Die kulinarische Weltreise: Axoa de canard d’Espelette (Frankreich)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Frankreich

Axoa de canard d’Espelette mit Ofenkartoffeln, Tomaten-Olivensalat und einem Glas gekühlten Weißwein

Im Mai geht es mit Volker mampft auf der kulinarischen Weltreise nach Frankreich. Dort war ich in der Tat schon, leider erst zwei Mal, wie ich im Beitrag zur Quiche Lorraine schon erzählt habe. Ein paar Rezepte (siehe Ende des Artikels) aus Frankreich sind auch schon im Blog.

Mein heutiges Rezept habe ich auf der Seite Französisch kochen von Aurélie Bastian gefunden, von der ich auch schon schnelle Baguettebrötchen nachgebacken habe.

Da ich noch eine Entenbrust im Tiefkühler hatte, kam das baskische Axoa (sprich: Aschoa) gerade gelegen.

Zutaten für 2 Personen:
  • 1 große Entenbrust (hier: knapp 400 g)
  • je 1/2 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 120 ml Weißwein
  • 1 EL Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • je 1 kleiner Zweig Rosmarin und Thymian
  • Salz
  • Piment d’Espelette
  • 400 g Kartoffeln
  • Fleur de sel
  • Piment d’Espelette
  • Olivenöl
Zubereitung:

Die Paprikaschoten waschen, putzen, schälen und in kleine Würfel schneiden.

Zwiebel schälen, fein würfeln, Knoblauchzehe ebenfalls schälen und fein durchhacken.

Rosmarin, Lorbeerblatt, Thymian und Nelke in ein Gewürzsäckchen oder -Ei geben.

Kartoffeln gründlich waschen, nach Wunsch schälen und in feine Scheiben schneiden. Zusammen mit den Gewürzen und dem Olivenöl in einer Auflaufform mischen und ca. 20 Minuten bei 190 °C Umluft braten. Ich habe zum Schluss kurz den Grill zugeschaltet.

Von der Ente die Haut entfernen und von Hand in feine Stücke schneiden oder durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs geben.

Die Entenhaut in eine kalte Pfanne legen, auf hohe Temperatur schalten und das Fett ausbraten. Dabei wird die Haut schön knusprig. Herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten.

Butter zugeben und das Fleisch darin knusprig braten. Gewürzei mit Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig dünsten.

Dann die Paprikastücke zugeben. Den Wein angießen und alles mit Salz und Piment d’Espelette abschmecken. Noch ca. 8 – 10 Minuten schmoren, bis die Paprikaschoten den gewünschten Gargrad haben.

Mit den Kartoffeln anrichten und genießen:

Uns hat dieses bodenständige, einfache und schnell zubereitete Gericht aus dem Baskenland sehr gut geschmeckt. Man kann die Axoa auch mit anderen Fleischsorten zubereiten.

Bon Appétit!


Weitere Rezepte aus Frankreich, die schon vor der kulinarischen Weltreise im Blog waren:

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54 Gedanken zu „Die kulinarische Weltreise: Axoa de canard d’Espelette (Frankreich)

  1. Aurélie

    Merci beaucoup für’s Nachkochen ! den Speise ist wirklich echt ein Klassiker bei uns geworden. Super beliebt von Kinder !
    Deiner sieht auch echt soooo lecker aus ! Danke sehr und weiter so mit leckere Rezept .

    BISOUS

    Antworten
    1. Britta

      Danke.

      Wie zum Schluss erwähnt, kann man auch andere Fleischsorten nehmen.

      Es war wirklich lecker und schnell gemacht.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
    1. Britta

      Es war superlecker!
      Ich bin ja oft so: Was? Die gute Entenbrust hacken? Aber die Qualität und der gute Geschmack bleiben ja.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
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    1. brittak Beitragsautor

      Danke. Uns hat es auch sehr gut geschmeckt. Und Entenhack war mal eine ganz neue Erfahrung. 😉

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
  8. Pingback: Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise) | Küchenmomente

    1. brittak Beitragsautor

      Ich kannte sie auch nicht als Hackfleisch, aber es hat sich gelohnt, dieses Rezept auszuprobieren.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
  9. Pingback: Die kulinarische Weltreise: Chouquettes (Frankreich) | Brittas Kochbuch

    1. brittak Beitragsautor

      Wir fanden es auch toll. Ist es nicht super, wie die kulinarische Weltreise immer wieder den kulinarischen Horizont erweitert?

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
  10. Pingback: Die kulinarische Weltreise: Chouquettes (Frankreich) | Brittas Kochbuch

  11. Sylvia von Brotwein

    Das Baskenland ist super schön, da kommen Erinnerungen an eine tolle Reise wieder hoch. Das Gericht kann ich mir gut vorstellen. Ente kommt bei uns viel zu selten auf den Tisch und wäre mal ein Anlass sie wieder einzukaufen.
    Lieben Gruß Sylvia

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Leider war ich dort noch nie.
      Bei uns gibt es Ente eigentlich meistens um die Weihnachtszeit, aber warum nicht auch mal zu anderen Zeiten in einem anderen Gewand?

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
  12. Volker

    Hallo Britta,

    da habe ich doch wieder was gelernt. Habe die Basken immer nach Spanien verordnet. (Hätte wohl in Erdkunde mal aufpassen müssen). Aber die Küche im Baskenland ist super und da passt Deine Ente perfekt rein.

    Schöne Grüße
    Volker

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Tja, was soll ich jetzt sagen? Das Baskenland war wohl eher da, als die Grenze zwischen Frankreich und Spanien.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ja, ein weiterer Beweis, dass die französische Küche eben nicht nur Wachtelei an Salatblatt ist, sondern auch bäuerliche, bodenständige Gerichte zu bieten hat.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten
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  14. Nadine | Möhreneck

    Hallo Britta,
    ich mag die Rezepte von Aurélie Bastian auch sehr gern, sie zeigt wie vielfältig französische Gerichte sind.
    Meinst Du man kann das auch vegan zubereiten mit einer Hack-Alternative?

    Liebe Grüße
    Nadine

    Antworten
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  27. Katja aka Kaffeebohne

    Hallo Britta,
    das sieht sehr lecker aus, ich hätte wahrscheinlich die knusprige Haut für mich alleine beansprucht. Ente habe ich bisher noch nie zubereitet.
    Ich musste auch erstmal schauen wo der baskische Teil Frankreichs liegt, da ich das Baskenland auch nach Spanien verortet hatte.
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ich finde Ente sehr lecker, mache sie aber meistens zur Weihnachtszeit.
      Naja, das Land der Basken gab es ja viel früher als die Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Es gibt ja aich eine gemeinsame Sprache.

      Antworten
  28. Conny

    Liebe Britta,
    ich gebe zu, meine erste Reaktion war: Wie, die gute Entenbrust in kleine Stücke schneiden? Aber es sieht wirklich sehr, sehr lecker aus. Meinst Du, das wird mit Hähnchenbrust genau so gut? Danke schon mal für das tolle Rezept!
    Herzlichst, Conny

    Antworten
    1. Britta

      Ja, so habe ich auch gedacht, aber die Qualität bleibt ja.

      Das wird mit jedem anderen Fleisch auch gehen, dann aber logischerweise immer etwas anders schmecken.

      Antworten
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