Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Grüner Spargel

Bisher habe ich hier Gerichte mit weißem Spargel vorgestellt:

Dieses Mal hatte ich mir den Spargel für Faule mitgebracht, denn grüner Spargel muss – wenn überhaupt – nur an den Stielenden geschält werden.

Ich hatte einen 500-g-Bund mitgebracht, den ich in 1 EL Olivenöl gebraten habe. Abgelöscht wurde mit etwas Weißwein und mit Agavensirup, Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle gewürzt.

Entstanden ist ein lecker-knackiger Spargelsalat.

spargel_gruen

Produkttest: Soya Cuisine von Alpro

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Auf Facebook konnte man vor einiger Zeit ein Testpaket bei Alpro anfordern, was ich auch prompt gemacht habe.

Am Montag kam dann mein Testpaket an:

soya-cuisine

Gestern habe ich eine Zucchini-Sojasahne-Sauce zu Spaghetti gemacht.

Für 3 – 4 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 Zucchini, in Würfel geschnitten
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Soya Cuisine
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • Zitronenschale
  • fein gehackter Dill
  • 300 – 400 g Spaghetti

Zubereitung:

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und die Spaghetti al dente garen.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Die Zucchiniwürfel zufügen und anbraten. Mit Weißwein ablöschen, etwas einkochen lassen. Die Soya Cuisine dazu geben. Eventuell etwas vom Spaghettikochwasser zugeben, um die eingekochte Sauce wieder etwas zu verdünnen.

Mit den Gewürzen abschmecken und kurz vor dem Servieren den Dill unterrühren.

Fazit: Der Geschmack der Soya Cuisine ist etwas „dumpfer“ als man es von Schlagsahne gewöhnt ist. Wenn aber erst mal die Gewürze drin sind, ist es eine gute Alternative, da sie fettärmer als Sahne ist.

Spargelsüppchen – Etwas ganz besonderes

Jedenfalls für mich. Ich glaube, das letzte Mal, dass ich von übrig gebliebenen Spargelschalen und -kochsud eine Suppe gemacht habe, ist mindestens 4 Jahre her. Letzte Woche Donnerstag war ich aber dank der Hitze so niedrig mit dem Gewicht, dass ich mir eine Tasse Suppe tatsächlich erlauben konnte.

Ich habe also die Schalen und den Kochsud vom Vortag kräftig aufgekocht und die Flüssigkeit etwas reduzieren lassen. Vorher hatte ich schon einen Esslöffel Mehl und einen Esslöffel Butter verknetet und die Mischung ganz kurz in den Tiefkühler gestellt, damit sie auch wirklich eiskalt ist.

Als mir der Suppengeschmack kräftig genug war, habe ich die Schalen heraus genommen und die Mehlbutter zugegeben und mit dem Schneebesen aufgeschlagen. Die Suppe habe ich dann noch ein bisschen mit Salz, Zucker, weißem Pfeffer und Zitronensaft abgeschmeckt, mit etwas Petersilie (Kerbel oder Estragon passen auch gut) bestreut und dann wirklich sehr genossen.

spargelsuppe

Mal wieder Spargel

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Momentan esse ich mindestens ein Mal pro Woche Spargel. Ich hole ihn an einem Stand des Sonnenberger Hofs zwischen Bonn-Ungarten und Bonn-Oberholtorf. Der Spargel ist immer knackfrisch, auch die Erdbeeren sind süß und saftig und nach und nach kommen jetzt andere Obst- und Gemüsesorten dazu.

Oben im Bild gab es den Spargel mit kleinen Kartoffeln und einem (etwas zu) hartgekochtem Ei.

Geeiste Schokomousse mit Erdbeeren

Ich bin ja nicht so der größte Künstler in der Nachtischfraktion, aber so ein paar Sachen gelingen mir ganz gut und dazu gehört Mousse au chocolat. Nach diesem Rezept habe ich die Mousse schon öfter gemacht, aber sie ist eben auch um Abwandlungen nicht böse, wie sich hier im Selbstversuch gezeigt hatte.

Dieses Mal hatte ich zur Verfügung:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml geschlagene Sahne
  • 3 Eiweiss (eingefroren, weil ich nur die Eigelbe gebraucht hatte, und aufgetaut)
  • 1 Prise Salz
  • 1 starker Espresso (Ristretto)

Über dem Wasserbad die Schokolade schmelzen. Den Espresso unterrühren sowie die Sahne vorsichtig unterheben. Das mit einer Prise Salz steif geschlagene Eiweiss mit einem Schneebesen unterheben. Die Masse in eine Metallschüssel geben und ins Gefrierfach stellen.

Außerdem braucht man:

  • Erdbeeren (Menge nach Wunsch)
  • Vanillezucker
  • etwas frische Minze

Die Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten in ein Desserschälchen oder einen -teller legen, mit je einem Esslöffel Vanillezucker bestreuen und etwas marinieren lassen.

Die Mousse mit einem in heisses Wasser getauchten Esslöffel abstechen, auf den Erdbeeren anrichten und mit gehackter Minze bestreut servieren.

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Köstliche Resteverwertung

Von der Currysauce des Vortags war noch genug übrig, um noch ein Mal ein vollkommenständiges Abendessen daraus zu machen.
Wir haben beim Fischfachgeschäft Stuch beim Bonner Knauber (wo wir sowieso hin mussten) ein wunderschönes Stück Bio-Lachs gekauft.

Dieses habe ich gewürfelt, scharf in der Pfanne angebraten und zur inzwischen erwärmten Currysauce, der ich noch etwas Blattspinat zugefügt hatte, gegeben.

