund Petersilie

Zubereitung (etwa 1 Stunde, 10 Minuten):
1. Für den Reis die Zwiebel schälen und hacken. Die Butter erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten. Den Reis, die Linsen und die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 45 Minuten garen, bis der Reis und die Linsen gerade eben weich sind.

2. Den Spinat verlesen, waschen und trockenschwenken. (TK-Spinat auftauen lassen)
Die Knoblauchzehen schälen und hacken. Den Tofu abtropfen lassen und würfeln. Die Walnusskerne grob hacken. Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer und eine kräftige Prise Cayennepfeffer (gem. Chiliflocken) und Salz in einem Schälchen vermischen.

3. In einer Pfanne 3 Esslöffel Öl erhitzen. Die Gewürzmischung, den Knoblauch und den Tofu darin bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden braten, bis die Tofuwürfel eine Kruste haben. Alles warm halten.

4. Das restliche Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Portionsweise den Spinat und die Nüsse darin bei starker bis mittlerer Hitze unter Rühren garen, bis der Spinat weich und intensiv grün ist. Jede Portion mit dem Tofu mischen und warm halten.
(Faul wie ich bin, habe ich natürlich den aufgetauten TK-Spinat und die Nüsse direkt zum Tofu geschmissen – der Spinat musste ja nur warm werden.)

5. Das Curry mit Zitronensaft und bei Bedarf auch noch mit Salz und Cayennepfeffer (Chiliflocken) würzen. Mit dem gegarten Linsenreis auf heißen Tellern anrichten.

6. Joghurt mit Créme fraîche kräftig verrühren. Die Petersilie fein hacken. Die Joghurtmischung als Klecks auf jede Curryportion setzen und mit der Petersilie bestreuen.