Nachdem ich alles noch mal etwas nachgewürzt hatte, habe ich den wunderbar glasigen Lachs in der Spinat-Curry-Sauce einfach zu frischem (etwas dunklerem) Baguette serviert. Natürlich hätte ich auch noch ein Mal Reis oder auch Nudeln (z. B. Tagliatelle) machen können, aber das wäre uns dann für’s Abendessen doch etwas spät geworden. Auf jeden Fall fand die Sauce noch mal eine schöne (Weiter-)Verwendung.

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Schatzsuche in den Vorräten – die zweite

Blog-Event XCVIII - Schatzsuche im Vorratsschrank (Einsendeschluss 15. Mai 2014)

Einen Beitrag habe ich schon für das Blog-Event von Magentratzerl auf Zorras Blog eingereicht.

Kurz darauf wurde ich noch mal im Tiefwkühl- sowie Vorratsschrank fündig:

– eine TK-Hähnchenbrust
– eine Packung Cornflakes
– eine Dose Mangos
– eine Packung Wildreismischung

Zusätzlich braucht man noch (insgesamt für 2 Portionen):

– 1 Dose Kokosmilch
– 1 (rote) Paprikaschote
– 1 Gemüsezwiebel
– Salz, Chiliflocken, Cumin, Kurkuma, Ingwerpulver bzw. ein Stück Ingwer,
abgeriebene Zitronenschale
– 1 Ei
– 2 – 3 EL Mehl
– Fett zum Braten
– eventuell Weißwein

Zuerst den Reis mit der doppelten Menge Wasser (ich nehme für zwei Portionen eine halbe Tasse Reis und eine Tasse Wasser) und etwas Salz aufgesetzen, zum Kochen bringen und auf der ausgeschalteten Platte ausquellen lassen.
Die – aufgetaute – Hähnchenbrust in nuggetgroße Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden, die Paprikaschote ebenfalls schälen und würfeln.

In drei flache Schalen Mehl, verschlagenes Ei und die etwas kleingedrückten Cornflakes bereitstellen. Fett in der Pfanne erhitzen.

Die Hähnchenstücke salzen und mit den gemahlenen Chiliflocken von beiden Seiten würzen, nach einander durch Mehl (etwas abklopfen), Ei und Cornflakes ziehen und von beiden Seiten knusprig braten. Herausnehmen und etwas auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebel- und Paprikawürfel zusammen mit Cumin, Kurkuma und Ingwerpulver andünsten. Mit etwas Weißwein ablöschen, die Kokosmilch zugeben und bei kleiner Temperatur gar schmoren. Zum Schluss die Mangostücke zugeben und nur kurz erwärmen. Mit Salz, Chiliflocken, Mangosaft und Zitronenschale abschmecken.

Mit dem Reis und den Hähnchennuggets anrichten.

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PS: Da ich noch eine gute Portion von der leckeren Sauce übrig hatte, wurde sie gleich am nächsten Tag abgewandelt weiter verwendet.

 

Rhabarbermarmelade…

… mit ein paar Erdbeerstückchen. Leider haben die am Samstag gekauften Erdbeeren nicht bis Dienstag durchgehalten, so dass aus der Erdbeer-Rhabarber-Marmelade eine Rhabarber-Einpaarerdbeeren-Marmelade geworden ist.

rhabarber_erdbeerNach dem Putzen und Kleinschnippeln hatte ich 780 g Rhabarber und Erdbeeren zusammen. Diese setzte ich, zusammen mit 260 g Gelierzucker (3:1) sowie 3 EL Vanillezucker, auf. Als alles weich gekocht war, habe ich den Rhabarber noch etwas mit dem Kartoffelstampfer zerdrückt.

 

 

 

rhabarber_gelierprobeAuf einen kalten Unterteller gab ich dann etwas Marmelade für eine Gelierprobe. Wenn die Probe „fest“ wird, war alles richtig, ansonsten muss man noch etwas Gelierzucker zugeben.

 

 

 

 

 

Die heiße Marmelade randvoll in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen. Den Deckel fest verschließen und auf einem feuchten Küchenhandtuch auskühlen lassen. Fertig!

Nach diesem Rezept kann man im Prinzip jede Art Marmelade herstellen.

 

 

 

 

Spargel mit lauwarmer Kräutervinaigrette

Ich liebe Spargel! „Klassisch“ mit Sauce Hollandaise, aber ich probiere auch gerne mal andere Rezepturen aus, wie zum Beispiel die folgende:

Zutaten für 1 Portion:

  • 6 – 8 Stangen Spargel (je nach Dicke)
  • Kochwasser mit Salz und Zucker
  • verschiedene Kräuter (Rucola, Oregano, Löwenzahn)
  • Gänseblümchenblüten
  • Lavendelessig (oder Apfelessig, Himbeeressig etc.)
  • Öl
  • etwas vom Spargelkochwasser
  • Salz, Pfeffer, Agavensirup

Den Spargel in ca. 20 Minuten bissfest kochen.
Für die Vinaigrette die Kräuter hacken. Öl mit Essig verrühren und die Kräuter zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Agavensirup (oder Zucker) abschmecken. Zum Schluss etwas von dem Spargelkochwasser zugeben, so dass die Vinaigrette etwas erwärmt wird.

Über die angerichteten Spargelstangen geben und mit den Gänseblümchenblüten dekorieren.

Dazu schmecken Salz- oder in der Schale gekochte Kartoffeln.

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